Freitag, 12. Februar 2016

Immer wieder mal was Neues: Laminat legen

Gestern habe ich, tatkräftig von Erika unterstützt, das erste Stück Laminat meines Lebens im LCHF plus Headquarter gelegt. Auf den ersten zwei Reihen tat sich noch das ein oder andere Fragezeichen auf, aber dann lief es wie geschmiert.

Das sieht so aus:



Hübsch, oder? 
Standing Ovations, bitte!

(Da sieht man ein letztes Mal den fiesblauen Originalboden... Kann man ja wohl nachvollziehen, dass der weg muss, oder? Die Fugen, die noch vorhanden sind, sind übrigens gelb... Ich mag die Farben der schwedischen Fahne schon aus patriotischen Gründen, aber bitte, das hat seine Grenzen!)

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich gestern Abend gefühlt hab als hätte man mich einmal gründlich durchgekaut und wieder ausgespuckt. Donnerstags geht morgens meine Sportwoche zu Ende und im Anschluss dann stundenlang gebückt bzw. kniend zu arbeiten, war nicht gerade der Dröhner in Dosen.

Meine Knie fühlen sich an wie ein einziger, riesiger, blauer Fleck. Daher weiß ich jetzt auch, warum Handwerker auf dem Boden oft diese komischen Knieschoner tragen. Ich darf nicht vergessen, mir für heute ein dickes Kissen einzupacken, Knieschoner werden da nicht mehr ausreichen, befürchte ich.

Hossa!

Als ich endlich geduscht war, hab ich fast kein Wort mehr raus bekommen. Und ihr wisst, das will was heißen. Ich mochte nichts mehr, nur noch jammernd im Sessel sitzen.

Das hatte ich mir irgendwie unkomplizierter vorgestellt.
Wobei... kompliziert ist das Verlegen von Laminat jetzt nicht direkt. Aber es dauert viel länger als ich gedacht hätte.

In den Filmchen bei Youtube, die ich mir als "Bildungsfernsehen" für das Erlernen des Laminatverlegens im Vorfeld gegeben hatte, ging das eher so "klickklack-klickklack-fertig". Auch der freundliche Herr bei der Beratungshotline hatte mir versichert "Ach was, das schaffen Sie schnell!"

Öh.

Wir haben in sechs Stunden immerhin 25 qm Laminat geschafft. Das ist an und für sich bestimmt eine große Leistung, aaaaaabbbbbbeeeerrrr... 

Problem 1:

Da sind noch 65 qm übrig. Hm. Und jetzt kommen erst die Schikanen wie Türen inkl. Übergangsprofile und Heizungen...

Problem 2:

Am Montag Abend MUSS das fertig sein. Dann hab ich da Sportkurse.

Problem 3 (na ja, Problem...):

Heute um 16 Uhr habe ich einen Termin mit Kunden.
Morgen um 10 Uhr kommt jemand zum Personaltraining.

Das Problem ist dabei nicht der Raum, denn ich darf für das Gespräch den Raum von Ute (meiner Lieblings-Veganer-Nachbarin) und für das Personaltraining den von Karin und Richie von Body-Upgrade schnorren. 

Aber die Zeit passt irgendwie nicht. Ich kann mal easy davon ausgehen, dass mich der Rest der Räume locker noch mal 18 Stunden kosten werden, selbst mit Hilfe - ohne weiß ich gar nicht, wie ich das machen sollte. Den Mann hab ich für das gesamte Wochenende eingespannt und ab 9 steht heute schon eine auf der Baustelle, um zu helfen. 

Die 18 Stunden halte ich allein auch deshalb für ziemlich optimistisch, weil mir der Körper wohl mit der Zeit immer mehr weh tun wird, davon ist auszugehen. 

Außerdem muss ich noch mal zum Baumarkt, weil ich das falsche Übergangsprofil gekauft habe. Die Eingangstür ist dann einfach mal breiter als 1 m. Frechheit. 

Darüber hinaus kann ich schlecht meine Kunden im Blaumann empfangen, auch das muss ich einkalkulieren. Hmhmhm. 

Ja, was soll ich sagen. Immer mal etwas Neues. Wünscht mir Glück und stabilen Körper.

Moah, ich weiß gerade nicht, ob ich lachen oder weinen soll...

Memo an mich:

* Hilfe für heute suchen (der Mann ist arbeiten)
* Stichsäge und Kissen einpacken!!




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Kommentare:

  1. Ich würde dir gerne helfen (Laminat kein Problem..schon oft gemacht), hätte auch Zeit..aber du wohnst ja am A****h der Welt von Karlstad aus betrachtet!..hoffentlich findet sich jemand zum helfen!
    Grüsse aus Schwden, Ari

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