Freitag, 25. März 2016

LCHF-Podcast: Hohe Hürde Wiedereinstieg

Dieses Thema kam beim LCHF Seminar in Berlin Ende Januar auf den Tisch - neben Kathrins Impuls mit der Nussschale, der mich ebenfalls sehr gepackt hat. Ist wirklich spannend, wie unterschiedlich sich die Schwerpunktthemen in den einzelnen Seminaren von ganz von selbst entwickeln, das ist natürlich sehr abhängig von den Anwesenden und den Impulsen, die sie mit sich in den Raum tragen.

Exkurs:

Neulich beim ersten Seminar in meinen eigenen LCHF-Räumen im Rheinland, war es übrigens das Thema "Nachbauten" und das für und wider für die einzelnen Anwesenden. Es ist wie so oft im Leben... es gibt nicht nur "richtig" oder "falsch" bzw. "Schwarz" oder "Weiß" - dazwischen lungern ungezählte Schattierungen in Grau. Ich finde es jedenfalls immer sehr faszinierend, wie viel ich im Gespräch mit anderen noch dazulernen kann und nehme mir stets etwas Neues mit. Aber dazu mehr auch mehr im Podcast.

Jedenfalls fiel die Frage in Berlin, weshalb es so schwer sei, nach einem Ausstieg oder einer Pause wieder in das Ernährungskonzept einzusteigen, warum vielfach auch der Erfolg nicht mehr der gleiche sei, wie beim ersten Mal. Die Frage ist übrigens nicht unüblich, im Gegenteil - sie wird häufiger gestellt. Dennoch stellt sich die Frage für mich nicht nur bei LCHF, sie gilt aus meiner Sicht für ALLE Ernährungsumstellungen bzw. auch für alle Diäten.

Dieser Frage haben Kathrin Koehler und ich in diesem LCHF-Podcast ein wenig auf den Zahn gefühlt - neben anderem Dies und Das. Zusammengefasst:

* Das LCHF plus Seminar in meinen eigenen Räumen
* Das große Thema "Nachbauten"
* Lebenslänglich?
* Das eigene LCHF ist wandlungsfähig
* Hohe Hürde Wiedereinstieg - warum?
* Kathrins Ran ans Fett
* Eine erste Stimme aus Kathrins großer LCHF-Umfrage - LCHF ist mehr als nur abnehmen <3
* 5.000 Mitglieder im LCHF.de/forum
* Männer/Lebensgefährten, die kochen...


Ich wünsche euch viel Spaß beim Hören und nicht zuletzt...

FROHE OSTERN!
<3


Einen lieben Gruß an Gordon, der liebevoll unsere Rohfassung in eine vernünftige Form bringt, wie immer untermalt von dem phantastischen Stück "There's a better way" von Loveshadow.





Ergänzende Links zum LCHF-Podcast:


Hier findet ihr zwei Posts zum Thema von Dr. Michael R. Eades, leider in Englisch, eine deutsche Übersetzung habe ich nicht gefunden. Auch wenn es hier um LC generell geht, kann man sich vielleicht das ein oder andere für sich mitnehmen.

Why is low carb harder the second time around

More thoughts on why is low carb harder the second time around

Hier geht es zu Kathrins großer LCHF-Umfrage, falls du noch nicht teilgenommen, aber Lust darauf hast. Die Umfrage läuft noch bis zum 07.04.2016 und es gibt Fachliteratur zu gewinnen (moah, ratet mal, welches Buch dabei ist...):

Alles in Butter? Die LCHF-Umfrage






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Mittwoch, 2. März 2016

Ma' ma' ma' die Mama schön

Menschmenschmensch, wie schnell die Zeit vergeht. Man hat mir ja immer wieder gesagt, dass die Zeit sich mit zunehmendem Alter gründlich beschleunigt, aber das ist dann doch mehr als mir lieb ist derzeit.

Bei mir steppt der Bär. Gut, ist jetzt vielleicht nichts Neues, denkt ihr. Aber das stimmt nicht ganz. Hat der Bär früher, sagen wir mal, einen Slow-Fox gesteppt, steppt er jetzt irgendwas ganz Wahnsinniges: Typ Riverdance doppelte Geschwindigkeit. 

Bereits das zweite Seminar 2016 steht in den Startlöchern, es findet am 12.03. das erste Mal in meinen eigenen Räumen statt und das hat tatsächlich etwas von "Menschen bei sich Zuhause ankommen lassen". Total schön. <3 

(Für Seminar 3 geht es aller Voraussicht nach etwas südlicher ins Land, aber das erzähle ich, wenn alle Eckdaten stehen)

Ich hoffe, dass sich alle wohlfühlen werde, aber ich denke schon. Ich freu  mich so. Es ist wieder eine gute Mischung aus "bekannt" und "unbekannt", wobei ALLE Kontakte, die ich bislang mit den Teilnehmern per Mail hatte, sehr warm und nett waren. Ist mir aber auch bislang bei keinem meiner Seminaren anders untergekommen - das macht es mir so leicht.

Gestern fiel mir auf, dass ich mal durch die alte Schule wandern (meine Räume sind ja in einem alten Schulgebäude) und noch ein paar große Tische und Stühle jagen muss, damit wir gescheit sitzen können. Ich hab an sich schon einen Tisch, an dem man theoretisch 10 Menschen setzen könnte, aber dann hat das "Sardinen-Flair" und das finde ich a) generell unangenehm und b) erst recht, wenn man sich untereinander teilweise nicht kennt.

Geht quasi gar nicht.
Aber das lässt sich lösen.

Wie? Die Überschrift passt nicht zum Text? 
Stimmt!
Ist immer wieder so, dass ich direkt mit allem Möglichem losquatsche, sobald ich mal anfange. 
Tse.

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Ich hab meine Räume schön gemacht.
Ich hab schönen Boden gelegt.
Die Wände schön gestrichen.
Schön, schön, schön.

Dazu habe ich schöne Möbel aufgestellt.
Angefangen, schöne Details dazu zu dekorieren, bis hin zu Kuscheldecke übrigens!
Und seit heute habe ich eine schöne Kaffeemaschine.
Schön, schön, schön.

Ich habe meine Geschäftspapiere schön gemacht.
Ich investiere viel Zeit in die großen Webseiten, damit die schön sind.
Die Unterlagen für meine Seminare sind mittlerweile schön.
Schön, schön, schön.

Und dann fiel mir auf, dass ich vor lauter "alle Mögliche schön" machen, EIN Detail komplett übersehen habe:

MICH!

Hm.

Ich sah während des Anstreichens in den Spiegel. 

  • Zerzauste, wilde Haare - bissi grüne Farbtupfer hier und da.

  • Zerarbeitete Hände. 

  • Zerknittertes Gesicht - HALLO, ich werd 46!

  • Renovierlook vom Feinsten (endlich kam mal der Stapel im Kleiderschrank zum Zuge, der den netten Namen "Kann ich noch brauchen, wenn ich renoviere" trägt. Klamotten, die die Welt eben nicht mehr braucht, was sonst?)


Ich sag euch eins:

DAS GEHT SO NICHT!

Ich bin auch noch da. Gerade ich, die nicht müde wird, zu erklären, dass man sich auf jeden Fall auch ausgiebig um sich selbst kümmern muss, frei nach dem Motto: "Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht!"

Und so griff ich zum Hörer und machte 

a) einen Termin bei der Kosmetikerin, und 
b) einen bei meiner einzige zugelassenen Haareschneiderin

BÄM!

Das hab ich vor einem Monat das erste Mal gemacht, vor dem Seminar in Berlin. Um zu retten, was noch zu retten ist. :) Die Kosmetikerin hatte wenig Gnade mit mir. Ich meine so etwas gehört zu haben, wie "Oh, oh!"

Und sie kann von Glück reden, dass ich sie mag, sonst hätte die Äußerung: "Ich zeig dir, wie man das mit deinen Schlupflidern macht" zu echten Schmerzen führen können. ICH HAB KEINE SCHLUPFLIDER, damit wir das hier mal ganz klar ziehen. Pah.

Dann hat sie mir noch Augenbrauen gemacht. Jaha. Erst flogen die Härchen, weil sie den Überfluss mit dem Faden gezupft hat (hossa!), dann hat sie dort Farbe ins Spiel gebracht. 

ICH hab ja immer gedacht, ich hätte gar keine nennenswerten Augenbrauen. Falsch! Die sind nur recht farblos. Jetzt nicht mehr - jetzt haben die einen echten heißen, sichtbaren Schwung. Total schön.

Wir investierten also neben der grundlegenden Gesichtsrestauration einige Zeit auf MEIN Make-Up. Wie soll ICH  mich schminken, damit es zu MIR passt? Welche Farben, welche Menge, welches Material und vor allem: Was wo hin??? Ich bin in der Beziehung ja furchtbar simpel gestrickt. Für mich war bis dahin das reine Auftragen von Mascara schon eine gründliche Maskerade. Aber... es sieht sehr hübsch, manierlich und natürlich aus. :)

Dennoch nix für den Alltag für mich. Aber ab und an... 

Und daraus mach ich mir jetzt ein Rituälchen!

Nächsten Samstag das nächste Seminar?

Montag zum Haare machen.
Freitag zur Kosmetikerin.

Und wisst ihr was?
ICH FREU MICH DRAUF!






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