Mittwoch, 29. April 2015

LCHF-Mahlzeit #3 - LCHF oder nicht?


Jetzt kommen wir zu etwas höchst Ungewöhnlichem - jedenfalls wenn es um meinen Blog geht!
Es gibt "was Süßes" als Beispiel!
Jaha.

Denn ich habe ja um Rezepte von LCHFlern gebeten und auch welche bekommen - von Pinselchen, der ungekrönten Queen of "LCHF-Backwerk" und Mitmoderatorin im Forum.

Ich sage dazu, dass ich das nachfolgende Rezept noch nie ausprobiert oder das Ergebnis gegessen habe, ich kann daher wenig mitreden. Frühstücken ist nicht "meins", backen finde ich fürchterlich und süß ist nicht meine Geschmacksrichtung. Darüber hinaus sehe ich für Zuckersüchtige wie mich ein relativ hohes Risiko in "Nachbauten", denn alles, was man nachbaut, wird aus meiner Sicht auf einen zu hohen Sockel gestellt. Aber ich weiß gleichzeitig, dass ich nicht von mir auf alle anderen schließen kann, die Mehrheit damit umgehen kann und sehr viele das als Einstieg in den Tag wählen. 

Wobei... wäre auch mal eine Diskussion wert... Was ist ein Nachbau? Im Prinzip ist in dieser Aufstellung (außer dem Erythrit) nix drin, was nicht bei LCHF gegessen werden kann. Peng. Sind dann auch Zucchininudeln Nachbauten? Gute Frage, das machen wir mal - also diskutieren. 

Ich denke halt, dass jeder selbst lernen/erkennen muss, wo das persönliche Risiko beginnt. 

Pinselchen schrieb, dass man dem Teig auch 10 g Erythrit hinzufügen kann, wenn man es etwas süßer möchte, darum ist das mit in der Aufstellung. Das würde ich persönlich nicht machen, denn Erythrit ist ein Zuckerersatzstoff. Ersatz! Außerdem hab ich gar keins. :)

Was man dem Rezept lassen muss, ist dass die Werte richtig gut sind, die dabei in Summe rauskommen.

An die lesenden LCHFler:
Ist das etwas, was ihr esst? Hält das lange satt? Schmeckt das überhaupt?

Ganz lieben Dank an Pinselchen - für Rezept und Berechnung. ♥







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Kommentare:

  1. Moin:D,

    Also ICH finde, dass das Rezept für die Pancakes doch sehr dem OOPSIE-Teig ähnelt, mit halt Sahne und Erdbeeren als Belag und zusätzlich Flohsamenschalen drin, Oopsies mit weniger Milchprodukt als Pfannkuchenversion gewissermaßen. Und ich finde schon, dass die satt machen^^. Den Zuckerersatz würde ich allerdings auch weglassen.

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    1. Klar, irgendwie ähnelt es schon dem Oopsie Teig. Aber ich finde durch das ändern der Mengenverhältnisse und durch Zugabe der Flohsamenschalen besteht da ein großer Unterschied. Das als Pancake gebraten schmeckt ganz anders als Oopsies. Erythrit ist da ja auch eher als Gewürz drinnen, wenn man noch nicht entwöhnt ist. Ansonsten reicht mir auch etwas Vanille rein, erst recht, wenn es noch Sahne und Erdbeeren drauf gibt. (Gut schmeckt mir auch zerlassene Butter drüber und etwas Erythrit mit Zimt drüber - Xucker/Zimt Mischung-njam njam)

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    2. Ja dass das anders schmeckt, glaube ich ungesehen, ist ja gebraten so richtig schön mit öl und nicht trocken gebacken.
      Ich teste das mal an, denn das Rezept ist auf jeden Fall ein "Mundwässerchen-Rezept"
      Was oopsies angeht, bin ich ja ein großer Fan von mascarpone statt "normalem" Frischkäse im Teig.

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    3. Vielleicht teste ich das schon morgen mal, Mascarpone steht noch im Kühlschrank *jibbieh*

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  2. Ich hab's nicht so mit Backzeugs. Zu meinem Geburtstag hatte ich mir ein bisschen Backwerk von der Soulfood Lowcarberia bestellt, das war mir größtenteils zu süß und hatte immer noch einen Haufen KH. Und weil es zu spät kam und dann schon eine Woche fertig war, musste es halt auch weggegessen werden. Das hat mich total genervt. Schwiegermutter buk irgendwann Ende letzten Jahres die besten Brownies die ich jemals hatte, leider war etwas Zucker drin. Der hatte mich dann sofort am Haken und ich konnte gar nicht mehr aufhören, die Dinger in mich reinzustopfen. Das war übrigens das erste Mal in meinem Leben, dass ich in die emotionale Kuchenfalle tappte. Ich mag sie so und sie hatte versucht etwas zu machen, das ich auch essen kann, und dann hatte ich so ein schlechtes Gewissen... Wie gesagt, das erste Mal. Sonst lassen mich die Versuche meist kalt.

    Das einzige konforme Backwerk, das ich mag, ist meine Weiterentwicklung von Heinrich-Knäcke. Mit Butter und ner dicken Scheibe Gouda drauf.
    Und ja, das ist jetzt nicht süß.
    Mich triggert Süßstoff zum Glück nicht. Ich bekomme nicht mehr Lust auf Süßes, weil ich Coke Zero trinke, und ja, ich trink sie immer noch. Meh. Aber sie bringt mich nicht dazu, dass ich irgendwas Süßes essen will (habe gerade wirklich überlegt, was ich als Beispiel schreiben könnte, kann aber beim besten Willen nichts finden.)
    Und: Frühstück habe ich nach wie vor flüssig. 2 Tassen Kaffee, 30g Butter, 30g Kokosöl und n Schuss Sahne. Feste Nahrungsaufnahme vor 13 Uhr is nix.

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    1. Ich bin auch keine Backfee und ich mag "süß" generell nicht so gerne. Vielleicht ein Grund, warum ich mit LCHF so mein Dingen gefunden habe. Ich hab das nie vermissen müssen! Und Backen fand ich schon immer doof. Das klebt und du hast tausendmillionenmilliarden Sachen dreckig.. Neeeneeee. :D

      Frühstück ist bei mir nicht. Der Bulletproofkaffee ist auch nicht so meins. Ich mag ja kein Kokos. Und ich kaue lieber meine Energie, sonst habe ich immer wieder das Gefühl, dass ich nicht wirklich etwas zu mir genommen habe.

      Dir geht es gut, oder?
      Ich habe so den Eindruck. Wir sollten mal wieder quatschen. ♥

      Liebste Grüße
      Annika

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  3. Melde mich auch mal wieder zu Wort. Bin wieder nach Schweden umgezogen und hatte es daher etwas stressig....

    Das Rezept - ohne Erythrit - klingt gut. Aber mit Sahne, Erdbeeren, Vanille und co wäre es für mich trotzdem nichts, da es mich zu sehr an Nachspeise erinnern würde.

    Das mit den Nachbauten finde ich sehr schwer zu beurteilen... Ich liebe meine Zucchini-Nudlen - wo sonst würde ich meine heiß-geliebte Carbonara Soße dazu essen? Stenåldersbröd gibt es seit Schweden auch wieder für mich. Außerdem experimentiere ich gerade mit Eis (ohne jeglichen Ersatzzucker). Da das Eis sehr sauer ist, erinnert es mich nicht wirklich an herkömmliches Eis und triggert mich nicht. Aber ich vermeide jegliche Nachbauten von Nachspeisen - außer ich bekomme Besuch - weil ich zu viel Angst vor einem erneuten Rückfall habe. Nur Besuch bekommt bei mir Nachbau-LCHF-Nachspeisen, aber auch die nur ohne Zuckerersatz.

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    1. Du wohnst jetzt in Schweden? Wie schön? Wo denn? Hach.

      Ich glaube, dass es ein recht guter Ansatz ist, wenn man sich überlegt, WARUM man etwas nachbaut. Mache ich mir Zucchininudeln, um die Sauce besser aufzufangen, dann ist das etwas ganz anderes, als wenn ich mir eine Süßspeise nachbaue, weil ich jetzt unbedingt süß essen möchte.

      Ganz liebe Grüße an dich!

      Annika

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  4. Mann o Mann... hört sich das lecker an, das werde ich sobald ich mal wieder einen guten Tag habe, braten, ohne Erythrit, so etwas findet sich in meiner Küche nicht.
    Wenn ich mal etwas süßen möchte verwende ich Stevia, jedoch nicht das Zeug was es mit verschiedenen Zusätzen zu kaufen gibt. Die Süsspflanze wächst auf meinen Balkon, die Blätter trockne ich und pulverisiere sie im Mörser und bewahre das Pulver in einen Glas auf. Aus 1 Pflanze gewinne ich soviel Pulver, dass ich es in 1 Jahr nicht verbrauchen kann und dann gibt es wieder Nachschub.
    Ich weiß, dass viele behaupten, Stevia hat einen Nachgeschmack, ich behaupte, die verwenden einfach zuviel davon, ich benutze es Minimesserspitzenweise.
    L.G. Isa

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    1. Hallo Isa,

      dass Stevia einen Beigeschmack haben soll, höre ich immer wieder. Irgendwie merk ich das nicht oder es stört mich nicht. Hm. Aber ich habe Stevia auch bislang nur höchst selten verwendet. Ich hab mir mal ein Fläschchen gekauft, das müsste ich vermutlich längst wegwerfen. *räusper*

      Dann habe ich noch eine Packung getrocknete Steviablätter - die ist noch verschlossen.

      Ich brauch es einfach nicht.

      Ganz liebe Grüße an dich!

      Annika

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  5. Mich triggert Zuckerersatz nicht und ab und zu mag ich ein süsses Frühstück.
    Gestern hatte ich einen Pfannkuchen (Ei, Eiweisspulver, Chia Gel, Vanilleschote) mit etwas Sahnequark und Erdbeeren. Sehr lecker. Dieses Rezept gefällt mir auch und ich werde es mal testen.
    Xucker habe ich jetzt auch erst neu, da er in einigen Rezepten vorkommt.

    LG Kati

    P.S. danke für den "Ernährungsplan", er gibt mir mal wieder ein paar Anregungen.

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    1. Hallo Kati,

      ja, manchen macht es in der Tat gar nichts aus. Das ist natürlich von Vorteil, ich bin da lieber vorsichtig.

      Ich gebe mir Mühe, solche Ernährungspläne ab und an einzustellen, einfach auch, um mal zu zeigen, von welchen MENGEN wir bei mir reden. Manche glauben, dass man "so viel essen kann, wie man will". Das sehe ich ganz anders.

      Wenn ich dir damit ein paar Anregungen geben kann, schlage ich ja quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. :)

      Ganz liebe Grüße
      Annika

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  6. Also, ich habe nie die echten Pfannkuchen geschätzt, warum sollte ich sie mir nachbauen?

    Zudem wäre es mir zu viel Aufwand, wo mich doch nur die Erdbeeren mit Schlagsahne an dem Ganzen interessiert. Habe übrigens gestern kleine Erdbeeren gekauft und davon 4 Stück pur gegessen. Lecker! :-)

    Und, liebe Sudda, Zucchininudeln sind m. E. kein Nachbaut! Höchstens das Wort "Nudel" drin ;-).
    Ansonsten: ich kaufe Zucchini und kann sie doch schneiden wie mir beliebt. Ob in Scheiben, geraspelt, gewürfelt, mit Weihnachtsförmchen als Engelchen geformt, oder mit dem "Bleistift" in langen Streifen, ist doch wurscht. Es bleibt dabei: es sind Zucchini.

    LG Sonne

    Nee, nee kein Nachbaut!


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    1. Meine liebe Sonne! ♥

      Ja, ich schließe mich dir an. Oben schrieb ich schon, dass es ganz klar auf die Intention ankommt, WESHALB man etwas "nachbaut" (schon das Wort ist doof). Wenn ich nur die Sauce besser aufnehmen können möchte (Zucchininudeln), ist das etwas ganz anderes, als wenn ich süß vermisse und mir den Stoff auf vermeintlich "legalem" Weg geben möchte..

      Umarmung und bis Samstag?

      Annika

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  7. Zuckerersatz triggert mich zum Glück auch nicht, aber dafür Gebäck und "Süßspeisen". Deshalb gibts bei mir die Regel: Maximal einmal im Monat zu einem Frühstück "Brötchen" und maximal einmal die Woche etwas mit Früchten.
    Da ich im Moment aber mal wieder eine Milchfreie Phase habe, machen Früchte auch nur bedingt Spass^^

    Nun nach über einem Jahr LCHF habe ich aber auch selten Lust auf Süßspeisen, wenn aber dann mach ich sie mir LCHF Konform und dann ist meist auch gut. Ich hatte letztens (vor 5 Monaten^^) z.B. Appetit auf Kaiserschmarn hab ich mir dann halt gemacht. Passte und war auch OK.

    Und ja ich empfinde jegliche Art Gebäck als Nachbau. Ich kann diese nicht Neutral betrachten und für mich will ich das auch gar nicht. Es sind für mich Ausnahmeprodukte. Da esse ich lieber eine Portion Erdbeeren oder Heidelbeeren mehr als ein LCHF-Brötchen :)

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    1. PINKPÜPPIIIIIIIIIII!



      Oh, wie schön. Hab dich auch schon im Forum wiedergefunden und mich sehr darüber gefreut.

      Ja, die Male, in denen ich irgendwo "süß" brauchte, gab es dann auch echtes "Süß". Aber da reden wir von noch nicht mal 50 g alles in allem über die Jahre. Denn dann WEISS ich auch, dass es Zucker ist und ich auf mich achten muss. Mit Ersatzstoffen wiegen sich viele in einer nicht vorhandenen Sicherheit...

      Ganz liebe Grüße!
      Annika

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  8. Hmm... also wir essen gerne mal süß und nehmen dazu Birkenzucker bzw. Xylit. Allerdings haben wir jetzt auch nicht das Problem, dass es uns in Versuchung bringt, wieder ganz normale Süßigkeiten zu kaufen und wir daher sehr unbeschwert damit umgehen können.

    Ich liebe z.B. die Rezepte von Soulfood-Lowcarberia was die süßen Leckereien angeht und oh ja... die machen satt. *g*

    Aber ich verstehe auch durchaus, dass solche Schlemmereien für manch einen gefährlich sein können. In dem Fall denke ich immer, dass das jeder für sich herausfinden muss. Ohne diese sogenannten "Nachbauten" hätten wir vermutlich gar nicht die Ernährungsumstellung durchgezogen und würden diese auch nicht seit über 2 Jahren konsequent durchführen. Wir sind sehr glücklich mit der Ernährung und wollen auch auf keinen Fall wieder die alte Ernährungsweise - aber etwas Süßes gehört für uns halt einfach dazu :-)

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  9. Hallo zusammen.
    Ich ernähre mich seit Anfang Juli erst lc und seit ca 5 wochen " eher lchf". Allerdings auch mit sogenannten Nachbauten ich esse ja nicht alles allein, da
    meine Familie mitzieht. Ich habe seit dem fast 10 kg abgenommen. Und besonders der Bauchspeck

    schmilzt. Ich sage eher lchf weil ihr ja die nachbauten nicht mögt. ABER ich denke wenn es in meine kh Bilanz passt spricht für mich nichts dagegen. Ich habe mich soweit im Griff das ich nicht dauernd solche nachbauten essen muss und auch wenn ich sie gebacken oder gekocht habe nicht das Bedürfnis habe alles wegessen zu müssen. Ich komme am tag ungefähr auf 50 g kh meist eher weniger. Ich bin 169cm und wiege nun 74,6 kg angefangen hab ich mit 84,3 kg. Ich sehe ja das es funktioniert oder ist das wirklich so schlimm mit den nachbauten oder kann das jeder selbst entscheiden wenns doch funktioniert. Ich trinke morgens 2 Bulletproof Kaffees und bin dann dicke satt bis 14.00 oder 15.00 esse auch mal ein stck. selbstgemachte schokolade nach dem essen benutze nur noch kokosöl und ghee und .....goldbutter und suche meine rezepte in euren Foren. Ich mach mir halt keinen Stress und da ich .... zero trinker bin mache ich auch das. Es ist für mich gefärbtes Wasser mehr nicht. Ausserdem trinke ich natürlich auch Wasser und Tee das mag ich halt nicht immer. Alkohol trinke ich überhaupt nicht auch vorher schon nicht.
    Vielleicht könntet ihr dazu Stellung nehmen. Das wäre sehr nett. ICH möchte auch niemanden dazu verleiten es genau so zu machen mich würde aber interessieren warum ich es nicht so machen sollte wenns doch für mich funktioniert. Egal wie man es letztendlich nennt

    Ganz liebe Grüße Katja

    Oh und jetzt doch ganz vergessen.... der Blog ist echt super (auch wenn ich nicht alles so mache) hsbe mir auch dein Buch gekauft.

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