Samstag, 28. Februar 2015

Das hat man jetzt vom Ausmisten!


Wie ihr sicherlich wisst, erfasst mich ab und an das Ausmistfieber. Dann fliegen hier - wenn auch selten - gründlich die Fetzen. Das ist immer dann, wenn sich auf einmal vieles um mich herum wie Ballast anfühlt. Dann möchte ich "abwerfen" und das tu ich auch.

Dumm!

Denn heute sind wir auf einen Polterabend eingeladen und der erste Gang durch die üblich verdächtigen Lager verheißt nichts Gutes!

Nix da zum Poltern!

Bzw... ich kann ja nu schlecht den angehenden Ehegatten lediglich einen ömmeligen Eierbecher vor die Füße knallen. Das macht viel zu wenig Geräusch und Geräusch ist sehr wichtig zum Glück wünschen. Glück  und Liebe und alles wünsche ich M & S (inkl. B) aus vollem Herzen. Also MUSS es reichlich Krach machen. ♥

Ganz abgesehen davon, dass der ömmelige Eierbecher eigentlich hübsch ist und ich den natürlich auch immer noch für total Praktisches verwenden könnte, wie beispielsweise... hm... weiß nicht so genau. Aber für irgendetwas eben. 

Gnah.

Glas darf man nicht werfen, oder?
Und diese vermeintlich "lustigen" Dinge wie Klopapier, alte Sanitäranlagen etc. pp. finde ich unmöglich. 

Was nun?

Ich werde gleich eine zweite Orts- bzw. Lagerbegehung starten.
Drückt mir die Daumen.



P.S.:
Dennoch erwäge ich nicht, ein Extraeckchen für "möglicherweise gehen wir mal poltern" einzurichten. ;)

P.S.2:
Die angehende Braut ist hier übrigens im Blog schon in Erscheinung getreten - ihr verdanke ich das Rezept für die "Thunfischtaler" (klickediklick), die ich immer wieder gerne mache. Schaut mal in die Rezepte, falls ihr die noch nicht probiert habt. Es wird also bei einem waschechten LC-Paar gepoltert. Interessant! Wobei ich denke, dass sie an dem Abend LC LC sein lassen werden. ;)

P.S.3:
Apropos Rezept... "Wurst-Käse-oh-Ei-hab-ich-vergessen-aber-mit-Gürkchen"-Salat folgt noch. Der Polterabend war mir gerade wichtiger.





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Freitag, 27. Februar 2015

Was man nicht im Kopf hat...

... sollte man zumindest im Tank haben!

Wollte ich doch meinen schönen "Käse-Wurst-Ei"-Salat machen, oder? Was brauche ich dafür quasi auf jeden Fall?

GÜRKCHEN!

Was habe ich nicht im Vorrat?

GÜRKCHEN!

Dabei war ich doch gestern bereits einkaufen. Eben alles außer:

GÜRKCHEN!

Was hab ich jetzt riesig und breit auf meinem Zettel notiert?

GÜRKCHEN!

Wofür mach ich mich jetzt auf die Socken?
Zum Supermarkt?

GÜRKCHEN!

Gut, und Wurst, denn die hab ich jetzt vor Grell einfach angegessen und brauche Nachschub.

Bis später.

Dann mit...

GÜRKCHEN!

*rolleyes*




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Donnerstag, 26. Februar 2015

LCHF-Podcast mit Kathrin und Annika #3


Dieses Mal war es ein wenig tückisch mit der Technik. Mal klinge ich, als würde ich durch eine Blechbüchse sprechen, dann wieder ganz anders. Hm.. 

Direkt aufzeichnen, wie wir das beim letzten Mal in Köln hatten, war eindeutig besser. Es sollte mal bitte jemand daran arbeiten, dass die Sache mit der Beamerei endlich funktioniert. Das würde generell vieles deutlich einfacher machen, findet ihr nicht?

Hopphopphopp, wo sind sie, die Erfinder?

Es hat aber wieder richtig Spaß gemacht. Bei diesem Podcast geht es um:

* Das erste deutsche Restaurant mit eigener LCHF-Speisekarte - das "Martinello" in Berlin. Ich hab sogar Fotos von der Speisekarte, aber die stelle ich mal separat ein. Im Martinello war nämlich am Montag ein Berliner LCHF-Treff.
* Hölzchen -> Stöckchen: Auswärts essen gehen als LCHFler
* Die LCHF-Podcasts sind jetzt bei Itunes.
* Kathrin macht's einfach, mit reichlich Schmetterlingen im Bauch. Neben den kostenlosen Webinaren ist jetzt auch der LCHF-Institut-Onlinekurs da! 
* Und ich? Ich brauch noch `ne Weile und "bedenke" ein wenig vor mich hin. Wie immer. Keine besonderen Vorkommnisse. ;)


Dazu kommen jetzt noch ergänzend "Shownotes" - wieder ein neues Wort von Kathrin gelernt.  Also Links zu den Themen, die im Podcast angesprochen werden. Was es alles gibt... tsetsetse. :D

Link zu dem Artikel über meinen Sportkurs (aber das kennt ihr ja schon)











Wie immer auch dieses Mal dabei: Der Titel "There's a better way!" von Loveshadow. Was sonst. Hach. 



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Cool!


Man, war das schön, dass meine Mama dabei war. 

Wobei ich mich natürlich dann nicht sooo toll fand. Ich kann das durchaus besser. Aber vermutlich denke ich nur so, weil ich mich - eben WEIL sie dabei war - deutlich kritischer gesehen habe. 

Egal.

Jedenfalls hat sie sich sehr tapfer geschlagen. Sie war richtig, richtig gut. Umso "schader" ist es, dass sie weiter weg wohnt. Menno. Sonst könnte sie immer kommen.

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Heute erwartet mich fiese Schnippelei. 
Seit Tagen möchte ich nur eins: Wurst-Käse-Eier-Salat!

Hinderungsgrund bisher ist eben, dass man wirklich eine Weile da steht und dran arbeitet. Jedenfalls wenn man nicht im Vollbesitz eines Th*rmomix-Supershredders ist. Aber egal, mach ich eben direkt die doppelte Menge, gibbet eben zwei Tage von dem Salat (heute Abend und Morgen). Dann lohnt sich das wenigstens.

Ich mag Rezepte bzw. Mahlzeiten, die man direkt für mehrere Tage zubereiten kann, das spart so viel Zeit! 

Wobei ich es vermeide, Dinge einzufrieren, weil ich ja ein kleines Tiefkühlschrankschlampi bin (das Thema hatten wir schon mal). Ich bin meistens zu.. hm... faul... richtig zu beschriften und weiß dann im Handumdrehen nicht mehr, was da in der Verpackung lungert. Auf der anderen Seite gibt es auf diese Weise immer wieder mal "Überraschungsessen". Einfach mal testen, was man da aufgetaut hat. ;o)

Was ich auch gerne in größeren Mengen zubereite, ist Sauce Bolognese (um sie auf Salat zu essen - nicht auf Nudeln), gefüllte Paprikaschoten und Suppen aller Art. 

Rezept für den simplen "Käse-Wurst-Eiersalat" wird folgen. Ich werde mir Mühe geben, direkt zu notieren, was ich in die Schüssel werfe. Es wird ganz sicher sehr, sehr gehaltvoll. Mit lecker schmotzig Mayo. Aber andererseits brauche ich daher recht wenig davon und bleibe gleichzeitig ewigunddreiTage satt. 

Habt ihr Rezepte, die ihr gerne direkt für mehrere Tage macht? Irgendein guter Tipp von euch?


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Ansonsten wünsche ich euch einen tollen Tag. 
Hier scheint das Sönnchen. Herrlich. Es riecht nach Laufen!

Mit ein wenig Glück kommt nachher bzw. heute Abend ein weiteres Podcast. Und ich werde auch mal ein gründliches Ründchen Kommentare von euch beantworten. *räusper*


Wir sehen bzw. hören uns.







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Mittwoch, 25. Februar 2015

Meine Mama macht's

Wenn es einen Menschen in meiner Umgebung gibt, der immer wieder mit dem Kopf schlockert, weil ich schon wieder mit der nächsten Idee um die Ecke komme, dann ist das meine Mama.

Sie kann es tatsächlich bis heute kaum fassen, wie ich nach und nach mein Leben auf links gedreht habe. Und ist gleichzeitig natürlich unglaublich stolz und froh darüber. Ich kann mir vorstellen, dass es als Mutter sehr traurig sein muss, wenn man zusieht, wie das eigene Kind immer dicker, unglücklicher und kraftloser wird, man selbst aber nichts ändern kann, nicht "ran kommt". 

So war es mit ihr und mir. Ich habe KOMPLETT gesperrt, wenn sie mir mit dem Thema Abnehmen kam. Und wenn ich komplett sage, dann meine ich komplett. Im Gegenteil - ich konnte im Zweifel sogar aus dem Stand sehr böse, laut und aggressiv werden. Einfach, damit sie sofort aufhört und begreift, dass ich das Thema nicht besprechen will.

Als ich dann mit LCHF den Dreh raus hatte und abnahm, war ihr Jubel zunächst noch verhalten. Wie oft hatte ich nicht vorher schon versucht meiner schwierigen Situation den Garaus zu machen? 

Im Herbst/Winter 2009 als ich von meinen ersten Joggingversuchen mit puterknallroter Birne wieder Zuhause ankam, stand sie da und sah mich ganz merkwürdig an.

Wochen später sagte sie:
"Weißt du - in dem Moment als du völlig fertig von deiner Joggingrunde zurück kamst, knallrot angelaufen, DA wusste ich ganz genau, dass du es dieses Mal verdammt ernst meinst."

Wie ich gerade jetzt darauf komme?

Meine Mama kommt mich gleich besuchen (sie wohnt nicht gerade um die Ecke) und wird mich vielleicht das allererste Mal als Trainerin live erleben. Hat sie noch NIE! Nicht als Zuschauer - nein, als Mitmacher.

Ich bin ein bisschen uffjerecht. Komisch, oder?
Das fühlt sich ein wenig wie eine kleine interne Prüfung an.
Obwohl es doch nur die Mama ist.

Hihi.

Nu denne!
Ich bin tierisch gespannt, was sie HINTERHER sagen wird.



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Freitag, 20. Februar 2015

Fleißig wie ein Bienchen...


... war ich diese Woche.

Und dann war es auch noch spannend.

Denn... 

*tömmtelömmtelömm*

Mutti hat ein Unternehmen gegründet (auch wenn es natürlich ein miniminikleines ist). Jepp, jetzt habe ich es in trockenen Tüchern. Fortan bin ich Inhaberin von 

LCHFplus Annika Brettfeld-Rask

Und *hach* das fühlt sich richtig gut an.

Warum LCHFplus? Weil mein LCHF das "Plus" hat!


Gerade wenn es als stark übergewichtiger Mensch darum geht, solide und dauerhaft abzunehmen, sollte das höchsteigene Kiloprojekt auf einem ordentlichen Fundament aufgebaut werden. Dazu gehört nicht nur, dass man die eigene Ernährung reflektiert und dauerhaft umstellt, sondern für die eigene Gesundheit und das wohlige Körpergefühl das persönlich richtige Maß an Bewegung bzw. Sport findet und auch die Seele nicht aus den Augen verliert.

Aber das erzähle ich euch noch alles in aller Ruhe und in epischer Breite. Allerdings nicht hier, sondern auf der neuen Webseite, an der ich mit Hochdruck arbeite. Dauert aber noch ein wenig, ich will meine Teilschritte sicher und stabil setzen. 

Jetzt und an dieser Stelle würde ich mich freuen, wenn ihr kurz euer Glas erheben würdet, um mit mir auf diesen, für mich wirklich großen Moment anzustoßen. Ob mit Tee, Butterkaffee, Wasser oder einem guten Roten - wurschtegal. 

Ein neuer Meilenstein in meinem Leben.
Und was für einer.









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Lästern fasten

Aschermittwoch, ich tuckerte gerade mit dem Auto von hier nach dort, hörte ich im Radio davon, dass man doch dieses Jahr mal lästern fasten solle. Ich kann mich nicht genau erinnern, meine aber, es ist eine Aktion der evangelischen Kirche.

Passend zum Beitrag wurden einzelne Hörer zitiert, die dazu ihre Gedanken per Mail geschickt hatten. Interessant. 

Überzeugt dachte ich, dass das doch eine wirklich einfach Form des Fastens ist. Schließlich lästere ich eigentlich nie, ich guter Mensch. Zufrieden und siegessicher lächelte ich bei dem Gedanken nach innen: Da mach ich glatt mit. 

Ich überlegte weiter: 
Was ist eigentlich lästern?

Na ja, hab ich mal nachgelesen...

Duden sagt:
  1. (abwertend) sich über jemanden [der abwesend ist], über etwas abfällig, mit kritischen oder ein wenig boshaften Kommentaren äußern (Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/laestern)

Genau, lästern ist boshaft oder abfällig. "Rumätzen" quasi. Und vor allem "hinterm Rücken".

Wobei ich auch boshaft oder abfällig reden kann, wenn ich meine definitive Meinung über jemanden sage. Aber Menschen, die ich nicht mag, WISSEN, dass ich sie nicht mag. Damit halte ich nicht hinter dem Berg. Und dann ist es doch nicht hinter dem Rücken -> ist es dann noch lästern? Hm. Schwierig.

Ich bin schon froh, dass es nur ganz, ganz wenige Menschen gibt, die ich absolut nicht mag. Das wird mir sogar manchmal angekreidet, also dass ich wie ein Schaf ständig noch irgendwas Gutes in der letzten Ecke einer ansonsten mehr als anstrengenden Person finde. Aber die Menschen, die es einmal geschafft haben, von mir verabscheut zu werden, die bleiben in der Regel auch in dieser "Schublade". Denn dann haben sie sich den Weg dahin mehr als redlich verdient. ;)

Wie auch immer... 

LÄSTERN FASTEN!

Mach ich. Find ich gut.

Und?

Hab gestern bereits das erste Mal versagt. Das hat ja echt lange souverän funktioniert mit meiner Fasterei.. 

*mööööööööp*

Ich glaub, wenn ich nicht beschlossen hätte, dass ich lästern FASTE, wäre mir in der Situation gar nicht aufgefallen, DASS ich gerade lästere... Mach ich das also doch deutlich öfter als ich denke? Ist das automatisch? Ich mach mir da so meine Gedanken über mich. Hm.

Wie ist das mit euch und dem Lästern? Lästerschwester (bzw. -bruder) oder Belästerte oder völlig lästerfrei? Outet euch ruhig mal. :)






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Dienstag, 17. Februar 2015

Rooooaaarrrr...


Ich hab doch hier letztens irgenwann nach einer guten Lösung für einen Lautsprecher für meine Kurse gefragt. Unter anderem bekam ich den Tipp für die "ROAR" von cre*tive. 

Hab ich mir bestellt, kam heute und auf den ersten Blick und Lauscher bin ich richtig begeistert. Das Ding ist fuzziklein, total leicht und - wenn es auch für die Halle ausreicht - würde es mir original einen Rollkoffer (!) als Dauerbegleiter meines Kursequipments ersetzen. Ganz zu Schweigen davon, dass es auch noch total wertig aussieht und sich klasse anfühlt. Was will man mehr.

Käme dann auch in meinem nagelneuen Kurs natürlich zum Einsatz.

Jemand sich schon angemeldet?
Kommt wer, den ich "kenne"?
Also außer einer, von der ich weiß, dass sie auf jeden Fall dabei sein wird und über die ich auch im Blog schon mal hier und da geschrieben habe.

In der Küche funktioniert es toll, satter Sound. Morgen teste ich es in einer Doppelhalle auf Herz und Nieren. Hardcore-Einsatz quasi.
:D

Schauma'ma'.
Ich bin sehr gespannt.

Danke noch einmal für eure tollen Tipps. 
Was wäre ich nur ohne euch? 
Ihr seid wirklich euer Gewicht in Gold wert. 


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Donnerstag, 12. Februar 2015

Sensation: Der Mann frühstückt jetzt LCHF


Der Mann war bislang ein Teilzeit-LCHFler. Abends und an Wochenenden bestand er schon von Anfang an auf gute LCHF-Mahlzeiten, weil er schnell begriffen hatte, dass "das da", was Mutti isst, deutlich besser schmeckt als die Mischkoststandards. Nur morgens unter der Woche "mussten" es bislang Brote mit Butter und Marmelade sein. Er ist ein Mensch striktester Prinzipien und wenn er die erst einmal gefasst hat, steht man vor einem unüberwindbarem Hindernis, wenn man sich Änderungen wünscht. 

Wir hatten ja schon mal das Beispiel des "Mannschen Spülmaschinen-einräum-Prinzips", was regelmäßig bei mir zu Halsschwellung führt, wenn er wieder leise vor sich hinmosernd abends die Spülmaschine umsortiert. Das tut er schließlich nicht ohne jeden Handgriff zu kommentieren: "Man, die Gabeln sollst du doch SO reinlegen. Und warum sind die Gläser nicht von hinten nach vorne eingeräumt? Welcher Pfosten hat das hier einfach reingeschmissen? Eh, die kleinen Teller gehören nach vorne rechts und zwar unten!" Blablabla.

Man kann sich, versehen mit diesen kleinen Internas, vorstellen, dass ich HÖCHST erstaunt war, als er gestern wie aus dem Nix von der Arbeit aus (!) bei mir anrief und mir mitteilte, dass er fortan auch LCHF FRÜHSTÜCKEN würde. 

Och.
Was?

"Ja, ich hab da zunächst an Quark oder Joghurt mit ein wenig Frucht gedacht. Was meinst du?"

"Kannst du machen."

Und so rückte er gestern Abend an und präsentierte stolz die Ausbeute aus dem BIO-Laden. Selbst auf dem Rückweg geschossen. Viermal Quarkpöttchen, Rahmstufe, BIO. Feinster Stoff. Brav! Ich vermeide den Kauf von Quark - ich gestehe leichte Süchteltendenzen, wenn es um dieses Milchprodukt geht. Was ich nicht da habe, kann mich nicht anmachen - ganz einfach.

"Aber ich hab da doch noch den 1 kg-Eimer mit dem türkischen Joghurt. 10% Fettgehalt. Kannst du den nicht erst aufbrauchen?"

Doch, das wäre auch okay.
Super.

Da der Mann extrem früh aus dem Haus muss, weil er einen Anfahrtsweg von deutlich über 100 km zur Arbeit hat, war ich bei seinem Frühstück nicht zugegen (ich bin doch nicht bekloppt!). Und ehrlich gesagt hatte ich sein Projekt "LCHF-Frühstück" bereits wieder ein wenig vergessen. Hm, böse Gattin!

Wie dem auch sei...

Als er vorhin wieder nach der Arbeit Zuhause ankam, berichtete er stolz, dass das Frühstück ihn tatsächlich bis zum Mittagessen prima satt gehalten hätte. Erst etwa eine halbe Stunde vor Kantine hat der Magen ein wenig geknurrt. Klasse, oder?

Klar, ist ja so bei LCHF, dachte ich.

"Aber auf der Arbeit wollten die Kollegen wissen, ob das nicht ein wenig viel Kalorien für ein Frühstück sind."

"Wieso? Wie kommen die auf die Idee, dass das zu viel gewesen sein könnte?"

Er zog mich zum Kühlschrank, lupfte den Joghurteimer heraus und hielt ihn mir unter die Nase. Schlagartige Sprachlosigkeit übermannte meine Zunge!

DER EIMER WAR SO GUT WIE LEER!


Nun, wie soll ich es formulieren?

Ich denke, der miiiiniiimale Snack von entspannten 700 g 10%igen Joghurt plus etwas Frucht sollte tatsächlich bis Mittag ausreichen.

*rolleyes*

Hatte ich es nicht gestern noch von den Mengen? Zum Glück muss der Gute nicht abnehmen. 

Ich geh mal weiter den Kopf auf den Tisch hauen. 
Morgen steh ich früher auf!




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Mittwoch, 11. Februar 2015

Mach mit bei "Entpuppt! - das Kiloprojekt"


*singin'yayayippieyippieyeah - singin'yayayippieyippieyeah - singin'yayayippieyippieyayayippieyippieyayayippieyippieyeah*

Was? Ob es soweit ist und ihr die Männer mit den weißen Jacken mit den langen, langen Ärmeln rufen sollt? :o)

Nein, ich bin doch einfach nur tiefengücklich. Tse. (Und außerdem wette ich, dass ich euch mit dem Singsang oben den Ohrwurm des Tages implantiert habe. Oder? Jedenfalls wenn ihr wisst, welchen Refrain ich damit meine...)

Mein Kurs "Entpuppt! - das Kiloprojekt" ist ab sofort zur Anmeldung bei der BSG Forschungszentrum Jülich 1963 e.V. ausgeschrieben. Ein dickes DANKE an "meinen" Verein für das Vertrauen und die Unterstützung. Ich bin sehr stolz darauf.

Es kann sich jeder anmelden, der... 
  • in der erreichbaren Nähe von Jülich wohnt (die Kursstätte ist gut an die A44 angebunden)
  • nach den Osterferien bis hin zu den Sommerferien in NRW mittwochs abends zwischen 19:00 und 21:00 Uhr Zeit hat
  • dafür brennt, gemeinsam mit mir und den anderen Teilnehmern den Grundstein für eine solide, erfolgreiche Abnahme durch u.a. Theorie, Gruppenaustausch und gezieltem, angepassten Sport zu legen. 
Eine Vereinsmitgliedschaft ist dafür nicht erforderlich.

Oder vielleicht kennt ihr jemanden, für den der Kurs genau das Richtige wäre?
Weitersagen!

Mehr Details, Preise, Adresse der Kursstätte, etc. pp. findet ihr in der Kursbeschreibung der BSG auf meiner Webseite zum Buch Entpuppt (klickediklick), da ich die PDF hier nicht einbinden konnte. Ich habe an dieser Stelle zwar ein Bild eingebunden, aber ich weiß nicht, wie gut sich das lesen lässt.

Anmeldeformular hängt der PDF auf der Webseite an! Eventuelle Fragen zum Kurs könnt ihr mir gerne per Mail stellen. Traut euch. Ich bin lieb.


Los geht es!
Wer ist dabei?


Ich freu mich auf euch!





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LCHF-Anfänger: So viel Fett? Mir wird schlecht!


Manche Menschen, die zum ersten Mal von LCHF lesen bzw. erwägen auf diese Ernährungsweise umzusteigen, tun sich schwer damit, dass auf einmal das Fett, von dem man ewig und drei Tage gelernt hat, dass es unbedingt zu vermeiden sei (sowohl zum Abnehmen als auch aus gesundheitlichen Aspekten), entspannt und am besten noch freien Herzens und mit Genuss verzehrt werden soll. 

Zumindest für diejenigen, die sich jahrelang sehr fettarm ernährt haben, ist das ein wahrlich großer Schritt. Manchen davon erscheint der Schritt fast zu viel und sie fragen sich, ob "so viel Fett" wirklich nötig ist. Einige, die umsteigen, fügen ihrer Nahrung "so viel Fett" zu und es wird ihnen schrecklich schlecht!

Meine gesammelten Gedanken zur Fettmenge bzw. zu aufkeimender Übelkeit bei LCHF:


1. Ungewohnt!


Der Körper ist Fett vielleicht schlicht nicht gewöhnt, weil man sich eben ewig und drei Tage extrem fettarm ernährt hat. Teilweise kann ich da übrigens bei manchen Erfahrungsberichten, die ich zu lesen bekomme, sogar von "geknechtet" reden... Dann soll der Umstieg direkt erfolgen. Hm. "Von Null auf hundert" ist selten gut, nicht nur in Bezug auf die Ernährung.

Bei manchen hat sich die Angst vor Fett vielleicht sogar als regelrechte Angst ins Gehirn eingebrannt, fast wie eine Phobie! Und die Seele hat viel Kraft. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass das sogar Auswirkungen auf die Empfindungen nach der Aufnahme einer fettigen Mahlzeit hat. Man unterschätze mal nicht unser Unterbewusstsein...

Lösung in diesen Fällen:

Du könntest erwägen, dich schrittweise an Fett zu gewöhnen. Vielleicht indem du einfach so beginnst, wie ich damals in den ersten Wochen. Streiche alle stärke- und zuckerhaltigen Nahrungsmittel von deinem Speiseplan, ersetze fettarme bzw. Light-Produkte durch die "Originale", die nicht fettreduziert sind (betrifft die meisten Milchprodukte und viele Fisch- und Fleischsorten). Schmeiß ungünstige Öle raus und ersetze sie durch Kokosöl (wenn man es denn mag), Butter und Olivenöl. Meinetwegen auch Leinöl. Dann lockerst du noch ein wenig dein Händchen, wenn es darum geht, Fett bei der Zubereitung der Nahrung zu verwenden.

Wie schnell oder wie langsam du diesen Wechsel vollziehst, musst du in dir selbst nachspüren. Du sollst dich damit wohlfühlen, sonst wird das nix.


2. Ekel!


Dann sind da noch die Menschen, die Fett einfach nicht mögen! Mein Bruder hat schon als Kind beispielsweise gerne sämtliches Fett von Fleischstücken wegseziert, weil er das Gefühl, auf Fett zu beißen, eklig fand. 

In dem Fall gibt es aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten:

a) Du versuchst es ebenfalls schrittweise, wie oberhalb beschrieben, oder

b) Du siehst ein, dass du zu den Menschen gehörst, für die LCHF keine Lösung ist. Ja, gibt es ganz sicher auch. Schließlich soll Essen auch Spaß machen und Genuss sein. Es bringt nichts, wenn man irgendetwas mit absolutem Widerwillen in sich hineindrückt. 


3. Die Galle


Vorliegende (evtl. sogar bis  dato nicht bekannte) Gallenprobleme mag ich ebenfalls nicht ausschließen. Aber bei dem Thema bin ich raus - vielleicht kann jemand anders mehr dazu sagen?

Lösung:

Bitte mit einem Arzt abklären!


4. A touch too much


Manche essen einfach mehr von einer LCHF-Mahlzeit als sie vertragen. 

Lösung:

Bitte darauf achten, sich bei LCHF-Mahlzeiten nicht satt, sondern unhungrig zu essen. Esse ich wie gewohnt bis die Nahrungsmenge den Magen so weit dehnt, dass ich darüber das Signal der Sättigung erhalte, wird mir höchstwahrscheinlich nach einer Weile speiübel, weil es schlicht zu viel war.

Die Sättigung sollte bei LCHF in erster Linie über Rezeptoren im Magen-Darm-Bereich verspürt werden, die einen ganzen Tacken langsamer reagieren als die Magendehnung. Also schön unhungrig essen und ein wenig Geduld beweisen!


Das fällt mir allgemein zum Thema ein. Falls jemand noch einen Punkt findet, ich erweitere gerne.


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Persönlicher Gedankenexkurs für LCHF-Abnehmwillige bezüglich der Nahrungsmenge bzw. -zusammensetzung


Gerade wenn man Abnehmen möchte, kann zu viel essen dazu führen, dass sich eben nichts auf der Waage tut. Sehr, sehr vielen geht es natürlich bei der Umstellung auf LCHF um andere Gründe, wie gesündere Ernährung oder Linderung diverser Erkrankungen. Aber Nachfolgendes ist vielleicht in erster Linie für LCHF-Abnehmer interessant.

Sehen wir uns mal die richtige Nahrungszusammensetzung an. Es gibt im ersten Schritt Bestandteile, die auf jeden Fall dabei sein sollten:

a) Es gibt eine gewisse Menge Protein, die der Körper braucht

Das sollte man im Auge behalten, damit es nicht zu einer Unterversorgung kommt. Eine (dauerhafte) Überversorgung ist ebenso zu vermeiden.

In LCHFkreisen spricht man dabei von 1 g Protein pro Kilo Normalgewicht (noch mal: Normalgewicht, nicht tatsächliches Gewicht) bei normalem Proteinbedarf. Diejenigen, die einen erhöhten Bedarf haben (weil sie z.B. regelmäßig sehr viel Sport machen), orientieren sich eher an 1,5 g pro Kilo Normalgewicht. 


b) Essenzielle Fettsäuren

"Essenziell" bedeutet "lebensnotwendig" oder "wesentlich". Und neben essenziellen Aminosäuren (woraus Protein besteht) gibt es eben auch essenzielle Fettsäuren. Davon braucht man nicht literweise, aber ein wenig schon. Folgendes Zitat habe ich im Netz auf dgk.de gefunden:

Die Zufuhr essentieller Fettsäuren sollte laut DGE bei etwa 10 g pro Tag liegen. Exakte Angaben über den Bedarf gibt es bisher jedoch nicht.

Essenzielle Fettsäuren sind Omega 3 und Omega 6. Um die Zufuhr von Omega 6 brauchen wir uns in der Regel keine Gedanken machen, davon nehmen wir eher zu viel zu uns. Omega 3 findet man u.a. in fettem Fisch und in tierischen Produkten, die von Tieren stammen, die artgerecht gehalten und gefüttert wurden. Manche nehmen auch Omega 3 als Nahrungsergänzungsmittel zu sich. 

Was die Aufnahme von Leinöl als Quelle betrifft, bin ich zu wenig informiert. Ich habe allerdings die Aussage gelesen, dass es nur zu 5 % für der Körper als Omega 3 brauchbar umgewandelt werden kann. Weiter habe ich mich damit nicht beschäftigt, weil ich sehr gerne fetten Fisch esse und auch sehr auf die Qualität meiner tierischen Produkte achte.  


c) Auch um eine gewisse Menge Kohlenhydrate kommt man kaum drumherum. 

Man kann natürlich versuchen, fortan nur noch Fleisch oder Fisch und Fett zu essen (selbst in Eiern sind einige klitzekleine Kohlenhydrate enthalten), aber ehrlich? Zum einen bin ich persönlich der Meinung, dass gut zubereitetes oder rohes Gemüse (manchmal vielleicht auch einige Beeren) wichtig und gesund ist, zum anderen würde mir eine so eingeschränkte Ernährung binnen kürzester Zeit richtig zum Hals raushängen. Wie gesagt, das ist meine Meinung, es gibt auch Meinungen, die sagen, dass man sich ruhig ohne ernähren könnte... 

Also haben wir bis hierher eine persönliche Menge Protein, ein wenig essenzielle Fettsäuren und einige Kohlenhydrate. Das ist nicht viel, oder?

Das ergänze ich jetzt um die Menge Fett, die ich brauche, um mich unhungrig und etwas später satt und zufrieden zu fühlen. Möglichst langanhaltend. Die richtige Menge Fett ist gleichzeitig mein persönlicher Garant gegen Heißhunger.

Diese Menge ist sehr individuell! 
Da kann man sich z.B. durch Ausprobieren herantasten. 

Ich muss aber jetzt nicht Berge an Fett dazu kombinieren, sondern sollte stattdessen im Auge behalten, dass ein zu viel an LCHF dazu führen kann, dass man unter Umständen nicht abnimmt. 

Skaldeman hat in einem seiner Bücher sinngemäß geschrieben:

Wenn du deinem Körper alles, was er braucht, über den Mund zuführst, warum sollte er es vom Körper nehmen?

Meine Gedanken dazu:
Ist ja eigentlich logisch. Ich gehe davon aus, dass über die Nahrung zugeführtes Fett für den Körper einfacher zu verwerten ist als wenn er die Fettpölsterchen annagen muss. 

Wenn wir ihn schon erwähnen, können wir auch gleich Skaldemans Ratio heranziehen und ein wenig rechnen. Das finde ich nämlich ziemlich interessant, gerade wenn es um die Energie- bzw. Nahrungsmenge geht. 

Gelesen habe ich, dass eine Skaldeman-Ratio von größer als 1 anzustreben ist. Gleichzeitig habe ich erfahren, dass eine Skaldeman-Ration von mehr als 1,2 unnötig ist. Bedeutet, dass bei Ratio 1 in Gramm ein wenig mehr Fett in der Nahrung sein sollte als Kohlenhydrate und Protein zusammen, bei Ratio 1,2 ist der "Fettüberhang" noch ein wenig größer. 

Nehmen wir mich mal als Rechenbeispiel...

Ich bin 1,72 m groß. Also benötige ich 72-108 g Protein. Nehmen wir mal einen geschmeidigen Mittelwert zum einfacheren Rechnen und sagen pauschal 80 g (weil ich ja schon nicht nur stillsitze). Dann kommen - sagen wir mal - 30 g Kohlenhydrate hinzu, wenn ich abnehmen möchte. Sind zusammen 110 g. 

Ich kann jetzt also, diesen Vorgaben entsprechend, 110-132 g Fett ergänzen. Das macht übrigens in meinem Fall eine Energiemenge von 1.441 - 1.639 kcal am Tag aus. 

Den Rest würde sich der Körper dann aus den Fettdepots nehmen. Und die sollen ja nu auch schmelzen, das ist beim Abnehmen das erklärte Ziel, oder? 

Ob man damit satt wird, ist die nächste Frage, die aber - wie ich schon schrieb - sehr individuell ist. Besonders so lange man noch sehr schwer ist, wird man mit einer in dem Fall verhältnismäßig geringen Energiemenge wohl eher nicht glücklich. Da darf es also ruhig etwas mehr sein.

Noch wichtig zu erwähnen:

Bitte dran denken, dass mit sinkendem Gewicht auch der Energiebedarf in der Regel sinkt (es sei denn, man mutiert parallel zur Sportgranate). Wenn sich also nichts mehr auf der Waage tut, wäre das ein Punkt, den man reflektieren sollte.








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Dienstag, 10. Februar 2015

Was ändert sich & Zukunftspläne Teil 2


Nachdem ich gestern angefangen habe, meine Zukunftspläne zu erläutern, fragen sich manche von euch vielleicht, was sich ändern wird? 

Zunächst einmal nicht viel.

Dieser Blog hier ist und bleibt der Blog, so wie er jetzt ist und wie er es immer war. Der hat mit den Zukunftsplänen gar nichts zu tun, mal abgesehen davon, dass ich euch sicherlich über besondere Entwicklungen auf dem Laufenden halten werde, nicht anders als ich auch derzeit über das schreibe, was mich beschäftigt. 

Auch für das LCHF.de/forum ändert sich nichts. Das Forum sowie der Einsatz dort von den anderen Moderatoren, Mitusern und mir ist kostenfrei. Eine tolle Anlaufstelle für alle, die an LCHF interessiert sind, denn über die Jahre ist es zu einem breiten Sammelsurium der verschiedensten LCHF-Ausrichtungen, diversesten Informationen, Rezepten und Starthilfe angewachsen. Darüber hinaus kann man dort ein eigenes Tagebuch führen, in dem man vielleicht ein wenig mehr über sich erzählt und/oder sein LCHF-Essen einstellt, damit andere ein kritisches Äugelein drauf werfen. Auch die Events (wie das Treffen oder den Women's Run usw. wird es natürlich weiterhin wie gehabt geben).

Genauso werde ich auch weiterhin kleine Fragen per Mail beantworten - es braucht keiner zu befürchten, dass mit einer Antwort von mir direkt eine Rechnung kommt! Auf gar keinen Fall. Das wäre ja noch schöner...

Aber es wird irgendwann in Zukunft die Möglichkeit bestehen, mich für eine umfassende, tiefer gehende Betreuung rund um das Abnehmen mit/ohne LCHF und mit/ohne Sport zu buchen. Das kann per Mail, Telefon oder aber im Rahmen persönlicher Treffen (wenn in erreichbarer Entfernung) sein. Das ist jedoch noch in Arbeit - mehr dazu, wenn das Projekt spruchreif ist. 

Was ebenfalls ganz oben auf der Planungsagenda steht, ist mein erstes LCHF-Tagesseminar. Auch dazu werden Details folgen, sobald alles in trockenen Tüchern ist. 

Darum ist mir der anstehende Kurs mit meinem Verein ganz wichtig - es wird interessant zu sehen, inwiefern ich als Referentin tauge. Das habe ich noch nie gemacht! Zweifel habe ich dennoch nicht an mir, schließlich gebe ich seit Jahren Sportkurse, bei denen man sich nicht nur bewegen, sondern parallel auch reden muss. Das funktioniert ziemlich gut. :o)

Alle diese Angebote werden nicht von hier aus buchbar sein. Denn, wie gesagt, der Blog ist der Blog. Dafür richte ich derzeit eine spezielle Webseite ein, die nach und nach hübsche Formen annimmt.

Vielleicht versteht man jetzt so langsam, warum ich noch nichts erzählt habe - alles irgendwie so "halbgar", aber ich wollte euch zumindest ein wenig informieren...

Parallel zur Heilpraktikerausbildung und dem Ausarbeiten der o.g. Projekte, habe ich weitere Ausbildungen im Auge. 

Bereits für die Osterferien habe ich mich zur nächsten B-Lizenz im Sport angemeldet. Nach "Prävention - Haltung und Bewegung" folgt jetzt "Prävention - Herz-Kreislauf-Systeme", ein wirklich wichtiger Faktor.

Ebenso werde ich in diesem Jahr die Ausbildung zur Personaltrainerin beginnen, die mehrere Module zum Inhalt hat, bevor ich irgendwann den Schein in der Hand halten werde... Was ich mit in diese Ausbildung hinein plane, ist der Mentalcoach und der Ernährungscoach (dieses Coach-Dingen klingt merkwürdig). 

Wenn man schlussendlich alle Ausbildungen für sich summiert, merkt man hoffentlich, dass es mir wichtig ist, ein qualifiziertes Gesamtpaket zu schnüren. Und ich bin überzeugt davon, dass das in Verbindung mit meiner persönlichen Erfahrung rund um das Abnehmen, Übergewicht und LCHF sowie meiner höchsteigenen Art und Weise zu einem runden und wirklich guten Angebot werden wird.

Ach, und da war dann auch noch mein nächstes Buch, an dem ich schreibe. Das habe ich auch nicht vergessen. ;)

Aber wie gesagt... das ist nichts, was man über Nacht aus dem Boden stemmt. Das braucht Zeit. Es ist nicht meine Art, etwas anzufangen, ohne wirklich zu wissen, was ich tue und ohne das nötige Werkzeug dazu in der Hand zu halten. 

In diesem Sinne... so viel zur Zukunft. Das reicht jetzt erst einmal. 

Als nächstes möchte ich erst einmal wieder entspannt bloggen. Ein Thema, das ich gerne aufgreifen möchte, ist ein Klassiker, der mir bei NeuLCHFlern immer wieder begegnet:

"So viel Fett! Muss ich das wirklich essen?"




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Montag, 9. Februar 2015

Heute bei HolladieKochfee ♥ & Zukunftspläne Teil 1


Aaaaawwww... Ich bin soeben richtig durchgerührt worden, denn ich darf heute der "Motivationsmontag" bei HolladieKochfee sein. Und sie hat so schnuckipucki über mich geschrieben. (Klickediklick!)

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Danke dir sehr, Petra.

Auch weil du mich ein wenig aus der Deckung zwingst, denn jetzt muss ich nun wirklich endlich die Katze über meine Zukunftspläne aus dem Sack lassen. Die Fragen waren bei dir so gestellt, dass ich minimal Stichworte habe fallen lassen. Nun denn, ich habe mir überlegt, dass ich einfach anfange zu erzählen und das Schritt für Schritt ausweite.

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Aber bevor ich anfange, zu erklären, möchte ich noch klar und deutlich die Oona davor warnen, den Artikel anzuklicken! 

Das habe ich ihr versprochen! Da ist nämlich das Foto dabei, von dem ich weiß, dass sie es gar nicht sehen mag. Ich glaub, das versetzt ihr jedes Mal einen Stich und sie hat mich schon mal gefragt, ob ich das Foto nicht rausnehmen kann, denn es prangt in der Sidebar unter den "Beliebtesten Beiträgen". Tut mir leid, dass sie den tollen Artikel bei Petra jetzt verpassen muss, aber es ist so. 

Ich selbst mag das Foto, auch wenn ich damals sehr, sehr schwer war. Nicht, weil ich es so schön finde, sondern weil es ein Teil von mir ist. Dennoch verstehe ich ihre Gefühle und hab sie dafür noch ein bisschen mehr gern als sowieso schon. :)

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Zukunftspläne Teil 1:

Wie man sich denken kann, ist aus meinem privaten Projekt "Abnehmen" mit der Zeit eine Passion geworden. Es hat sich zu einer echten Herzensangelegenheit gemausert. Und damit zu einem großen Traum. 

Grob vorformuliert:
Ich möchte (stark) Übergewichtige bei den ersten Schritten in ein leichteres Leben begleiten, ein starker Partner mit Ahnung an ihrer Seite sein. Ob Ernährung, Seele, Motivation oder Sport - volles Programm halt.  

Das habe ich zwar bislang auch getan, so gut es eben ging, aber mir ist klar geworden, dass ich mich in irgendeiner Form entscheiden muss. Ich kann nicht berufstätig sein und meinen Traum "nebenher" ausfüllen. Das ist zu viel und dann hat es einfach nicht die Qualität, die ich für wichtig halte.  

Ich hatte lange einen Kloß im Magen bei dem Gedanken, damit irgendwann vielleicht sogar Geld zu verdienen, bis eine Freundin, mit der ich mich per Mail darüber austauschte, mir schrieb: 

"Nun, andere werden doch auch für ihren Einsatz und ihre Arbeit bezahlt. Oder bekommst du umsonst die Haare geschnitten, den Garten umgegraben, das Auto repariert oder die Steuerunterlagen gemacht?" 

Nein, natürlich nicht. 

"Und wenn du ehrlich bist, investierst du jetzt schon seit fünf Jahren dicke mehr als 20 Stunden die Woche kostenlos in die Unterstützung anderer Menschen, eigentlich wildfremde Menschen - du telefonierst, triffst, schreibst, machst dir Gedanken. Und da ist deine Blogzeit nicht mit drin. Du hast gar keine Freizeit mehr!" 

Aber es ist doch wichtig! 

"Ja, das ist wichtig. Aber wenn du es wirklich richtig machen willst, musst du eigentlich deinen Job an den Nagel hängen und enorm viel Zeit investieren. Sonst wird das nichts Gescheites. Wenn du den Job an den Nagel hängst, um anderen zu helfen, aber nichts verdienst, gibbet nichts zu essen." 

Stimmt. Und so gärte es über viele Monate weiter in mir.

Um das gescheit zu machen, braucht man viel Ahnung, viel Zeit und nicht zuletzt erst einmal eine Menge Geld, um die Pläne in die Tat umzusetzen. Mittlerweile hatte ich ein grobes Planungsgerüst erstellt. Wie sollte das funktonieren? 

Als mein Buch frisch veröffentlicht war, sagte der Mann, der meine Gedanken natürlich in epischer Breite mehrfach hat hören dürfen, eines lauschigen Abends zu mir:

"Weißt du was? Alle Einnahmen, die du mit dem Buch machst, kannst du in dein Projekt setzen. Jeden einzelnen Cent. Außerdem kannst du ruhig die Arbeitszeit gründlich verkürzt halten, das stemme ich finanziell. Nimm dir die Zeit, die du brauchst und mach was draus."

Jetzt mal ernsthaft - ist das nicht ein toller Mann? ♥

Gesagt, getan.

Um mir mehr Ahnung zuzulegen, begann ich letztes Jahr im Juni, dank der Einnahmen von "Entpuppt", eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Gut, den Bildungsscheck habe ich auch noch in Anspruch genommen, aber tatsächlich ist jeder einzelne von euch, der das Buch bislang gekauft hat, Teil des Ganzen. Danke dafür! ♥

Bis ich aber Heilpraktikerin schlussendlich bin (und DIE amtsärztliche schriftliche und praktische Prüfung muss man erst einmal bestehen... ich habe irgendwo gelesen, dass gut 90 % durchfallen), fließt noch viel Wasser den Rhein runter. Klar gesprochen... noch gute 2.5 Jahre! 

Aber ich werde natürlich jetzt nicht 2,5 Jahre warten, bevor ich durchstarte. Das war jetzt ja auch erst Teil 1 meiner multiplen Gehirngewitter. Morgen geht es weiter mit Teil 2 unter dem Motto "und jetzt wird's richtig sportlich"

Erst mal sacken lassen...



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Blindschleiche!


Seit ein paar Wochen nagt das Alter an mir!

*kreisch*

Ich merke, dass ich weitsichtig werde. Nein, die Arme werden noch nicht "länger", aber ich merke dennoch einen Unterschied... Der kommt jetzt:

Bislang war ich minimal kurzsichtig, weswegen ich zum Autofahren eine Brille tragen muss. Wenn ich das jetzt tue, kann ich während der Fahrt nicht mehr alle Symbole auf den Knöpfen und Schaltern und Anzeigeflächen erkennen. Und muss daher zwischendrin die Brille (gegen Kurzsichtigkeit) schnell mal anlupfen, um sie deuten zu können.

Das ist mir dieses Wochenende besonders aufgefallen, als ich das Auto meines Sohnes gefahren bin, dass ich  eben nicht wie meine Westentasche kenne.

Wie unfair!

Hat man mir nicht seinerzeit, als ich total traurig war, dass ich überhaupt eine Brille tragen sollte (und sei es nur zum Autofahren) versprochen, dass sich die Kurzsichtigkeit gegen die Weitsichtigkeit aufheben würde?

Hä?
Was ist nu damit?

Nix ist.

Oder bin ich jetzt irgendwann nicht mehr kurzsichtig, brauche aber Glasbetonsteine, um noch etwas lesen zu können? Wird Weitsichtigkeit dadurch begünstigt, wenn man sehr, sehr viel lesen muss und vor Bildschirmen rumhängt?

Braucht Mutti am Ende gar konstant ZWEI Brillen auf dem Kopf? Einmal für Kurz- und einmal für Weitsichtigkeit? Zum schnellen Einsatzwechsel?

Werde ich fortan nicht mehr fiese Witze über meinen Mann machen können, weil der überall Lesebrillen liegen hat?

Was?
Ihr sagt, ich könnte doch eine Gleitsichtbrille nehmen?
Never ever in my life!

Dann fühle ich  mich... ähm... älter. Ich bin erst 44 bzw. gefühlte 30 und das soll auch so bleiben.

Plus dass ich mehr Menschen kenne, die mit der Gleitsichtbrille echte Probleme haben/hatten als Menschen, die damit rundum zufrieden sind. Oder kann mir hier jemand etwas Gutes davon berichten?

Ist das ätzend?
Ja, das ist ätzend.

Ich geh mal weiter wehklagen.
Bis denne.



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Donnerstag, 5. Februar 2015

Füße stillhalten


Menno.
Ich würd ja so gern..
Ich könnt ja so viel..

Nur sollen... sollen soll ich noch nicht.

Erst am Dienstag Abend wird schlussendlich abgesegnet bzw. festgelegt, was heute besprochen wurde. Daher kann ich erst am Mittwoch Morgen die Fakten bis ins Detail auf den Tisch legen. 

Soviel aber jetzt schon:


  • "Entpuppt - der Kurs" wird stattfinden!
  • Er ist nicht fortlaufend, sondern zunächst auf einen Zeitraum begrenzt. Was dann kommt? *singt* Que sera, sera, whatever will be, will be...
  • Das Kurskonzept wendet sich an stark Übergewichtige
  • Die Teilnehmerzahl ist natürlich begrenzt. Wer zu spät kommt, den straft.. neee... also der kann nicht mehr mitmachen
  • Das Sportprogramm wird der Klopper! Gigaabwechslungsreich. Im Gespräch flogen nur so die Ideen. Eine Kooperation mit anderen Trainern/Sportarten ist angedacht (werde ich also doch das erste Mal in meinem Leben Zumba machen? Aber natürlich angepasst im Schwierigkeitsgrad?)
  • Das alles zu einem unfassbaren Preis! Manche werden mich zunächst verprügeln wollen (bis ich denen mehr erklärt habe, wenn ich noch die Chance dafür bekomme, bevor ich niedergestreckt werde).

Frau E. vom Verein möge mir verzeihen, dass ich doch schon ein wenig geplaudert habe. Aber das ist ja soweit unverfänglich. Hm.

Und ihr könnt dann schon mal alle stark übergewichtigen Menschen aktivieren, informieren UND motivieren, die in fahrbarer Entfernung von mir wohnen.

Mittwoch. 
Dann darf ich die Karten komplett auf den Tisch legen. 
Boah, he, das ist noch SECHSMAL schlafen. 

Anna, ming' Droppe, pleeeaaassseeee!







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Jaaaaaaaa.....




Ich krieg den Kurs!

Yesyesyesyesyes

Später mehr, Mutti muss erst mal in Ruhe ausflippen.


Danke für die gedrückten Daumen.
Die waren SEHR hilfreich.
Ich hab euch gespürt!
♥♥♥


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Mittwoch, 4. Februar 2015

Morgen um kurz nach 11...


... würde ich mich sehr über einen Haufen gedrückter Daumen von den weltbesten Lesern wünschen, nämlich von euch.

Morgen habe ich einen Termin, um Details zu meinem großen Traum, meinem Sport-und-Abnehm-Kurs zu besprechen bzw. durchzugehen. Falls ihr das verpasst habt, hier (klickediklick!) habe ich darüber geschrieben

Wisst ihr was?
Ich habe mich zwar extrem gut vorbereitet, aber das kann dennoch mein aufkeimendes Magensausen kaum in Schach halten. :)

Hoffentlich lässt sich der Kurs realisieren. Da sind leider doch noch einige "Wenns" im Spiel. Hoffentlich wird das alles wahr.

Und es saust und saust im Magen...

Was hilft dagegen?

Erst einmal gleich eine Runde Sport geben, die Energie, die ich dabei von anderen erhalten, tief einatmen, heute Abend nur noch mal kurz in meine diversen Unterlagen linsen und möglichst früh schlafen gehen. Wenn nötig gibt es sogar noch ein Entspannungsbad (Topolina hat mir praktischerweise am Wochenende den passenden Badezusatz dafür geschenkt).

Ich atme ein.
Ich atme aus.

Puh.

Bitte, bitte Daumen drücken.

Und vielleicht noch schnell ein Wort der Ermutigung? 
Sowas wie "Du schaffst das schon?"
*liebstguck*





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Montag, 2. Februar 2015

LCHF-Podcast #2: Das LCHF-Treffen in Köln

Wenn wir schon die Chance haben, wird die natürlich genutzt! 
Lecker zum Frühstück quasi. 

Und das übrigens nach einer langen Nacht, morgens um acht. Jaha.

Zum einen war Kathrin vor Ort, was die Sache mit der Podcastaufzeichnung (jedenfalls für mich, ich weiß nicht, ob das für sie eine Rolle spielt) deutlich angenehmer macht, weil es dann wirklich einfach wie ein Gespräch ist, zum anderen hatten wir ja mit dem LCHF-Treffen in Köln am Samstag auch ein wirklich großes Thema zum Nachbereiten.

Allein 35 LCHFler in einem Brauhaus und ein Kellner am Rande des Nervenzusammenbruchs ist schon das ein oder andere Wörtchen wert. Keiner wollte selbstredend die typischen Beilagen und vor allem: Keiner wollte BIER!

What? Kein Bier im Brauhaus?

Gut, FAST keiner wollte Bier. ;)

Auch das haben wir im Podcast auseinander klamüsert, denn da waren wir rappzapp beim Thema "sich was GÖNNEN" (führt umgehend zu Allergiealarm bei mir, wohingegen Kathrin das ein wenig anders sieht). 

Es war rundum ein toller Nachmittag mit prima Menschen. Das gab dem Podcast reichlich Futter, schließlich haben wir reichlich gesehen, gehört, erlebt und erfahren.

Interessant ist ich zum Beispiel in manchen Fällen die Frage, warum bestimmte Nicknames (Kunstnamen, die man sich selbst gibt) in Foren (oder auch in Blogs) gewählt wurden, erst recht, wenn man auf einmal eine reelle Person dazu vor Augen hat und das irgendwie im ersten Augenschein gar nicht so recht passen mag.

Mittlerweile hat sich übrigens das Rätsel um die beiden Namen, die ich im Podcast anspreche, geklärt. Danke dafür! :)

Richtiggehend faszinierend war eine Frau bei diesem Treffen, die unglaubliche 110 kg abgenommen hat. 

EIN-HUN-DERT-ZEHN!

Plus eine weitere, die bereits 50 kg abgenommen hat, aber noch mitten im Weg steckt. Das führte sehr schnell zu Gedankenbergen rund um "Zieleinlauf durchs Flatterband" und "schwindendem Leidensdruck"

Vom Hölzchen aufs Stöckchen ging es hin zur Feststellung, warum es Sinn machen kann, zwischendrin dann doch mal wieder einige Tage die Nahrungsaufnahme genauer unter die Lupe zu nehmen

Abschließend auch ein paar Worte zur Chefkoch-Sprechstunde. Nicht nur Kathrins persönliche Eindrücke als "Teilnehmerin" - mich hat da nämlich etwas richtig gestört...

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören. Und immer wieder gerne die Erwähnung der tollen Musik: Das Stück heißt "There's a better way!" von Loveshadow. Ganz am Ende des Podcasts ist es in voller Länge zu hören. ♥


P.S.:
Was ich im Podcast vergessen habe, aber beim Treffen einer der herausragenden Momente war (daher möchte ich das unbedingt noch schnell erzählen): Es kam eine Person, mit der ich quasi aufgewachsen bin - im gleichen Dorf. Wir haben schon vor Jahrzehnten zusammen auf der Straße gespielt, vom Klingelmännchen über Fangen bis hin zu wasweißich. Das letzte Mal sahen wir uns, als unsere Ältesten recht frisch geschlüpft waren. Das ist fast zwanzig Jahre her!

Und auf einmal tippte sie mir auf die Schulter. Stand da. Genau wie immer. Noch nicht einmal viele Fältchen um die Augen. Was für ein wundervoller Augenblick. Danke, Anja. ♥

Aber jetzt...



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