Montag, 14. Dezember 2015

Hopphopphopp, Frau Sudda!

*singt*

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!

*hörtbesseraufzusingenräusper*


Schrieb ich etwas von "Normalität ab dem 07." in meinem letzten Post? Hm. Gut, mach ich nicht mehr, denn das Leben lehrt mich ständig eines Besseren. Aber gehen wir die ganze Sache doch ein wenig chronolgisch an.

Die Renovierung des Headquarters zog und zerrte immer mehr an meiner Kraft und meinen Nerven. In der letzten Woche vor dem Tag der offenen Tür war ich dann derartig "durch", dass mir immer mehr Missgeschicke passierten. 

Finger geschnitten? *check*

Finger geklemmt? *check*

Nagel abgerissen? *check*

Kopf beim Einsteigen ins Auto gegen den Fensterholm gebolzt, dass ich die Engel schalmeien hören konnte? *check* (Das müsst ihr erst einmal hinkriegen! Oder besser nicht... ich kann euch sagen... Pfoah) 

Lauter kleinere und größere Unkonzentriertheiten. Aber wie heißt es so schön? Irgendwann ist immer Freitag. Und während andere sich so langsam Richtung Wochenende groovten, lief ich im Feintuning des Headquarters zur Höchstform auf.

Mittendrin fiel mir beim Feudeln und Vorbereiten auf den Tag der offenen Tür ein, dass ich ja mal ein kleines Raumvideo vom Status Quo machen könnte, was euch gleichzeitig die Möglichkeit gibt, mal zu sehen, wie es damals aussah.

Die Nische mit dem Waschbecken wird noch komplett erneuert, zusammen mit dem Boden (Eichefarben, Landhausdiele), der auch noch kommen wird. Denn mal ehrlich... dieses Bleu geht gar nicht! Was man nicht erkennen kann, sind die gelben FUGEN. Seufz. Aber das dürfte dann auch bald Geschichte sein. Als ich den Film machte, war ich parallel gerade dabei, den letzten Müll zu sortieren, viele Sachen aus dem Schussfeld zu räumen, ganz viele Teelichter und anderen Schnickschnack für die Gemütlichkeit des herannahenden Abends aufzustellen und zu putzen. Entschuldigt also das kleine Chaos.

Der Raum sieht übrigens in echt deutlich größer aus - finde ich.


video


Der Tag der offenen Tür war total aufregend und kitzelig schön. Ich hatte lediglich Nüsse, Salzstangen, Kekse, Wasser, O-saft und Sekt im Repertoire, denn der parallel laufende Nikolausmarkt der alten Schule wartete mit einer Cafeteria auf, da wollte ich denen nicht ins Geschäft grätschen. Ja, ich weiß, das ist nicht alles LCHF, aber die Leute um mich herum sind ja ebenso wenig alles LCHFler. Da bin ich sehr tolerant, so lange ich das nicht zu mir nehmen soll.

Ich weiß gar nicht, wie viele Menschen an dem Nachmittag bei mir waren. Aber es waren dicke mehr als 100. Menschen von LCHF, Menschen aus Sportkursen, Menschen aus dem Dorf, sogar Bloggermenschen waren dabei. Ich hab ein wenig bedauert, dass mir so wenig Zeit für manche blieb, aber das holen wir mal in aller Ruhe nach. Es war total toll, sie alle dort zu sehen. 

Viele kamen auch, weil DAS früher ihr Klassenraum war und sie sehen wollten, wie der jetzt aussieht. Das fand ich schön, einige erzählten auch, wie es damals dort war. Sogar der Bürgermeister gab sich die Ehre.  

Ein wirklich rundes Erlebnis, hat mir gut gefallen. Danke an alle Beteiligten bei der Gelegenheit!

Im Film seht ihr auch die Tafel, auf die ich vorher ein "<3-lich Willkommen!" für meine Gäste gemalt hatte. Im Laufe des Abends versuchte ich immer wieder dran zu denken, meine Gäste zu bitten, sich auf der Tafel zu verewigen. Manche haben das auch getan, was eine wirklich schöne Erinnerung geworden ist. Und sie stehen sogar jetzt immer noch alle drauf. :)




Die Aufregung hat mich ganz schön umgehauen und ich brauchte gut bis Mitternacht bis ich wieder meinen Level auf Normal-Null gefahren hatte. Am nächsten Tag habe ich dann sogar bis halb elf geschlafen. ICH! Dann war das ja wohl dringend nötig...

Die letzte Woche war dann doch nicht viel mit "der Ruhe, die dann über mich kommt, wenn das erst einmal alles erledigt ist"... Es stand ein wichtiges Fotoshooting an, tatsächlich wurden sogar zwei draus, weil der weltbesten Svetlana und mir noch "irgendwas fehlte".

Nein, ich werde mich mit der blöden Fotografiertwerderei niemals im Leben wirklich anfreunden, das habe ich mal wieder festgestellen dürfen. Das ist einfach nicht meins. Und ich bin und bleibe superkritisch mit mir selbst. Ich bin froh, dass ich Svetlana um mich hab - sie gibt mir dann doch die Zuversicht und die Ruhe, dass alles gut werden kann.  <3

Fotoshooting wofür kann ich noch nicht verraten, aber es ist nicht für die Webseiten.

Was ich aber schon immer gut konnte und immer gut können werde, sind Schnutenbilder. Hier eins zwischendrin vom Shooting, das ist natürlich seriös gesehen unbrauchbar, aber ich mag es... Und ja, dieses Mal durfte Mutti dann auch mal in Sportsachen ran.




So viel von mir hier - ich geh mal ein wenig Besinnlichkeit suchen, die hab ich irgendwie verschlampt, befürchte ich.

Heute Abend Stellprobe mit meinen beiden Rödinger Sportkursen im Raum, um die spannende Frage zu klären, wie viele Menschen dort gleichzeitig überhaupt Sport mit Matten (oder auch ohne) machen können. Anschließend kleines Beisammenhocken. Davor freue ich mich auf den Besuch von Jelly. Schön!

Podcast haben Kathrin und ich dann heute Morgen auch schon aufgezeichnet, nachdem wir mit dem Versuch von letzter Woche so gar nicht zufrieden waren.

Läuft!

Passt gut auf euch auf. Wir lesen uns.

Umarmung!

Annika



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Kommentare:

  1. Wow, das sieht so toll aus bei dir.
    Alles Gute und weiterhin viel Kraft.

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    1. Danke, meine Liebe! <3 Ich fühle mich dort so wohl, dass der Mann fast meinen Umzug befürchtet. Hehe.

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