Montag, 21. September 2015

... und wie es weiter ging

Kaum hatte der Mann die Zahl "556" in das Zahlenschloss eingegeben, schnackte es auf. :D
Und wir packten die Koffer und machten uns auf in die Erholung.

Na ja, nicht ganz so. Dazwischen ist schon noch einiges passiert, aber die Zeit vergeht im Moment so schnell und es tut sich viel Aufregendes, dass ich leicht Schwierigkeiten habe, Herz und Hirn mit den Handlungen und der Übersicht koordiniert zu bekommen. Nahe dran, vor gutem Gefühl überzuschnappen quasi.

Jedenfalls war es dringend nötig, sich mal ein paar Tage abzukoppeln und das gründlich. Ich hatte zwar zunächst ein wenig Bauchschmerzen bei dem Gedanken, Zuhause alles ein wenig stehen und liegen zu lassen, aber da das nur ein Gedanke in mir war und nicht wirklich der Tatsache entsprach UND wir uns schon seit geraumer Zeit auf den Trip gefreut haben, packte ich nicht nur meinen Koffer mit dem Notwendigsten, sondern bestieg...

*tödötödötödötödötödö...*

... Angstmacher Numero 1: DAS FLUGZEUG! Und das gleich dreimal. Ein Flug hin und Doppelflug zurück.

Und was soll ich sagen: Hinweg war *örks* und beim zweiten Flug auf dem Rückweg bin ich sofort eingeschlafen und erst wieder aufgewacht, als die Rollen fast den Boden berührten. Da war ich echt erstaunt, das könnt ihr mir mal glauben.




Jedenfalls sind wir gestern Abend spät erst wieder Zuhause angekommen und sind in Gedanken noch ein wenig irgendwo in den Wolken. <3

Aber wo war sie denn jetzt? Na, kommt schon, ihr könnt euch das bestimmt denken, oder?





:D

Es war eine herrliche Woche. Viel Zeit, um Kraft zu tanken, ohne Internet (also Whatsapp funktioniert manchmal, wenn man lange genug um das Haus rennt und mit dem Handy wedelt) und mit vielen Wanderungen, Sauna und einem Berg Bücher. Wir haben Rentiere gesehen, Lemminge auch, der Mann sogar einen Adler, Sami getroffen, Natur satt undundund... Dazu viel gutes Essen und keine Waage... *räusper*... was will man mehr.

Da in dieser Gegend der nächste Supermarkt bzw. das nächste Restaurant gute 60-70 km Schotterpiste entfernt liegen, war schon ein wenig Planung gefragt und wir nutzten die Chance uns nur von dem zu ernähren, was es dort typischerweise oft gibt: Ren, Elch und Fisch aus dem See, dazu diverse selbst gepflückte Beeren und Wasser direkt aus dem See vor der Haustür.

Wenn der Mann die Fotos von der Kamera gefischt hat und ich mich hier wieder in Ruhe "rückinstalliert" habe, erzähle ich euch in Ruhe davon. Das Zeugs, was ich als Fotos auf dem Handy habe, werdet ihr eher nicht sehen wollen, glaubt mir. Ich bin echt zu blöd dazu.





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