Mittwoch, 29. April 2015

LCHF-Mahlzeit #3 - LCHF oder nicht?


Jetzt kommen wir zu etwas höchst Ungewöhnlichem - jedenfalls wenn es um meinen Blog geht!
Es gibt "was Süßes" als Beispiel!
Jaha.

Denn ich habe ja um Rezepte von LCHFlern gebeten und auch welche bekommen - von Pinselchen, der ungekrönten Queen of "LCHF-Backwerk" und Mitmoderatorin im Forum.

Ich sage dazu, dass ich das nachfolgende Rezept noch nie ausprobiert oder das Ergebnis gegessen habe, ich kann daher wenig mitreden. Frühstücken ist nicht "meins", backen finde ich fürchterlich und süß ist nicht meine Geschmacksrichtung. Darüber hinaus sehe ich für Zuckersüchtige wie mich ein relativ hohes Risiko in "Nachbauten", denn alles, was man nachbaut, wird aus meiner Sicht auf einen zu hohen Sockel gestellt. Aber ich weiß gleichzeitig, dass ich nicht von mir auf alle anderen schließen kann, die Mehrheit damit umgehen kann und sehr viele das als Einstieg in den Tag wählen. 

Wobei... wäre auch mal eine Diskussion wert... Was ist ein Nachbau? Im Prinzip ist in dieser Aufstellung (außer dem Erythrit) nix drin, was nicht bei LCHF gegessen werden kann. Peng. Sind dann auch Zucchininudeln Nachbauten? Gute Frage, das machen wir mal - also diskutieren. 

Ich denke halt, dass jeder selbst lernen/erkennen muss, wo das persönliche Risiko beginnt. 

Pinselchen schrieb, dass man dem Teig auch 10 g Erythrit hinzufügen kann, wenn man es etwas süßer möchte, darum ist das mit in der Aufstellung. Das würde ich persönlich nicht machen, denn Erythrit ist ein Zuckerersatzstoff. Ersatz! Außerdem hab ich gar keins. :)

Was man dem Rezept lassen muss, ist dass die Werte richtig gut sind, die dabei in Summe rauskommen.

An die lesenden LCHFler:
Ist das etwas, was ihr esst? Hält das lange satt? Schmeckt das überhaupt?

Ganz lieben Dank an Pinselchen - für Rezept und Berechnung. ♥







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Montag, 27. April 2015

LCHF-Mahlzeit #2 - Es lebe das Saisongemüse


Weil es das gestern gab, kann ich heute direkt einen zweite Mahlzeit hinterher schicken. Allerdings sind wir in diesem Fall schon deutlich "gehaltvoller" unterwegs als im ersten Beispiel. Fddb sprach über diese Tellerzusammenstellung nicht nur ein 764 kcal aus, sondern auch noch einen recht hohen Eiweißgehalt von 42,4 g. Wenn man bedenkt, dass ich PimalDaumen 70 g Protein AM TAG essen kann/soll/möchte, dann haut das reichlich ins Kontor.

Betreiben wir Ursachenforschung!
Schließlich sind 150 g Schweinefilet nicht gerade Unmengen, oder?

Wir lassen das Auge über meine Aufstellung schweifen und stellen überrascht fest:

VERDAMMT - der grüne Spargel, dieses kleine, fiese Gestrüpp, enthält genauso viel PROTEIN wie KOHLENHYDRATE!

Und?
Hättet ihr das gedacht?

Wie könnte man gegensteuern?
Genau - weniger Spargel essen oder die Fleischmenge reduzieren.

So viel zum Thema "Bei LCHF kann man ganz viel Fleisch essen" - ein höchst beliebter Irrtum!

Hmmmm...
Menno.


Hier die Mahlzeit als Übersicht - Klick aufs Bild vergrößert es noch ein bisschen:


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Sonntag, 26. April 2015

LCHF-Mahlzeit #1 - Lass uns über Mengen reden


"Lass uns über Mengen reden!" oder "Wie viel isst du davon?" sind die Sätze, die ich wohl am Häufigsten sage, wenn Menschen mich um Rat fragen, weil sie trotz LCHF nicht abnehmen. Dabei erlebe ich immer wieder, dass es meistens überhaupt nicht die Kohlenhydrate sind, die gründlich über "das Limit" schlagen (was ich sehr erfreulich finde), sondern entweder das Protein oder die Gesamtenergiemenge (oder anders: Die Kalorienmenge). 

Normalerweise veröffentlichen wir bei LCHF keine Tagespläne, aber ich möchte euch mal zeigen, wie ich gerne eine Mahlzeit zusammensetze. Damit ihr sehen könnt, wie das ungefähr sein kann. Auch um zu zeigen, dass LCHFler nicht zwingend zusätzlich überall noch Mayonnaise oder Butter großzügig über den Teller verteilen. Ich weiß noch nicht, wie schnell ich hier eine ausreichend große Sammlung zusammenbekomme, weil ich echt wenig Zeit habe derzeit, aber anfangen kann ich ja mal.

Vielleicht mag mich ja auch der ein oder andere LCHFler mit einer seiner richtigen Mahlzeiten unterstützen (bitte pro Portion zwischen 500-800 kcal)? Natürlich mit liebevoller Erwähnung des Namens und ggf. des Blogs? *plingplingÄugelein*

Ich beginne mit meiner Lieblings-ersten-Mahlzeit-des-Tages, ein Klassiker auf meinem Teller. Generell mag ich gerade unter der Woche unkomplizierte Mahlzeiten, die ich rappzapp zubereiten kann. Das Rührei mit ein wenig Rohkost dabei mag für so manchen nach sehr wenig aussehen, hält mich aber tatsächlich über Stunden angenehm satt. 

Bitte beachten: 

Das Sättigungsgefühl braucht bei LCHF länger als bei herkömmlicher Kost. Einfach mal ein wenig abwarten.

Das ist die Portion für EINE Person.

Bevorzugt auf gute Qualität achten. 

Ich werde versuchen, Rezepte und Mengen zusammenzustellen, die zwischen 500-800 kcal pro Portion liegen. Denkt daran, dass euer Energiebedarf anders sein kann als meiner, auch die Anzahl der Mahlzeiten ist nicht bei allen gleich. Zum Abnehmen versuche ICH bei meiner Größe (1,72 m) täglich im Rahmen zwischen 1.600-1.800 kcal zu landen. Aber ihr müsst das natürlich für euch ganz individuell bestimmen. 

Die Kohlenhydratmengen können variieren, ich esse gerne viel Gemüse, auch wenn das in diesem Beispiel nicht so üppig ist. Wer also z.B. viel Sport macht oder mehr Kohlenhydrate verträgt, darf gerne noch mehr Rohkost nehmen. Ich kann heute entspannt die doppelte Menge essen, ohne dass es mir etwas ausmacht, das war am Anfang meiner Abnahme und Umstellung auf LCHF noch nicht so! Findet es selbst heraus...





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Freitag, 24. April 2015

Kraftort


Ich war doch neulich bei so einem Seminar über Entspannungstechniken - etwas, was meinem Naturell eigentlich gar nicht liegt. Aber Herausforderungen sind dazu da, damit man sich ihnen stellt, finde ich.

Entspannung ist übrigens auch zu 99,9 % NICHT Teil meiner Sportkurse, weil ich der Meinung bin, dass wenn man zum Sport kommt, Sport machen sollte. Entspannen dürfen wir alle danach... auf dem Sofa, im Bett. Oder man belegt gezielt einen Entspannungskurs. Damit meine ich nicht dehnen oder eine "Igelballmassage" oder was weiß ich, das mache ich durchaus, sondern echte Entspannungstechniken.

Ich bin so die, die bei einer Entspannungseinheit daliegt, mit Gedanken im Kopf wie...

... ommmmmm, verdammt, ommmmmm... oh, ich muss noch einkaufen... hm... was brauche ich denn?.... ENTSPANN DICH... Klopapier! Das darf ich auf keinen Fall vergessen!... ommmmm... Ich hab Hunger... bin ich froh, wenn das hier vorbei ist... ommmm JETZT... pfoah he, ist das langweilig... meine Nase juckt, ich muss bestimmt gleich niesen... ich kratz mal vorsichtig... ommmm... ob die anderen alle die Augen wirklich zu haben? Ich mach mal eins auf und gucke... hm.. haben die... Entspann dich zwo-drei-vier... die Stimme macht mich wahnsinnig... Warum atmet die so komisch dabei? 

So oder so ähnlich. Kann man sich vielleicht vorstellen, dass das nicht wirklich zur Entspannung in mir beiträgt. 

Aaaber... da war dann doch etwas, was mich seitdem nicht loslässt. Tatsächlich.

Es gab eine Traumreise. Ich habe mich äußerlich brav hingelegt, innerlich sträubte sich mir das Nackenfell. Traumreise mag ich normalerweise in etwa wie Pickel.

Und die Trainerin sprach etwas Interessantes: Sie beschrieb nicht den WEG oder ORT der Reise in bunten Worten, sondern hat das komplett uns überlassen.

Sie schickte uns - wie durchaus üblich - erst einmal zu einer Treppe. Schon die beschrieb sie gar nicht. BÄM, da war MEINE Treppe. Glasklar und deutlich. Die führt in Schweden zum Strand. Aus den Dünen nach unten zum Meer. Aus Holz und im Sommer schön warm und mit Sandkörnchen drauf, die zwischen den Zehen kitzeln. Du stehst oben und die Möwen kreischen, der Wind braust durchs Haar, das Meer glitzert. Kann man sich vielleicht ein bisschen vorstellen.

Anschließend sollten wir zu "unserem Kraftort" gehen. Also der Ort, der uns Kraft gibt und Wohlgefühl. Und ZACK saß ich da. Da brauchte ich gar nicht zu denken, das war sofort da. Am Meer, auch Schweden, aber ganz woanders. Mein Herz füllte sich tatsächlich mit Kraft. Sehr merkwürdiges Gefühl. 


Mein Kraftort ist hier unten direkt am Wasser - Foto von April 2015


Nach der Traumreise tauschten wir Teilnehmer uns aus. Einige waren wie ich am Meer (ich denke, dass das ein recht beliebter Kraftgeber ist), wobei die anderen in südlichen Gefilden waren. Manche waren aber auch zuhause in ihrem alten Kinderzimmer oder auf einer Waldlichtung oder bei Omma oder sonstewo. Eine hat mir erzählt, sie sei in ihrem eigenen Herzen gewesen - wir reden hier von dem ORGAN an sich. Hm.

Wie wäre das bei euch? WO ist euer Kraftort? Habt ihr einen? Falls ihr bislang keinen habt, versucht mal in euch zu gehen und danach zu suchen. Ich WETTE, da ist irgendwo einer. Im Zweifel müsst ihr ein wenig in euch graben.

Seitdem lässt mich das nicht mehr los. Allein die Tatsache, dass ich überhaupt einen KRAFTORT besitze, war mir vorher gar nicht bewusst! Und wenn ich heutzutage ein wenig zu viel um die Ohren habe, kann ich die Augen schließen und bin für einige Minuten einfach dort. Das fährt mich umgehend runter. 

Jetzt überlege ich die ganze Zeit, wie ich daraus ein Audio für den Blog machen könnte, eben mit so einer Traumreise drauf, damit jeder der Lust hat, die hören und entspannen kann - sofern man das mit meiner Stimme überhaupt hinbekommt, aber ich denke schon. Ich kann nämlich durchaus sehr ruhig und langsam sprechen, kaum zu glauben. ;)

Aber ich weiß noch nicht, wie ich das technisch am besten machen soll. Jemand eine gute Idee? Oder ich frag mal Kathrin, die macht ja unsere Podcasts. Wir sehen uns nämlich am Dienstag. ♥








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Donnerstag, 23. April 2015

Entpuppt-Kiloprojekt - die erste Woche


Auch wenn ich nicht großartig ins Detail gehen und euch die persönlichsten Dinge natürlich nicht verraten kann, möchte ich doch zumindest im Ansatz davon erzählen, was sich tut.

Sollte iiiirrrrgendjemand noch nicht mitbekommen haben, was "Entpuppt-das Kiloprojekt" ist, hier (klickediklick) ist noch die Ausschreibung meines Vereins dazu.

Jeder, der mich und meine Geschichte verfolgt hat, weiß, dass das eine GANZ GROSSE Kiste in meinem Leben ist. Ich bekomme die Chance, anderen auf die Sprünge zu helfen, rund um das Thema "Abnehmen" inkl. angepasstem Sportprogramm.

Entsprechend wuschig war ich ja dann auch, als es endlich losging.


Was zunächst geschah.. 


Wie ich schon berichtete, haben wir letzten Mittwoch das "Kickoff-Treffen" gehabt. Dabei haben sich viele zum ersten Mal überhaupt gesehen, dennoch kam direkt richtig gute Stimmung auf. War ich froh!

Ich weiß, dass wir in der kurzen Zeitspanne am ersten Abend nicht alle Fragezeichen beseitigen konnten, aber das ist auch nicht nötig. Sie wurden alle körperlich und seelisch ein wenig in Bewegung gesetzt und das war mein Ziel für diesen Abend.

Da wir uns erst in drei Wochen wieder treffen, habe ich jedem einen Ordner mit reichlich Infomaterial und Aufgabenblättern verpasst.

Aufgaben:

* Mindestens drei Tage Bewegungs-Essens-Trink-und-Seelenleben-Protokoll führen

* Eine eigene Sammlung an Motivationsmöglichkeiten erstellen (die wir dann in der Gruppe gemeinsam zu einem großen Ganzen zusammenfügen werden)

* Eine eigene Sammlung an Ausweichtaktiken erstellen, wenn der Appetit um sich tritt (die war dann auch in der Gruppe gemeinsam zu einem großen Ganzen zusammenfügen werden)

* Die sportliche Aufgabe, sich bis zum nächsten Treffen mindestens 10 x über den Alltag hinaus in Gang zu setzen. Für diejenigen, die bereits regelmäßig Sport treiben, ist die Aufgabe, sich 10 x mit ANDEREN Sportlichkeiten auseinander zu setzen als denen, die man sonst macht. Das war nötig, weil allein drei Teilnehmer aus meinem Sportkurs sind und ein Teilnehmer sogar extrem viel läuft. Will man nicht meinen, ist aber so!

* Es gibt ein Arbeitsblatt "Wie sieht MEINE perfekte Ernährung aus" - frei nach dem Motto: "Eine Ernährung soll zu DIR passen, nicht DU zu einer Ernährung".. Sonst wird das eher schwierig mit der Dauerhaftigkeit

* "Meine Diäten und ich" - ein weiteres Arbeitsblatt, auf dem notiert werden kann, welche Versuche man in welchem Alter gestartet hat, welchen Erfolg sie brachten, die Pros und Contras sowie wie lange man das durchgehalten hat.

* Ein Arbeitsblatt, auf dem man eine Reihe der besonders guten Eigenschaften an sich notieren sollte (darüber habe ich ja auch im Buch geschrieben). Krönchenaufgabe: Sich das auch mal immer wieder vor dem Spiegel selbst sagen und sich dabei in die Augen sehen.

* Ein Mess- (diverse Körperstellen) und Wiegeblatt, auf dem die eigenen Werte immer wieder schön notiert werden können, versehen mit diversen Formeln, die einem ungefähr etwas über die fettfreie Körpermasse, den Fettgehalt in %, den BMI und andere Sachverhalte sagen können.

* ein dezenter 14-seitiger Fragebogen über die Hintergründe und Ernährungsfragen, den ich mir gebastelt habe, um wirklich alle möglichen Fakten aus allen Ecken zu locken.

Wie immer gilt auch hier bei mir:

ALLES KANN, NICHTS MUSS!

Sie können das machen, müssen muss aber nix.

Habe ich was vergessen?
Ich weiß es jetzt gerade nicht.
Jedenfalls reichlich.

Zusätzlich eben auch noch reichlich Infomaterial, Artikel, meine neue Kohlenhydratliste, blablabla. Ein Ordner eben. Wobei da noch reichlich reinpasst und noch reichlich folgen wird. Mit dabei auch eine Art Zusammenfassung des "Brain - Food - Move"-Projekt des Forschungszentrums Jülich (klickediklick), wofür ich Herrn Dr. Burauel auch an dieser Stelle mein herzliches Dankeschön aussprechen möchte. Da stehen sehr viele interessante Sachen drin.

Nach dem Kurs haben wir uns noch auf ein Getränk zusammen gesetzt - ich war erst gegen 23 Uhr Zuhause. Sehr nice. Und ich war gespannt darauf, wie es weitergehen würde. Wir vereinbarten noch Termine zu Einzelgesprächen und ich entließ sie in die Welt (moah, wie kitschig).

Was DANN kam, hatte ich so NICHT erwartet!

Ein Kurs steht und fällt mit seinen Teilnehmern


Seit dem Kick-off-Mittwoch habe ich sieben von zehn Teilnehmern privat zum Einzelgespräch getroffen. Das war herrlich. Es gab uns jeweils die Chance, sich besser kennen zu lernen, einzelne Fragen auf die Schnelle zu beseitigen und war für mich die Möglichkeit, etwas mehr über die Hintergründe zu erfahren.

Geniale Offenheit. Zu keiner Zeit hatte ich ein "blödes" Gefühl, das passte richtig gut. Jede/r einzelne ist ein echtes Unikat. Nix Doppeltes dabei. Und wir haben immerhin zwei dabei, die kein Fleisch essen. Jaha. Das schließt LC(HF) auch gar nicht aus, man muss nur ein wenig genauer denken. Alle versuchen sich bislang in Richtung LC.

Dann wurde die Whatsapp-Gruppe gegründet. Von Anfang an Halligalli in der Bude. Rezepte und Sprüche und Fotos und Audios satt. Motivation und Inspiration untereinander. Da fehlen allerdings noch einige, da muss ich nachfragen, und nicht jeder hat Whatsapp.

Darum wurde sicherheitshalber mal direkt eine geheime Facebookgruppe gegründet - Zutritt nur für Teilnehmer. Hier kann man so vieles prima archivieren und sammeln.

Zwei Teilnehmer waren diese Woche schon gemeinsam walken, gab extra Fleißherzchen von Mutti.

Morgen treffe ich zwei weitere. Dann fehlt nur noch eine.

Krass.

Und EGAL, wo ich bislang hinkam, die Aufgaben waren schon zum größten Teil bzw. teilweise schon vollständig gelöst. Eine hatte sogar ein vollständiges LCHF-Menü für mich gekocht. ♥

*staun*

Ich bin jetzt schon SO gespannt, wie es beim nächsten Treffen wird.
:)

Fazit:
Meine Entpuppt-Teilnehmer sind ALLE der absolute Klopper!

Ich bin tiefenglücklich, einen geschmeidigeren Start hätte ich mir niemals wünschen können.

DANKE!


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Mittwoch, 22. April 2015

Kopf-an-Kopf-Rennen...


... und das mal im wahrsten Sinne des Wortes!

:D

Zunächst einmal tausendmillionenmilliarden Dank für die vielen, vielen Meinungen (alle Fotos, die zur Diskussion standen, seht ihr hier - klickediklick). Das ging ja richtig "zur Sache" - in der Strichliste findet ihr Wertungen aus den Kommentaren vom Blog, von Facebook, aus Mails, per Whatsapp, via Telefon und aus dem LCHF.de/forum. Auf allen Kanälen strömten die ein. Ich habe mich über jeden einzelnen gefreut. ♥

Zu einem Teil des Kommentars von Nina möchte ich etwas sagen:

Also erstmal Hut ab, dass du die Fotos hier zur allgemeinen Kommentierung online stellst. Das finde ich mutig. 

Das hat sich für mich nie so angefühlt. Seit ich blogge habe ich ganz schnell gelernt, dass ich mich auf die Bloggernachbarn immer verlassen konnte. Ob ich einen Rat brauche oder einen Tipp... hier habe ich immer ganz schnell Hilfe bekommen. Der Umgangston war hier zu 99,9999 % immer sehr liebevoll und die zwei Trolle, die ich in bald sechs Jahren erlebt habe, habe ich mittlerweile natürlich veratmet. 

Gerade für so etwas wie Fotos für eine Webseite ist es besonders interessant, die Meinung von anderen zu bekommen. Ich sehe mich eben anders als andere, wenn ich mich auf Fotos ansehe. Ist ja schon so, wenn du in den Spiegel schaust: Das zeigt dich ja auch noch spiegelverkehrt.

Daher ist mir das Input von euch allen so wichtig.

Im Nachhinein denke ich, dass es vielleicht semioptimal war, eine Strickjacke über einen Strickpulli zu ziehen. :) Aber Svetlana und ich machen das garantiert ganz bald wieder. Für das erste Mal fand ich es jedenfalls sehr gut.

Übrigens - weil ich mehrfach danach gefragt wurde:

Die Fotografin heißt Svetlana Schulz und ihr könnt sie unter info@fotoschulz.eu kontaktieren. Von mir eine glasklare Empfehlung! 

Jacke hatte ich deswegen an, weil ich genetische "Hängeschultern" habe. Hab ich bestimmt von meiner Urgroßmutter, wenn ich mich richtig erinnere. Mittlerweile trainiere ich ordentlich dran, aber früher war das total grottig. JEDE Handtasche rutschte zappzarapp runter. Deswegen habe ich die immer brav getragen wie ein Kindergartenkind: Schön über den Kopf gezogen,.. quer quasi.

;)

Vielleicht ist das gar nicht mehr so. Aber in  meinem Kopf hat sich das festgesetzt und darum meide ich es, die "Schultern blank zu ziehen".

Der Frage, ob in s/w oder Farbe gehe ich noch nach. Da kamen ja auch einige Kommentare. Ich finde das interessant. 

Hier die Aufstellung im einzelnen - Kommentare kommentiere ich gegen Abend in Ruhe. 

Danke nochmal!






"Gewonnen" hat mit nur einem Punkt Unterschied (24 Abstimmungen) dieses hier:




Mein Kommentar:
Das Bild mag ich SEHR gerne. In meinem Kopf sehe ich das vor allem auch als "Foto für die Rückseite" für das nächste Buch, dass ich gerade schreibe. Das würde sich glatt auch gut auf der Rückseite eines gruseligen Krimis passen, finde ich - wegen des Blicks. Dieses Foto ist meine Nummer 2 und auch ein Favorit des Mannes!


Direkt dahinter mit 23 Abstimmungen dieses hier:




Mein Kommentar:
Auf diesem Foto, dass ich auch ganz gern mag, sieht man in Ansätzen den "blöden Mund", den ich mache, wenn ich fotografiert werde. Da ist sowas mit der Unterlippe... kann ich nicht erklären... wahrscheinlich sehe nur ich das. Dieses Foto ist übrigens auch der Favorit meiner Kinder!

Daher werde ich BEIDE auf der Webseite unterbringen. Das krieg ich auf jeden Fall hin.

MEIN Favorit (und auch des Mannes) ist übrigens ein Bild, dass ihr gar nicht so recht wählen wolltet. Das fand ich sehr interessant, denn ich fand, dass es sich für mich nach "Annika" anfühlt. Aber ich sehe mich eben anders als andere und daher finde ich eure Meinung besonders wichtig. Nämlich dieses:



Mein Kommentar:
Andererseits - wenn ich es recht bedenke - hat der Blick so ein bisschen was von "HAB ICH ES DIR NICHT GESAGT, DU PFEIFE? Hör das nächste Mal bitte schön auf die Mutti.  *lach*

Sehr hoher Beliebtheit - obwohl eigentlich wegen des Gesichtsausdrucks zumindest für die Webseite außerhalb der Wertung - erfreute sich:



Mein Kommentar:
Das ist übrigens kein ungewöhnlicher Gesichtsausdruck bei mir. Kommt häufiger vor. ;)
Und das kommt zumindest auf den Blog, vielleicht als Profilbild, mal sehen. Aber vielleicht sogar doch auf die Webseite. Ich sehe mir das mal "in Action" an. Natürlich macht es Sinn, für eine gewerbliche Webseite seriöse Fotos zu haben. Aber nur? Vielleicht setze ich gerade damit einen Akzent. Ich will ja nicht zu steif wirken. Ich denke. 

Und das "Mutti-kommt-gucken"-Bild wollten direkt mal vier als Mahnmal für ihren Kühlschrank haben. Wisst ihr Bescheid. 

Aus den Kommentaren dazu gefischt:

Oh Annika! Du bist selbst schuld daran, dass du jetzt `nen Fulltimejob an meiner Kühlschranktür hast! Und am Spind, wenn ich wieder arbeiten gehe. Und im ersten Fach vom Portemonaie, falls ich mal wieder im falschen Regal einkaufen will. :-D
Hihi. Die Coco.




So viel zu der Wertung.
Ihr seid grandios.








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Montag, 20. April 2015

Welche Fotos soll ich nehmen?

Wie angekündigt zeig ich euch endlich einen Teil der Fotos, die am Freitag druckfrisch von Svetlana gemacht wurden. Natürlich erzähl ich auch ein wenig vom "Drumherum", denn es war wirklich eine ganz neue Erfahrung für mich.

Frisch gefönt und mit Lieblingsklamotten im Rollkoffer bimmelte ich an Svetlanas Tür.
KEIN BISSCHEN NERVÖS - eher richtig gut drauf.

Wir tranken zunächst eine Tasse Kaffee und unterhielten uns.
KEIN BISSCHEN NERVÖS - eher richtig gut drauf.

Dann gingen wir in ihr Studio und ich wurschtelte mich durch meine Klamotten, fragte sie nach ihrer Meinung.
KEIN BISSCHEN NERVÖS - eher richtig gut drauf.

Ich zog mich um, zubbelte mir die Haare zurecht und stellte mich parat. Natürlich hatte ich mich zunächst für "Schwarz & Beere" entschieden, es war mir wichtig, mich wohl zu fühlen - was sonst.
SAUNERVÖS - richtig komisches Gefühl im Magen.

Also was?
Erst einmal Faxen machen.


Copyright Svetlana Schulz - info@fotoschulz.de


Kann ich gut, mach ich gerne. Lockert mich durch.

Dementsprechend merkwürdige Fotos haben wir binnen Sekunden hintereinander gehabt...





Ich habe dann die Kleidung gewechselt. Weg vom Blazer hin zu rotem Wollpulli und schwarzer Strickjacke. Und wir waren beide sehr erstaunt, was das für einen Unterschied machte. 

Oder wie Oona gerne Guido zitiert:
"Das Dunkle tut so gar nichts für dich!"

:D










Wer sich jetzt vielleicht über die zwei Ketten wundert - die brauch ich. Das sind mein Glücksbringer! Das Herz hat mir der Mann mal geschenkt und das andere ist ein altes "Wikinger"-Zeichen, dass einem miese Trolle (heute: unerwünscht negative Mitmenschen) vom Hals hält. Glaub ich fest dran, da kann man mir sagen, was man will. 

;)

Und jetzt seid IHR dran.
Ich brauche EURE Meinung für MEINE Entscheidung. Welches Foto soll auf die Webseite? Ich bevorzuge nämlich andere als die Familie. Und die ersten Freunde, die ich habe gucken lassen, auch wieder...

Die Fotos gibt es natürlich jeweils auch in bunt bzw. schwarzweiß. Ich liebe schwarz-weiße Fotos. Ist auch so ne Macke. 

Einfach vielleicht am besten von ganz oben bis ganz unten im Geiste durchnummerieren bei der Meinungsmitteilung. Danke im Voraus! ♥

Abschließend eins meiner absoluten Favoriten. DAS ist die berüchtigte "Mutti-kommt-gucken"-Geste, die man an mir beobachten kann, wenn ich mich im Sportkurs aufmache, um zu sehen, was die Mädelz und Jungz so auf der Matte turnen. 

Wäre aber auch was für den Kühlschrank eines jeden Abnehmwilligen, oder? So nach dem Motto "Überleg mal, ob das jetzt wirklich gut für dich ist".

:D






*********************************************************************


Liebe Svetlana,

du hast es mir relativ leicht gemacht. War ein großer Schattensprung für mich und ich bewundere dich für die Ruhe, die du dennoch ausgestrahlt hast.

DANKE!


Und das machen wir ganz bald wieder.
Ich habe Blut geleckt...



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Sonntag, 19. April 2015

Please hold the line...


Das Fotoshooting war superschön. Ich habe viel Spaß gehabt und ich denke, S. hat es auch recht gut überstanden.

Ich fand es tatsächlich so schön, dass ich das ganz bald noch mal machen möchte. Hätte ich mir zwar nicht vorstellen können, aber es ist ein echter Ego-Pusher!

Gestern habe ich Fotos "ausgesucht" und bestellt. Jetzt warte ich darauf, dass ich sie bekomme, damit ich euch auch einige zeigen kann.

Meine Familie war jedenfalls begeistert. Interessanterweise haben wir aber verschiedene Ansichten darüber, welche Fotos nun die schönsten sind. Hm. Ich möchte die ja u.a. auf der neuen Webseite mit verbauen, damit ich die endlich veröffentlichen kann. Ich finde nämlich, dass eine Webseite dringend Fotos braucht, damit man sich ein "Bild machen" kann, wer da schreibt. Jedenfalls schaue ich jedesmal danach - weiß nicht, ob das bei euch auch so ist.

Aber welche soll ich dann jetzt nehmen? Die Familie sagt "si", ich sag "so".

Was macht man dann als clevere Sudda? Sie nutzt die vorhanden Ressourcen und fragt einfach...

... EUCH!

Ich bin gespannt, wie IHR die Bilder findet und welche IHR aussuchen würdet an meiner Stelle. Ich sehe mich ja wahrscheinlich anders als ihr mich. Es kommt also Arbeit auf euch zu, sobald ich die Bilder habe. 

Wie gesagt - dauert noch ein bisschen, aber dann geht das los. Ich übe mich in Geduld und warte ganz brav. Schließlich ist Wochenende, S. hat zwei kleine Kinder und Gatte und sicherlich anderes zu tun als meine Fotos abzuschicken.

Ommmm..






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Freitag, 17. April 2015

Ich zieh aus!


Sieht jedenfalls im Moment ein bisschen so bei mir aus. Vor mir steht ein Koffer und ich werfe rein, was etwas für das nachher stattfindende Fotoshooting bei S. sein KÖNNTE. Ich hoffe, sie weiß das besser als ich.

*räusper*

Ich war gestern noch schnell shoppen.

Ich WOLLTE eine Hose finden.

Ich HABE vier Pullover, ein T-Shirt und eine Strickjacke gefunden. Keine Hose.

Hm.
Super gelaufen, sag ich mal vorsichtig.

;)

Aufregung kaum vorhanden, ich freu mich sogar, S. macht's möglich. Menschlich auf einer Wellenlänge zu liegen hilft sehr.

Ich werde berichten.





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Donnerstag, 16. April 2015

Schee war's ♥

Nachdem ich ein paar Stunden im Wohnzimmer Amok gelaufen bin, war es irgendwann Zeit zum "Entpuppt-Kurs" zu fahren. Tatsächlich fiel mir eine Viertelstunde vor Abflug auf, dass ich bis dahin noch NICHTS gegessen hatte. Hatte ich vor Nervosität total vergessen. Und wie immer, wenn ich ein wenig mehr als nervös bin, hatte ich das Gefühl, iiiirgendwas vergessen zu haben. Hatte ich aber nicht, wie mir Trillionen Kontrollen immer wieder versicherten.

Ich habe mir im Vorfeld lange den Kopf zerbrochen, was man am Anfang sagen könnte, sicherheitshalber wurde ein kleiner Spickzettel angefertigt, für den Fall der Fälle. Aber der kam nie zum Einsatz!

Denn als ich vor dem Gebäude stand, "meine Leute" sich nach und nach sammelten, war ich tiefenentspannt. Alles ausnahmslos ganz liebe Menschen, ich konnte umgehend meine inneren Umdrehungen runterfahren. Ganz merkwürdig. 

So setzte ich mich nieder und erzählte einfach von mir. Aus dem Bauch heraus. Das, was mir in den Sinn kam. Und das fühlte sich rund und gut an. 

Ich bin mir jetzt sehr sicher, dass die Gruppe, so wie sie ist, zu einem guten Team zusammenwachsen wird. Da bin ich richtig entspannt. Bemerkenswert fand ich, dass auch die anderen bei ihrer eigenen Vorstellung super offen waren. Da kam viel auf den Tisch. Sonst ist es ja eher so, dass man - wenn man sich noch nicht gut kennt - eher nur mal schnell die oberflächlichen Eckdaten über den Tisch wandern lässt, sicher ist schließlich sicher. Aber so war das hier überhaupt nicht. 

Natürlich blieben reichlich Fragezeichen (Memo an mich: Eine Stunde Gespräch ist am Anfang viel zu wenig) in den Gesichtern nach dem ersten Durchgang zurück, aber die werden wir sehr bald ausgeräumt haben. Für gestern hatte ich jedem einen Ordner mit reichlich Informationen und Aufgaben vorbereitet, die zu bewältigen sind, bevor wir uns in drei Wochen in alter Frische wiedersehen. In der Zwischenzeit wird sich reichlich Zeit für Einzelgespräche finden.

Es fühlt sich richtig gut an. ich fühle mich angekommen. Nette Feedbacks habe ich bereits erhalten und einmal wurde auch schon herannahender Muskelkater gemeldet. Gestern haben wir ein wenig Aerobicaufwärmung (das sah schon richtig gut aus, herausragend vor allem für das allererste Mal!) gemacht und anschließend ein wenig mit dem Theraband gearbeitet. Immer schön auf die Ärmchen, wisst ihr Bescheid!

DANKE AN ALLE BETEILIGTEN!
Ihr macht es mir so leicht und angenehm. 
Einen besseren Start hätte ich mir nicht wünschen können.



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Ich glaube übrigens, ich weiß jetzt, weshalb ich diesen ganzen Krempel mit den Klamotten geträumt habe. Das hatte gar nichts mit dem KURS zu tun, sondern damit dass ich morgen den Termin mit der Fotografin habe.

Aaaaahhhhhh...

(S., du tust mir jetzt schon leid)

Ich geh dann mal heute Nachmittag shoppen, oder so.. 

:D



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Mittwoch, 15. April 2015

Time for a little breakdown



Aaaaahhhhh * hab ich alles zusammengepackt? * aaaahhhhhhhh * Moment, warum sind denn jetzt zwei Blätter übrig, nachdem ich eigentlich alles in die Ordner einsortiert habe? * aaaaaahhhh * Herrjeee, ich wollte doch noch dasunddas ausdrucken * aaaaahhhhh * Und wo ist jetzt mein Ordner? Der ist doch extra schwarz, damit ich den identifizieren kann * aaaaahhhh * Die Nüsse habe ich wenigstens direkt gefunden * hmmmmm * ich atme noch mal in die Tüte * mimimimiiiiiii * Ob ich mir doch Kärtchen als Gedankenstütze schreiben sollte * aaaaahhhh* Und mein Paket ist auch noch nicht gekommen * aaaaahhhhh * Nein, keinen Kaffee mehr * 


Das war ein kleines Potpourri meines derzeitigen Zustands.

Alles wird gut, Sudda.
Atme ruhig in diese Tüte.

:D


Bitte Daumen und Gedanken ab 19 Uhr.

Entpuppt - das Kiloprojekt startet durch!

Unfassbar.
Richtig unfassbar.
Aber nur fast.
:)

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Dienstag, 14. April 2015

Wilde Träume

Ich merke, dass die Premiere meines ersten Entpuppt-Kurses rund um das Abnehmen mit großen Schritten an mich heranfedert - an meinen Träumen! 

Es fing im Urlaub in Schweden an. Eine Nacht träumte ich immer wieder das erste Treffen. Bezeichnenderweise NICHT den Sportteil, immer nur den "theoretischen Anteil". Im Sport juckt mich fast nichts mehr, da habe ich Routine.

Exkurs:

Ich habe da übrigens eine kleine Formulierungsstörung. Der Kurs hat pro Treffen eine Dauer von zwei Stunden. So. Eine Stunde werden wir dazu verwenden, uns rund um das Thema Abnehmen auszutauschen, es werden Inhalte bearbeitet und mit Leben gefüllt, ich möchte Wichtiges vermitteln, undundund. 

Spontan teile ich immer in "Theorie" und "Praxis" auf, was natürlich total falsch ist. Das eine ist "Bewegung", das andere ist.. Dingens... jedenfalls nicht Theorie, oder? Oder ist es das doch? Na, egal. Vielleicht findet sich ja unterwegs noch das richtige Wort.

Ich weiß nicht, ob das jemand anderes von euch auch kann... ICH kann jedenfalls schon von jeher Träume wandeln. Will meinen: Wenn mir etwas in meinen Träumen nicht passt, kann ich - wie ein Regisseur von der Seite - eingreifen und sagen: "Nö, so will ich das nicht. Alles noch einmal auf Anfang." Und ich träumte... falsch... noch mal!... Neuer Traum... hm.. nein, so auch nicht... noch mal! Auf diese Weise träumte ich mich gefühlt durch die ganze Nacht. Es ging im übrigen nicht um den INHALT, der steht schon lange fest, sondern um die REIHENFOLGE. 

*kreisch* 

Ja, Mutti hat einen gewissen Hang zum Perfektionismus, der mich anscheinend auch nachts nicht verlässt...



Exkurs 2:

Die Fähigkeit, Träume wandeln zu können, fand ich schon als Kind total toll. Während andere manchmal von Monstern gejagt wurden, konnte ich beschließen, noch einmal von vorne zu träumen und mich mit diesen Gestalten wahlweise verbrüdern oder sie in die Wüste jagen. Sehr erholsam!  

Am Morgen war ich von der nächtlichen Arbeit jedenfalls gerädert und immer noch nicht hundertprozentig zufrieden. Driss (rheinländisch für "Mist" oder "Scheiß") da. Darum habe ich mich in Ruhe hingesetzt und klaren Kopfes die Reihenfolge festgelegt, woraufhin die folgende Nacht ruhig war.

Und heute Nacht ging das Spielchen von vorne los! 

Dieses Mal war das Thema zwar auch "das erste Treffen", aber es ging nicht mehr um die Reihenfolge, sondern um das schnöde Mädchenthema "Was soll ich bloß anziehen!". Na super. Und das mir.

Das ist nämlich immer so eine Sache bei mir. Ich bin keine, die sich gerne herausputzt oder gar schminkt. Wenn ich mich mal schminke, fällt das meiner Umwelt sofort auf. By the way... wenn ich von "ich schminke mich" spreche, meine ich in der Regel lediglich Mascara! Nix braune Paste und Puder und Rouge und Lippenstift und Tamtam. Nö, Mascara. 

Denn wenn ich das "volle Programm" auffahre, fühle ich mich nicht wohl. Ich fühle mich angemalt. Das ist mit Sicherheit eine Gewohnheitssache, aber es ist eben halt nicht meine Gewohnheit. Gleichzeitig kann ich es aber sehr schön finden, wenn andere toll geschminkt sind und mit diesen gesammelten Utensilien vernünftig umgehen können.

Ähnlich verhält es sich mit Kleidung oder - noch anstrengender - mit Absatzschuhen, die höher als 5 cm sind. Da muss ich mich drin "zuhause" fühlen. 

Ich überlegte fieberhaft im Traum und beruhigte mich zunächst mal, indem ich mir sagte, dass ich doch einige aus der Gruppe bereits schon ein wenig besser kenne. 3 sind Teilnehmer meiner Sportkurse, die kennen mich nur in Sportklamotten, die kennen mich schwitzend, die kennen mich angestrengt.

Exkurs:

Ich gehöre zu den Personen, die bei Anstrengung gerne ordentlich "Tängg" (rheinländische Ausspracheversion des Wortes "Teint") kriegen. Das ist nicht unbedingt hübsch, aber auch nichts Gefährliches. Dafür schwitze ich aber so gut wie gar nicht. 

Also sind die 3 schon mal "raus". Da brauche ich mir keine Gedanken machen. Bleiben 8.

Exkurs:

Jaaaa... ich habe eine späte Nachrückerin im Kurs. Gestern taufrisch noch dazu gekommen. FALLS du das hier liest: Herzlich Willkommen auch an dieser Stelle, ich freu mich sehr, dass du dabei bist!

Von den 8 sind 2 Menschen, die ich NOCH besser kenne. Jaha. Menschen, die mich schon recht lange kennen darüber hinaus. 

Bleiben jedenfalls 6.

Von den 6 sind 2 - die habe ich zumindest schon einmal getroffen, da mache ich mir ebenfalls keine Gedanken. Die waren mir von Anfang an sympathisch, das macht mich ebenfalls entspannt. Bleiben 4.

Dann ist da noch 1, mit der habe ich bereits Mails gewechselt UND telefoniert UND sie hat auch schon hier kommentiert UND sie ist die Freundin von der Märchentante UND weil ich weiß, wie die Märchentante tickt, mache ich mir über diese Teilnehmerin wenig Gedanken, was mein Outfit angeht. Ja, kommt, sagt schon, dass ich merkwürdig bin. :)

Exkurs:

UNTEREINANDER kennen sich übrigens nur ganz wenige. Das sind einfach "Schnittmengen" in meinem Leben. Also dass ich einerseits manche aus den Sportkursen kenne (und davon habe ich ja immerhin 5 Stück...) oder z.B. andere schon die Chance genutzt haben, Kontakt zu mir persönlich aufzubauen. Aber ich habe ein sehr hübsches Bauchgefühl, dass die Teilnehmer sich auch untereinander sehr gut verstehen werden. Es gibt bereits jetzt ein starkes Bindeglied, nämlich ein gemeinsames Ziel. Und erfahrungsgemäß stehen dahinter ähnliche Erfahrungen. Erfahrungen, die ICH wiederum auch selbst gemacht, gefühlt und gelebt habe, bevor ich abgenommen habe.

Bleiben 3.

Dieses "Herunterrechnen" hat meine Gefühlslage im Traum schon deutlich beruhigt. Bis ich aufgewacht bin...

Denn da wurde mir klar, dass der Traum total überflüssig war. Ich werde eh in Sportsachen vor den Teilnehmern stehen, da ich von der Rückengymnastikstunde zwischen 5 und 6 direkt zum "Entpuppt-Kurs" einfliege. Weil ich vor Ort ein wenig Zeit brauche, um mich zu installieren, und wir sowieso auch dort Sport machen werden, macht umziehen sehr, sehr wenig Sinn. 

Und Schminke im Sport? Nun, finde ich ungünstig. Außer Mascara. Mascara geht immer.

:)

Problem erkannt, Problem gebannt - heißt es so schön.

Ich atme also noch einen Moment in meine Tüte und sortiere jetzt dann doch einfach lieber die Unterlagen für meine Kursteilnehmer fertig. 

Puh!



P.S.: An die Teilnehmer, die das lesen:

Ihr seht, mich beschäftigt das ebenfalls sehr. Mir geht es nicht anders als euch.

Und was den Sport angeht - ich habe da einige Rückmeldungen erhalten, die mir zeigen, dass das bewegt, bevor es wirklich bewegt - könnt ihr euch entspannen. Bei mir gilt immer "Alles kann, nichts muss". Ich behaupte gleichzeitig von mir, dass ich ein hochsensibles Händchen dafür habe.

Viele von euch haben die ein oder andere körperliche Schwierigkeit, ohne sie näher zu benennen, darauf wird selbstverständlich vollumfänglich Rücksicht genommen. Gerade ich weiß, wie es sich anfühlt.

Atmet! Atmet tief ein und aus.
Alles wird gut.
Versprochen.





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Montag, 13. April 2015

Und so ist es gelaufen

Junge, Junge, das war wirklich eine anstrengende Woche, das sage ich euch. Von Dienstag bis einschließlich Sonntag gab es eine Menge zu lernen, zu denken, zu planen, zu erleben und auch durch die Halle zu toben.

Was ich an Traineraus- bzw. -fortbildungen jedesmal so reizvoll finde, ist, dass man ganz viele unterschiedliche Trainer dabei kennenlernt. Nicht nur unterschiedlich in ihren Sportarten, sondern auch in ihrer Art und Weise. Das ist total spannend. Ob aus dem Kampfsport, dem Tennis oder Leichtathletik und Ski fahren, ob Läufer oder Aquagymnastik oder Menschen, die mit an Demenz Erkrankten Sport treiben, alles da. Neben mir nur noch eine, die ein ähnliches Kursangebot macht wie ich, allerdings mit Senioren. Ob ruhiger oder lauter, ob jünger oder älter, introvertierter oder mit Rampensaucharakter wie ich, ob selbst erkrankt oder Leistungssportler, bunter konnte es kaum kommen. Klingt zunächst wild, erwies sich aber als wunderbare Mischung, denn umso mehr konnte man von anderen lernen.

Grundsätzlich ging es um die B-Lizenz im Bereich Prävention, dieses Mal aber eben nicht "Haltung und Bewegung" (die habe ich letztes Jahr gemacht), sondern "Herz-Kreislauf-Systeme". Und wenn es um Ausdauer geht, bin ich eher ein faules Stückchen. Eine echte Herausforderung für Frau Sudda also.

Angeleitet von Schweinchen Schlau und ihrem Mister Emm - einem echten Dreamteam. Ihr kennt die beiden vielleicht noch aus dem Blog oder aus meinem Buch. Sie spielen in meiner Entwicklung schon immer eine gigagroße Rolle. ♥

Und so wurde viele, viele Stunden zusammen gearbeitet, gelacht, gedacht, gemacht und sich bewegt. Wenn ich abends endlich wieder auf dem Sofa war, fühlte ich mich wie ein großer Ball, dem man den Stöpsel gezogen hatte, das Gehirn spuckte wahlweise nur noch "TILT" oder "ERROR" aus. Da war nichts mehr zu holen. Sogar mein heißgeliebtes Laptop musste zurückstecken, ich war einfach nicht in der Lage, Sinnvolles zu tun.

Das Ganze spitzte sich am Wochenende dann zu, denn da waren im Endeffekt die... wie nennt man sie jetzt richtig?... Prüfungen? Lernzielkontrollen? Na, egal. Jedenfalls mussten wir alle selbst ran und unsere Trainerkünste "unter Beweis" stellen. 

Jetzt ist es so, dass man einerseits selbst in seiner Stunde der Kursleiter ist, aber natürlich für die anderen in deren Prüfungssituation der aufmerksame Teilnehmer. Viel Sport - sehr viel Sport - für dieses Wochenende ist das Fazit. Auch wenn ich schon am Samstag dran war... Ergebnisse gab es konsequenterweise erst gestern Nachmittag.

Der langen Rede kurzer Sinn:

MUTTI HAT ES GESCHAFFT!

Die Trainerlizenz haben meine Kollegen und ich "im Sack".

YEAH!

Ich danke meinen Mitteilnehmern und unseren Lehrkräften für den persönlichen Einsatz, das wundervolle Gemeinschaftsgefühl und auch für die Geduld, wenn ich mal wieder meine eigene Kaffeetasse umgeschossen habe. 

Ja, das scheint sich zu einem Klassiker zu entwickeln... Taping-Lehrgang - Frau Sudda wirft ihre volle Kaffeetasse um, noch vor Beginn des einleitenden Vortrags. B-Lizenz - Frau Sudda verteilt den Inhalt ihrer Kaffeetasse auf dem Boden. Echt unangenehm, aber irgendwie will mein Kaffee immer an die frische Luft. Sehr merkwürdig. :D

Ein dickes Danke für eure Anregungen für die "Klugscheißereien" und die gedrückten Daumen. Ein besonderer Gruß in dem Zusammenhang an Meta, deren knackiger Slogan "Steh nicht auf dem Schlauch, lass es fließen!" in der Prüfung mit dabei war. ♥


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Nach dem Lehrgang ist vor dem wahren Leben... Und so starten heute wieder alle meine Sportkurse. Die Osterferien sind vorbei. Heute Abend mit vielen neuen Gesichtern in den Kursen, die mittlerweile sogar Warteliste haben. Morgen die "Dienstagsmädelz & 2 Jungz". Und am Mittwoch nach der Rückenstunde? 

*Magen-saus-freugefühl*

Am Mittwoch startet "Entpuppt - das Kiloprojekt". Wenn ich daran denke, komme ich in den Dauerlächelmodus. Ich habe SO viele Highlights für die Teilnehmer, dass es mir richtig schwer fällt, die Klappe zu halten. Am liebsten würde ich mit stolzgeschwellter Brust alles aus mir rausplatzen lassen, aber dann nehme ich ja die Überraschung weg. Hier darüber schreiben geht auch nicht, denn manchen Teilnehmer lesen mit. Ich werde euch aber Schritt für Schritt natürlich auf dem Laufenden halten. 

10 Teilnehmer scharren mit den Hufen in den Startblöcken. Mit 9 von 10 habe ich schon gesprochen/mich ausgetauscht, 1 war nicht erreichbar. 7 von 10 kenne ich schon länger persönlich (aus Sportkursen oder der virtuellen Welt), es sind 2 Männer dabei und...

TAMTELAMMTELAMM

... es sind bislang durchweg alles LC- oder LCHFler bzw. daran interessierte Neueinsteiger.

HA!
Homerun möglicherweise!

Somit habe ich angefangen, einige Konzeptteile für den Theorieanteil noch einmal umzuwerfen, denn wenn das bei dem letzten Teilnehmer, der noch zu erreichen ist, auch der Fall ist, brauche ich ja nicht mehr auf unterschiedliche Ernährungsformen Rücksicht nehmen, sondern bin sowas von in MEINEM Element. Herrlich! 

Ich hoffe, dass ich das letzte Fragezeichen heute im Laufe des Tages noch klären kann.

Stellt euch das doch bitte mal vor: Wenn "Entpuppt - das Kiloprojekt" tatsächlich sowas wie ein LCHF-Kurs wird. Ein Träumchen wird vielleicht wahr. ♥

Auf geht es, meine Lieben. Ein neuer Tag! 
Macht was daraus. 






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Freitag, 10. April 2015

High Noon


Falls jemand einen Daumen gegen Mittag frei hat:
Bitte dolle drücken und ganz, ganz feste an mich denken.
Ich hab die Startnummer 3.

Das wäre grandios!





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Blöde Falle beim Sport


ZUNÄCHST EINMAL TAUSEND DANK FÜR DIE VIELEN FAKTEN UND KLEINEN KLUGSCHEISSEREIEN, DIE MICH AUF ALLEN MÖGLICHEN WEGEN ERREICHT HABEN.

Ihr habt mir sehr weitergeholfen.

Ich wusste doch, dass ich mich auf euch als mein ausgelagertes Gehirn verlassen kann.


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Wie die meisten wissen, befinde ich mich in dieser Woche bei einer Sportausbildung. Es geht um den Erwerb der B-Lizenz im Bereich Prävention für "Herz-Kreislauf-System". Seit Dienstag und bis Sonntag Vollzeit mit abschließender Prüfung, ist Sport alles, was bei mir zählt. 

Das macht riesig Spaß, denn zum einen lernt man wirklich interessante Sachen, zum anderen hat man dabei sehr viele unterschiedliche, andere Trainer um sich und kann sich wundervoll austauschen. Wir sind eine bunt gemischte Truppe, auch alters- und sporttechnisch. Da findest du alles, was das Herz begehren kann.

Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich vereinzelte Gesichter aus vorherigen Lehrgängen wiedersehen durfte, das war eine innere Party. Dann wird einem auch erst einmal so richtig bewusst, WAS man auf dem Weg zum Trainer, wie man es heute ist, alles (gemeinsam) erlebt hat, das vergisst man im Alltag so leicht. Und in Alexander und Resi habe ich persönlich meine Ruhepole gefunden (ja, ich kann auch mal überschäumen - kaum zu glauben, was?), die immer ein offenes Öhrchen haben und mit denen ich fürchterlich herrlich lachen kann.. 

Schweinchen Schlau und ihr Mister Emm als Dozenten sind sowieso ein absolutes Träumchen (die kommen beide ja auch in meinem Buch vor), die es unglaublich verstehen, Wissen präzise, aber locker, fluffig und mit viel Humor zu vermitteln. Trainerschein? Immer wieder beim Kreissportbund Heinsberg (klickediklick).

Wenn ich ein wenig diejenigen beobachte, die derzeit dort die C-Lizenz (das ist die erste Lizenzstufe, die man macht) parallel zu uns machen, und was DIE für ein Pensum haben und das ZWEI Wochen in Vollzeit... dann weiß ich gar nicht mehr so richtig, wie ich das überhaupt jemals geschafft habe!

Ich stand beispielsweise mit riesigen Augen staunend vor einem sich über drei Hallen ziehenden, gigantischen Aufbau eines Parcours mit stapelweise Böcken, Kästen, aufgebockten und z.B. zu Wippen umfunktionierten Bänken, Weichmatten, Sprungbrettern, Barren, Tauen... undundund... (quasi eine gesammelte Aufstellung aller meiner Schulsport-Albträume) und versuchte nachzuvollziehen, WIE man diesen Parcours ÜBERHAUPT begehen sollte. 

Dabei entwich mir ein "Verdammt, das wäre nichts für mich! Das würde ich nie machen.". Da sagte Alex hinter mir: "Ähm. Das haben wir damals auch gemacht. Da sind wir ALLE durch! Du weißt doch, alles kann, nichts muss." Ich stutzte... STIMMT! Ja, da sind wir alle durch. Irgendwie ist es mir gelungen, das zu verdrängen. Irgendwie auch schade, denn man kann doch so vieles mehr als man zunächst denkt. 

Na ja - so viel an groben Details zur Ausbildung an sich. Eigentlich wollte ich aber auf etwas ganz anderes hinaus...

Solche Lehrgänge sind anstrengend. Und abends, wenn man endlich wieder wohlriechend auf dem heimeligen Sofa sitzt, der Kopf nur noch "Error" oder "Tilt" meldet und alles rauscht, meldet sich bei mir eine kleine, knatschige Stimme und fordert mich zum inneren Dialog auf:

"Können wir nicht noch eine Kleinigkeit essen?"

"Wie jetzt. Essen? Aber du hast doch erst gerade zu Abend gegessen!"

"Das war aber doch SO wenig."

"Nein, nein. Überleg noch mal genau. Du hattest zwei Frikadellen mit Gurkensalat. Das war nicht wenig, kleines Frollein!"

"Menno!" *meinInneresbebtmitderimaginärenUnterlippe* "Du bist so gemein. Wir haben heute viel geleistet, da kann man ja wohl mal ein kleines Extra haben. Weißt du eigentlich, dass im Kühlschrank noch leckerschmeckersahnige Käsescheiben sind? DIE Sorte, die herrlich herb-kühlend auf der Zunge liegt?" Mein inneres Ich schnaggelt herausfordernd mit den Augenbrauen.

Und genau dann kommt der Moment, in dem ich ins Bett gehe.
Manchmal aber auch nicht.
Hm.

Manche alte Muster scheinen sehr fest zu sitzen. Und genau da birgt Sport eine Gefahr. "Das habe ich mir doch verdient!" ist der Zwillingsbruder von "Das gönne ich mir jetzt!", der wiederum ein Gast ist, den ich am liebsten nicht mehr mit am Tisch sitzen haben möchte. 

Ich gebe mir Mühe, meine durch Sport eingesparte Energie nicht "aufzuessen". Sehe das als Bonus. Wobei ich mir - eben wegen meines Sportpensums - durchaus deutlich mehr Kohlenhydrate leiste (leisten kann) als früher. 

Nein, fertig ist man wohl nie mit der eigenen Metamorphose. Holzauge sei wachsam! Und gleichzeitig kann man es auch positiv sehen... sagt man nicht: "Stillstand ist der Tod?"

Umarmung an euch.
Genießt das tolle Wetter!

Und immer schön auf der eigenen Spur bleiben...




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Mittwoch, 8. April 2015

HILFE! Wissende dringend gesucht

Hihi, schlau muss man sein bzw. die schlausten Leser muss man haben...

Für die B-Lizenz-Prävention-Herz-Kreislauf-Systeme-Prüfung (was für ein Wort), suche ich DRINGEND noch eine nettes kleines Wissen zum schnellen Weitervermitteln rund um das Thema "Blutkreislauf". Kurz und knackig! 

Also sowas wie beispielsweise (für andere Themen):

"Mit jeder Stufe, die du mehr gehst, erhöhst du deine Lebenserwartung um 2 Sekunden"

oder

"Nutella hat Lichtschutzfaktor 9,7"
(gar nicht erst freuen, es ist dennoch pfui für LCHFler)

Anders gesagt: Eine kleine, einprägsame "Klugsch*ißerei", allerdings passend zum Thema Blutkreislauf UND es soll irgendwas sein, was dem Teilnehmer zeigt, dass Ausdauersport zur Verbesserung weiterhilft.

Oder weiß jemand, wie viel km/h das Blut bei einem Untrainierten und im Vergleich dazu bei einem Ausdauertrainierten hat?

DAS wäre DER Klopper.
So nach dem Motto "Vom Mopped zum Ferrari".

Über Hilfe würde ich mich sehr, sehr, sehr freuen und mich irgendwie revanchieren, wenn ich kann.

:D


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Montag, 6. April 2015

Wer war hier noch aus Erkelenz?


FALLS du das liest...

Ich habe die nächsten sechs Tage Sportfortbildung dort.

Lunch?
Kaffee in der Mittagspause?

:D

Melde dich bitte per Mail falls du Lust und Zeit hast!




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Samstag, 4. April 2015

Mit baumelnden Beinen...

... sitze ich draußen auf der Bank in der Sonne, Laptop auf dem Schoß. Die Vögel zwitschern, der Kaffee schmeckt bestens, das Leben lacht.

Mensch, was willst du mehr?

Hach.

Frohe Ostern euch allen da draußen!





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Donnerstag, 2. April 2015

Gewichtige Nachwirkung

Heute war das Wetter wunderschön. Zwar kalt und sehr windig, doch die Sonne schien fleißig. Also machten wir uns auf die Socken, auf unseren liebsten Wanderweg in Südschweden. Vom kleinen Hafen in Kattvik (der Ort mit DEM Stein) am Meer entlang, über und um einige - teils beachtliche - Klippen bis zum Restaurant bzw. Hotel Hovs Hallar (klickediklick), wo man um die Mittagszeit bei feinster Aussicht über das Meer wundervoll Lunch essen kann. 

Auf dem Rückweg geht es auf dem Klippenrücken durch ein bewaldetes Gebiet zurück, wirklich zauberhaft - aber es tut jetzt weniger zur Sache. Wer gerne die Fotos dazu sehen will, hier (klickediklick) habe ich schon einmal ausgiebig berichtet.

Die zweite Hälfte des Hinweges ist man fast vollständig auf losen, kullerigen Steinen unterwegs. Mir war das erste Stück des Wegs mulmig zu Mute. Ich brauchte eine Weile, um mich zu gewöhnen. Ganz komisch. Aber ich denke, dass das die meisten Menschen so empfinden, wenn sie dort gehen. Umgehend ziehe ich jedenfalls die Schultern zu den Ohren, verkrampfe fast und starre gebannt auf den Boden, während ich Schritt für Schritt möglichst bewusst setze. Nur nicht fallen, nur nicht umknicken! Das ist auf den ersten Metern sehr, sehr anstrengend, dann lässt es zum Glück nach.

Der Mann hingegen hopst über die Steine wie eine Gemse. ER hat dieses merkwürdige Gefühl gar nicht, versteht gar nicht, was ich damit meine. 

Tatsächlich klettere ich da fast lieber jede noch so steile Klippe hinauf! (Übrigens konnte ich gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Verbesserung beim bergauf Gehen merken. Es zahlt sich anscheinend aus, dass ich meine Trainingseinheiten mit deutlich mehr Beinübungen spicke!)

Irgendwann bogen wir um die letzte Klippenecke, bevor es den Berg hinauf zum Restaurant geht. Dort ist ein großes Feld, wo Menschen Steine übereinander stapeln. Ein wunderschöner Anblick, das Meer im Hintergrund. Dazu das Geräusch der Wellen. Seufzend ließ ich mich auf einen Stein nieder.



Und da kam sie.
Wie eine Welle donnerte sie über mich.
Die Erinnerung.

Auf genau diesem Stein saß ich schon einmal! Vor vielen Jahren. 2009. Die Beine schmerzten, der Rücken kreischte, die Fußsohlen brannten und ich kämpfte gegen die Tränen, während die Kinder über die Klippen tollten, den einen großen Stein nach dem anderen mit ihrem Vater bestiegen und mir stolz von oben zujubelten.

"Guck mal, Mama!"

Ich versuchte zu lächeln, aber es wollte nicht so recht gelingen. Die Tränen rollten in Sturzbächen vor Traurigkeit und Schmerz. Ich hatte meine persönliche Grenze deutlich gefühlt überschritten, konnte nicht mehr. Wie gerne hätte ich mitgemacht! Aber ich war nicht in der Lage, auch nur einen Schritt weiter über diese kullernden Steine, diese Steigungen und Gefälle zu gehen. Ich hatte Angst, ich hatte Körper... fürchterlich Körper. Und noch fürchterlicher hatte ich deswegen Seele. 

Nein, so weit war der Weg damals noch nicht einmal. Lediglich vom Restaurant den wohl tatsächlich sehr steilen Weg runter bis ans Meer und dann gut 200 m über die Kullersteine, eben genau andersherum als wie wir ihn heute liefen. Für mich viel zu viel. Viel zu viel zu viel!

Ich erinnere mich, dass der Mann kam und mich fragte, was ich täte.

"Ich sehe mir die gestapelten Steine an. Das ist so ein wundervoller Anblick mit dem Meer im Hintergrund."

Er sah mir ernst ins Gesicht, suchte nach Spuren.

"Sag mal, weinst du?"

"Nein, ich vertrage nur den Wind nicht in den Augen. Das läuft von selbst." Tapfer versuchte ich ein Lächeln. Er lächelte zurück und sprang davon - zu den vor Freude quietschenden Kindern. 

Das lief heute vor meinem inneren Auge ab wie ein Film. Nein, mehr, denn es war in jeder Faser spürbar. Merkwürdiges Gefühl - Mitleid für mein damaliges Empfinden und gleichzeitig ein stolzes, tapferes Lächeln für mein heutiges Körpergefühl. 

Ob ich DAS jetzt gehen lassen kann?
Will ich das überhaupt?
Nachdenkliche Grüße!


Eure 
Annika






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Mittwoch, 1. April 2015

Das ist doch logisch!


Manche tun sich mit Fakten schwer, die eigentlich wirklich total logisch sind. Das ist sehr anstrengend!

Was ich meine? Das hier:

Ich finde die perfekte Salatschüssel, in einem wundervollen, leuchtenden Rot. Die ist auch noch super reduziert! Von Höganäs-Keramik. 

Also muss man was? 
Genau! Man muss die kaufen! 
Logisch!

Jetzt habe ich ab und an Gäste und da kommt viel auf den Tisch. Da komme ich mit einer knallroten Schüssel nicht weit. 

Also muss man was?
Genau! Man muss noch eine kaufen! 
(Immerhin ist die genauso reduziert - supitolles doppeltes Sparen)
Logisch!

Als ich meine zwei Schüsseln glücklich und zufrieden in den Wagen packe, fällt mein Blick auf große Teller. Im gleichen Rot! Perfekt für quasi alles. Und vor allem, wenn ich schon zwei rote Schüsseln auf den Tisch bringe, muss ich doch auch das Fleisch entsprechend darreichen. 

Also muss man was?
Genau! Man muss eine kaufen!
Logisch!

Daher packe ich einen roten Teller in den Wagen.

Entsprechend der einleuchtenden Schlussfolgerung zum Thema Schüsseln weiter oben mache ich anschließend was? 

Genau! Noch einen Teller dazu packen.
Logisch!

(Jetzt mal im Ernst - bis hierher kann man mir ja wohl folgen. Das ist so schlüssig!!)

Einen Meter weiter sehe ich ein wunderschönes Salatbesteck. Hallo! Wenn ich schon so hübsche Schüsseln habe, wird es auch höchste Zeit für ein neues Salatbesteck. 

Also muss man was?
Genau! Man muss kaufen!
Logisch!

Dummerweise findet der Mann, dass wir an dieser Stelle das mit dem zweiten Salatbesteck sofort abbrechen können, denn ich serviere selten ZWEI Salate bei einem Essen. Der olle Spielverderber!

Schmollend gehe ich in die Buchabteilung. Wenn ich so viel über Tischdeko und Essen kochen nachdenke, macht es besonders viel Spaß Kochbücher zu gucken. Vielleicht finde ich darin ein Foto, das beweist, dass man ZWEI Salatbestecke auf dem Tisch gebrauchen kann. 

Nein, das wird nix mit dem zweiten Salatbesteck! Aber die Bücher, die sind toll. Ich finde drei neue LCHF-Kochbücher und ein tolles zum Thema Grillen, was ja indirektes LCHF ist. 

Also muss man was?
Genau! Die muss man alle vier kaufen!
Logisch!

Dem Mann will ich eine aufmunternde Freude machen und schenke ihm auch ein Buch. Über Schweden. Ich bin so eine liebevolle Ehefrau, das ist wirklich unglaublich. 

Das Rot der Schüsseln und Teller geht mir nicht mehr aus dem Kopf, auch nicht als wir in den Klamottengeschäften angekommen sind. Da man mir immer wieder sagt, dass ich mal von meinem fröhlichen Lieblingsschwarz abrücken soll, suche ich gezielt nach einem ähnlich rotem Oberteil (rot ist nicht gleich rot - merke). Finde aber nichts. Stattdessen finde ich jedoch eine töfte Jeansjacke, auf die habe ich Lust. Und die ist ebenfalls nicht schwarz.

Also muss man was?
Genau! Die muss man kaufen.
Logisch!

Genau wie die hübsche, weiße Bluse und das niedliche Kleid. 

Der Mann scheint von so viel Logik total erschlagen. Ich wette, er ist froh, dass das Wetter ab Morgen schön werden soll und wir wandern können. 

Leider ergibt sich folgendes logische Problem:

Schon auf dem Hinflug war mein Koffer voll.
Hm.
Da muss ich jetzt genau abwägen, was ich unbedingt noch vor dem Sommer in Deutschland dringend brauche und was bis dahin hier im Haus bleiben kann. 

Wieso ich überhaupt rote Schüsseln haben wollte?
Die sind in genau DEM Rot, dass sehr dominant auf der neuen Webseite ist (an der ich nach wie vor bastele und die ich bald freigeben werde - hoffe ich) *räusper*

LOGISCH!

Seht ihr - ist doch total logisch, das mit der Logik.
:D








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