Montag, 31. Oktober 2016

Christine und der Nagel auf dem Kopf

Auch dieses LCHF plus Seminar hatte "ein ganzes persönliches Thema" und eigentlich war mein Plan, heute hier im Blog darauf einzugehen, natürlich ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Daher hab ich das übrigens auch nicht gestern schon getan - da war ich noch zu "wild im Gefühl".

Kleines Themenbilderrätsel:

© fotomek/www.fotolia.com


Eben nach dem Sport mach ich den Blog auf, um besagten Post zu schreiben. Aber ich hab ja Rituale und dazu gehört, dass ich erst einmal den neuesten Beiträgen in meiner eigenen Blogroll folge, um zu sehen, was bei den Nachbars so los ist. Auch wenn ich nicht immer kommentiere... glaubt mir, ich lese alles und bin bei euch. <3

Darunter war ein neuer Beitrag auf "Stille Stärken" (klickediklick!) - eben bei Christine, die auch im LCHF Seminar in München mit dabei war.

Exkurs:


Ihr Blog ist ganz besonders für mich. Eigentlich bin ich aber gar nicht Zielgruppe. Sie schreibt als Einleitung zu ihrem Blog:

„Stille Stärken“ ist eine Seite für Stille Menschen – geschrieben von einem stillen Menschen, und zwar von mir, Christine Winter.
Ich habe fast 30 Jahre lang mit einer Sprechblockade gelebt, die mich in sehr vielen Situationen an der normalen Kommunikation gehindert hat. Und ich habe den Eindruck, dass es viele Menschen gibt, denen es ähnlich geht.
Auf meinem langen Weg raus aus dem erzwungenen Schweigen habe ich eine Menge Veränderungstechniken ausprobiert. Ich war mir über viele Jahre sozusagen mein eigener Coach. Und einige von den Methoden haben mir geholfen, mich Schritt für Schritt weiter zu entwickeln, so dass ich seit ein paar Jahren nicht mehr an unüberwindliche Sprechbarrieren stoße.
Ich bin immer noch ein Stiller Mensch. Aber heute kann ich frei entscheiden, ob ich mich ausdrücke oder ob ich mich zurückhalte.
Moi? Schon ziemlich gründlich extrovertiert, sag ich mal. Das von Herzen und sehr überzeugt - aber natürlich absolut liebenswürdigextrovertiert. ;)

Dennoch sprechen mich ihre Blogtexte ganz oft ganz ungeheuerlich an - ich ziehe viele Gedankenanstöße daraus. Das sagte ich ihr, als wir uns nun in München wiedersahen. Mit einem wissenden Lächeln erwiderte sie, dass ich nicht die einzige eher extrovertiert Veranlagte sei, der es so gehe. 

Der Unterschied scheint zu sein: Wir (also Menschen wie ich) teilen ihr das auch mit, wohl nachvollziehbar bei bestehender Extrovertiertheit, dachte ich dann - stille Menschen sind stille Menschen. Und doch sind sie auch bei Christine.

Ich weiß noch, dass ich SEHR erstaunt war, als sie damals ihre Webseite startete und von "stillen Stärken" sprach. Als ich sie das erste Mal traf - und das war noch vor der Webseite - hatte ich zwar einen ruhigen, aber dennoch sehr offenen Eindruck von ihr. 

Dingen ist: Ich hab eine Vorliebe für "stille Wasser, die wohl Tiefe haben könnten"  - gerade da finde ich es sehr reizvoll, im Laufe des Gesprächs möglichst einfühlsam und dezent (aber konzentriert und mit mir eigenem Biss) durch mäglichst (vermeintlich?) unauffällig-gezielte Fragen nachzugraben. 

Jepp, ich bilde mir ein, dass das quasi to-tal unauffällig ist - belehrt mich gerne eines Besseren. :D

Und glasklar wäre ich bei Christine auf "war mal quasi sprachlos" NIE gekommen. 

Sie hat eine sehr starke Entwicklung aus eigener Kraft gemacht, das lernte ich beim Lesen ihrer Webseite. 

RESPEKT!

Hmpf.. Wo war ich - zurück zum Thema...


Jedenfalls... während ich noch dabei war, mir zu überlegen, WIE und WAS ich über das Seminar schreiben könnte, hatte Christine es schon längst getan. Und wie!

Daher ziehe ich mich an dieser Stelle mit einem glücklichen Lächeln zurück und überlasse Christine und ihren Eindrücken das Wort:

Wenn ich anders wär, würde es mir besser gehen!


DANKE!
Das hätte ich nicht besser schreiben können.


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Sonntag, 30. Oktober 2016

Sowas von...

Zurück von einem wunderbaren Wochenende in München mit phantastischen Menschen beim LCHF plus Seminar.

Mit vollem persönlichen Radar den Moment empfangen und dabei reichhaltige Impulse von den anderen bekommen, das ist "uninWortefassbar" (ganz abgesehen davon, dass das, was hinter meinen Seminartüren geteilt wird, hinter Seminartüren bleibt).

Tolle, offene Frauen mit ihren höchsteigenen "Geschichten", unendliche Perspektiven. IHR gebt mir so viel, IHR seid das Herz der Situation, IHR prägt und formt unsere gemeinsame Zeit!

Rasende Dankbarkeit für Freundinnen wie Helga, die mir ihr eigenes Heim (und damit persönlichste Teile des Privatesten) direkt mehrere Tage weit öffnen, um mich da sein zu lassen.

In der Summe tiefe Gespräche und Momente, die mir mehr als einmal den Wasserpegel in den Augen über Normalnull haben steigen lassen - mal aus "Berührung", mal vor Lachen...

Ein besonderes Wiedersehen unter anderem auch mit Christine, die mit ihren "stillen Stärken" (klickediklick!!) so sehr zu bereichern wusste.

Aufgefangen daheim "in meiner Burg" vom Mann - voller Liebe, Neugier und vielen Fragen sowie selbst gemachtem Feldsalat (yay... er kann jetzt auch Vinaigrette - und zwar perfekt).

Geduscht.

Versorgt.

Ummantelt.

Warm.

Emotional wohlig gesättigt.


© martialred /  www.fotolia.com



Eeeeeyyyy, Leben! 
Was willste mehr?

Nein, ihr müsst meine Worte, und vielleicht auch die Gefühle dahinter, jetzt gerade nicht verstehen (das ein oder andere im Leben darf ruhig kryptischer sein, oder?), dennoch will ich sie da lassen. Konservieren. 

Ach, ja.


<3







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Mittwoch, 26. Oktober 2016

Gestatten: Herr Nilsson

Nja, okay. Eigentlich "Nilsson" ohne "Herr", aber ich mag die Verknüpfung an diese Erinnerung aus der Kindheit so gern. Pippi Langstrumpf eben.

Aber ich hole zunächst minimal aus.

Wie ihr wisst, haben wir bald ein neues Familienmitglied, die kleine Norr. Ich drehe mehrfach am Tag schon mal ein bisschen am Rad deswegen - ich freue mich so auf sie. Und wir glauben ganz fest daran, dass sie bald mit einem Flugpaten/Flugpatin nach Deutschland kommen kann.

Was mir aber ein wenig auf der Seele liegt, ist ihr Bruder, der derzeit mit ihr zusammen in Portugal ist, aber dort zurückbleibt. 

Nilsson und Norr - und ihre Geschichte


So richtig viel weiß man nicht über die Herkunft der beiden. Susi schrieb auf ihrem Blog (klickediklick!):

Neuzugänge gab es hier auch. 2 Welpen, die eine Frau zum städtischen Tierheim gebracht hatte, der die aber nicht annehmen wollte. Es waren wohl 6 in einem Pappkarton neben dem Mülleimer, aber 4 konnte die Frau anderen als Labrador andrehen.
Die Geschichte wurde am Tierheim nun anders erzählt als vorher am Telefon und Carla meinte zu der Frau: "Wenn das ihr Hündin ist, dann sagen sie das und wir helfen ihnen mit der Kastration!" Nein nein, die Hündin wäre da auch am Mülleimer gewesen, aber nun weg.
Jedenfalls sind das 2 die groß werden... Die braune Speckfalte ist ein Junge, die schwarz-weisse Kugel ein Mädchen.

Nun, mit der "schwarz-weißen Kugel" ist Norr gemeint und Nilsson ist "die braune Speckfalte".



Gedankenausflug: Sie passt wirklich her-vor-ra-gend zu mir... Vom kompakten Format bis hin zur Farbgebung... Findet ihr nicht? *soifz*

Ein wundervolles Zuhause für Nilsson - das wär so schön


Jedenfalls suchen Susi und ihr Team auch eine Familie bzw. Herrchen/Frauchen für Nilsson. Und ich drücke alle Daumen, dass das bald gelingt. 

Er ist so ein hübscher Kerl, findet ihr nicht? 

Susi beschreibt ihn so:

"Nilsson, gut 3 Monate alt, wird mittelgroß-groß. Ist so wie er auf den Fotos rüberkommt. Gelassen und doch neugierig."


Hier erfahrt ihr bei Interesse mehr


Mehr Fotos als die folgenden und Infos rund um die Arbeit von Susi und ihrem Team sowie Kontaktmöglichkeiten findet ihr hier:

Nilsson - Hunde aus Zentral-Portugal adoptieren







Noch was - In eigener Sache


Ich würde gerne mit der neuen Familie von Nilsson Kontakt halten, zum Austausch, eben weil sie ja Geschwister sind - sofern Interesse besteht. Darüber würde ich mich sehr freuen. <3





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Dienstag, 25. Oktober 2016

Nachricht für den Mann - sicherheitshalber

Mein lieber Mann,

ich freue mich, wenn du endlich von der Arbeit heimgekommen bist. Ich hoffe, der tägliche Stau hält sich in Grenzen.

Wie üblich an Dienstagen (und Montagen und Mittwochen) bin ich dann nicht Zuhause, sondern beim Sport. Damit du mir in der Zwischenzeit nicht vom Fleisch fällst, habe ich dir eine sehr leckere Mahlzeit zubereitet, die du in der wirklich großen Schüssel auf dem Tisch vorfindest.

Heute bleibt die Küche kalt, es gibt den Käse-Wurst-Salat, den du so gerne isst.

Für diesen Salat habe ich mit aller mir zur Verfügung stehenden Liebe zunächst 500 g feinste Fleischwurst und rund 400 g Gouda in Streifchen geschnitten. Ja, das ist wahrhaft Liebe, denn das ist eine nervige, zeitraubende Angelegenheit.

Außerdem mit dabei - und ebenso liebevoll zerteilt - sind 6 Cocktailtomaten, 1 kleine Zwiebel, 1 gelbe Paprika, 1/2 Bund knackiger Radieschen sowie eine Handvoll Cornichons.

Ich hab nur das halbe Bund Radieschen genommen, weil ich dann keinen Bock mehr auf Schnippeln hatte.

Anschließend habe ich eine phantastische Vinaigrette angerührt und unter die Schnipselage gewendet.

Ergebnis: Ein köstlicher, bunter und vor allem sehr, sehr großer und sehr, sehr gehaltvoller Salat.

Was ich dir ebenfalls noch mitteilen möchte:

Wenn ich heute vom Sport komme, werde ich sehr hungrig sein. Sehr, sehr hungrig. Und du liebst mich doch wie jeck und bist arg um mein Wohl besorgt, nicht wahr?

Danke! Ich ahnte es.





P.S.:

Falls du dich mit der Kryptik dieser Mitteilung schwer tust - hier die eigentliche Aussage dahinter:

Aus diesem Grund

Der Mann und der LCHF-Wurst-Käse-Dingens-Salat

und vielleicht auch ein wenig aus jenem Grund

Sensation: Der Mann frühstückt jetzt LCHF

teile ich dir mit:

Der Salat reicht für dich für ZWEI Tage UND zusätzlich ist da auch eine kleine Portion FÜR MICH heute nach dem Sport einkalkuliert... 

<3 <3 <3


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Sonntag, 23. Oktober 2016

LCHF.de-Paaaaaaartyyyyy - Wir feiern uns

Die nächsten Wochen sind bereits zu diesem Zeitpunkt gespickt mit spannenden Erlebnissen. Nächste Woche bin ich in München, irgendwann kommt ganz bestimmt unser neues Familienmitglied, und, und, und...

Oooohhhh, wie ich mich auf all das freue!
<3

Jetzt ist es auch nicht mehr lang hin, dann geht es so richtig rund in meinen LCHF plus Räumen. Wir vom Forum und LCHF-Drumherum feiern uns - das Leben - die Gemeinschaft.

Auf die Idee kam ich irgendwann, denn wenn ich schon so viel Platz zur Verfügung habe, macht es großen Sinn ihn auch zu nutzen. Kleiner Aufruf im LCHF-Forum und bei FB auf LCHF Rheinland und binnen 14 Tagen war für die Voranmeldung das Ding gelaufen, denn leider passen ja nicht unendlich viele in den Raum. Alles andere hätte mich aber gewundert, da wir ein ziemlich kommunikatives und trefffreudiges Völkchen sind.



Wir sind jetzt jedenfalls mehr als 40 Personen, die meisten von relativ nah, einige aber auch von deutlich ferner. Darunter auch Männer, ob nun LCHFler, LCHF-Mitesser oder Nicht-LCHF-essende-LCHFlerinnen-Begleiter (was für ein Wort!). Sogar der Mann kommt. Huch!

Ein dickes Danke an der Stelle an diejenigen, die sofort bereit waren, die von ferner anreisenden LCHFler bei sich nächtigen zu lassen. <3

Für das leibliche Wohl sorgen wir alle gemeinsam - jede/r bringt was aus der eigenen "Low Carb High Fat-Küche" mit. Im Essensthread zum Treffen im Forum sind schon richtig leckere Dinge angekündigt worden. Ich liebe Buffets, die auf diese Weise zusammengestellt werden, denn andere Menschen bereiten andere Rezepte und überhaupt anders zu. Da gibt es stets einiges zu entdecken.

Agata hat mir eine tolle Idee für das Buffet, das seinen Platz auf den 10 m x 0,6 m Fensterbank im Trainingsraum finden wird, weitergereicht: Wir legen als "Tischdecke" eine lange Pappe aus und jeder, der sein Essen darauf stellt, ringelt es mit einem Edding ein und schreibt kurz und knapp dazu, um was es sich handelt. Clever, was?

Wobei... hmmm... ich hab jetzt spontan die Idee, dass jede/r ja außerdem im Vorfeld das dazugehörige Rezept an mich mailen könnte, denn dann könnten wir daraus im Nachgang ein kleines Rezeptbuch für die Teilnehmer als PDF oder Ebook oder so machen. So gäbe es im Handumdrehen eine gute Sammlung. Fotos vom Mitgebrachten könnten ja in dem Moment gemacht werden, in dem das Buffet steht. Guter Plan. Daran müsste ich noch eine Weile weiterdenken.

Jedenfalls... ich freue mir ein Loch in den Bauch.



P.S.: Und wisst ihr was? Ich würde so schrecklich gern tanzen. :)
Schaumama...

P.S.2: Wenn jetzt jemand denkt: "Oh, misto. Das hab ich verpennt, dabei wäre ich doch auch gerne mit von der Partie!" - einfach melden. Wenn es nur um 1 oder 2 Personen geht, schaffen wir das noch! Übernachtungskontingente sind allerdings meines Wissens nach ausgeschöpft...  <3


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Samstag, 22. Oktober 2016

Nachgereicht: Gedankenberge aus Lappland

Aus der Reihe "hab ich euch noch gar nicht gezeigt, aber bei Facebook war es auf LCHF.de verlinkt" *schäm* kommt hier der Link zu einem ziemlich großen Gedanken- und Gefühlsberg, den ich rund um den letzten Lapplandurlaub hatte. Mit dabei sind viele wunderschöne Fotos - von des Mannes Kamera natürlich. Also bis auf eins - ihr dürft gerne raten, welches ich gemacht hab. ;)

Hier ist der Beitrag - auf LCHF.de hab ich den veröffentlicht:

"Wie viel brauchst du wirklich?"

Aber als kleine Entschuldigung warte ich hier mit einem kleinen Extra auf, das im Beitrag fehlt - unsere allerersten Nordlichter.

DAS war ein Abenteuer - davon muss ich euch echt noch erzählen. Dann kriegt ihr gleichzeitig noch mehr Fotos zu sehen. Die dann auch in einer besseren Auflösung, das hab ich eben in kleiner Version vom Handy gefischt.






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Freitag, 21. Oktober 2016

Alle guten Dinge sind 3, oder?

Nachdem ich mich nun wieder gemütlich im Blog niedergelassen habe - tsja, Pech, so schnell werdet ihr mich eben nicht los :D - habe ich mal in aller Ruhe ein wenig sortiert und mit einem Mal fiel mein Blick auf meinen Ticker.

HUCH!

Wir gehen hier mit steilen Schritten auf den 3-Millionsten-Klick zu!

Wie schön ist das denn?






DREI MILLIONEN.
Hömma!
Unglaublich.

(Übrigens werden darin meine eigenen Seitenaufrufe nicht erfasst - ich hab das ausgeschaltet. Nur falls irgendeine Spaßbremse gerade Anlauf nimmt... Nicht lachen, hab ich alles schon erlebt.)

Da war ich dann doch ziemlich beschämt/gerührt - denn so viele haben über all die Monate hier weitergelesen, wo es doch nix Neues zu entdecken gab. Na ja...

Und wenn der Ticker in dem Takt weiterwandert, wie im Moment, dann sollte diese magische Zahl allerallerspätestens im Februar fallen.

Ungefähr zum selben Zeitpunkt, in dem meine Wette ausläuft, d.h. ich bin wahlweise strahlend-schlanke Siegerin oder schnüre demütig meine Wanderschuhe zum ultimativen Wetteinsatzablaufen... 

Jedenfalls hab ich dann gedacht, dass ich zu diesem speziellen Tag noch einmal eine große Verlosungsaktion oder einen Wettbewerb oder was auch immer machen könnte. Das möchte ich ja nu doch feiern. So wie damals bei der ersten Million. Das hat mir richtig Spaß gemacht.

Ich lass mir was Feines einfallen. Ideen hab ich schon ein paar. Mal sehen. Und vielleicht mach ich mal ein Filmchen - mit Sport oder so. Oder für Extragedankenberge. *grübel*

Mal schauen - ein bisschen Zeit hab ich ja noch - und die ein oder andere "Connection".

Danke!
Wollt ich mal sagen.
<3







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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Total entspannt

So fühl ich mich gerade.

Es sind Herbstferien in NRW und bis auf 3 Sportkurse ist Sportpause. Das gibt mir natürlich schon mal sehr viel Extrazeit. Dann ist der Mann noch für 3 Tage beruflich in Bulgarien gewesen (kommt aber gleich wieder) und so war ich das erste Mal seit gefühlt 1.000.000 Jahren allein Zuhause.

Was soll ich sagen?
HERRLICH!

Ich habe im Geiste eine Weile meine Todo-Liste durchforscht und mir überlegt, was ich denn alles erledigen könnte. Die ist beachtlich lang, da ich jeden Kleinstfussel notiere, weil es hinterher wohltuend und hübsch aussieht, wenn ich ganz viel streichen konnte.

Immerhin war ich in der Luxusversion unterwegs, dass ich mir aussuchen konnte, worauf ich Lust hatte - so richtig Drückenddrängendes war nicht in Sicht... Was also dann?

* Am 2. Buch weiterschreiben?

* LCHF-Rezepte ausprobieren und fotografieren?

* Meine PowerPoint-Präsentation für das LCHF Seminar in München am Samstag nächste Woche zum zweiten Mal "endkontrollieren"? (Damit kann ich mich ewig beschäftigen - PowerPoint ist wirklich klasse!)

* ein paar Mails schreiben, um zu hören, wie es manchen anderen so geht?

* Meinen Kleiderschrank aussortieren?

* Yin Yoga auf dem Wohnzimmerboden?

* den Artikel über das metabolische Syndrom für LCHF.de endlich fertigstellen?

* ein Ründchen telefonieren?

* Mir das Hormonsystem für die Heilpraktikerausbildung einbläuen, weil wir nächste Woche Lerngruppe zu diesem Thema haben?

* Bügeln? (Haha, DAS war ein Scherz!)

Undundund...

Na, und dann fiel Dr. Jason Fung und sein Buch "Obesity Code: Unlocking the secrets of weight loss" wieder ein, in dem unter vielem anderen zu lesen steht, dass Cortisol das Abnehmen gut bremsen kann.

Was ich an seiner Sichtweise so mag:

Viele sagen ja, man müsse bei zu viel Cortisol in der Blutbahn Stressoren aus dem Leben entfernen. ER sagt, dass dieser Gedanke ganz häufig nicht umsetzbar ist - ich kann ja nu schlecht sagen: "Tschö Chef, du bist ein Stressor!" oder "Adieu, Familie, ihr seid nicht so gut für mein Gewicht"... - und es Sinn machen würde, den Fokus darauf zu legen, den Cortisolabbau zu fördern bzw. zu unterstützen.

Das zum Beispiel mit Meditation, einer Verbesserung der Schlafsituation (und abends schon bewusst den persönlichen Tacho runterfahren), soziale und körperliche Kontakte (wir reden hier, neben der guten alten Berührung, zum Beispiel von einer wohltuenden Rückenmassage, meine Lieben!) und Bewegung. Als Mediationsmöglichkeit wird übrigens auch Yoga erwähnt.

Meditation: Check! (aber ich übe noch)
Yin Yoga: Check!
Bewegung: Checkcheck!
Soziale Kontakte: Reicht dicke!
Berührungen: Klar!

Schlaf...

Hm.
Schlaf...

DA hab ich eine Baustelle.

Spät nachts ins Bett, gerne auf dem Sofa krumm und schief ein Stündchen vorschlafen, morgens um 6 raus.

Hm.

Und so hab ich mir gestern ganz viele Kerzen angezündet und die Füße hochgelegt. Die Krönung für mich war aber, schon VOR Mitternacht ins Bett zu gehen, völlig dekadent bis halb 9 zu schlafen und dann noch eine Viertelstunde total entspannt dort herumzulümmeln und die Gedanken einfach fließen zu lassen.

DAS ist ja wohl auch sowas wie Meditation, oder?
Luxus.

Heute Morgen war ich dann aber auch sowas von aufgeweckt. Sehr angenehm. Dann ein Stündchen entspannt ruhiger Sport im Forschungszentrum und anschließend den Rest des Tages weiter fein gechillt.

Ich fühle mich so entspannt, dass ich bestimmt durch den Gulli fließen würde, sofern ich einen überquerte.. ;)

Tschüß Cortisol!



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Mittwoch, 19. Oktober 2016

Aaaaaawwwwwww...

Als unser Hund Piwi starb, war ich fix und fertig und untröstlich traurig. Sie starb in unseren Armen Zuhause an Altersschwäche. 15 Jahre hatten wir mit ihr und sie war der perfekte Hund für uns.

Es tat im Herzen so weh, ohne sie sein zu müssen, und da half es auch nichts, dass das HIRN wissen SOLLTE, dass es für sie besser gewesen war - es sträubt sich in mir dieses "besser" mit Tod zu verknüpfen.

Viele fragten mich damals, ob wir denn einen neuen Hund haben wollen würden.

Ja, schon, aber erst einmal eine lange Zeit nicht! 

Das war meine gängige Antwort. Ich konnte mir das NICHT vorstellen, einen neuen, anderen Hund zu haben.

Immer wieder, wenn ich heim kam, schaute ich jedoch automatisch zu dem bodentiefen Fenster, hinter dem Piwi stets freudewedelnd und strahlend auf einen wartete, wenn man heim kam. Das gehört zum richtigen Heimkommen dazu.

Lange Zeit wurde ich auch von herumliegenden und herumstehenden Gegenständen total getäuscht - ich "sah" Piwi überall und dann war es doch nur zB eine Jacke oder so. Und die Erkenntnis schlug mich jedesmal ins Mark.

Keiner da, mit dem man schmusen kann (gut, der Mann ja, aber ihr wisst, was ich meine), der mit mir ein Würstchen teilt, der einfach da ist - und so.

Es war so unglaublich leer - es fehlte was.

Aber wir wollten keinen Hund - erst später!

Immer wieder gerne führte mich mein Weg zu unseren Nachbarn. Karin und Richie haben nämlich zwei Hunde. Und gerade Elli, ein schönes, schwarzes Tier, hatte die Lust und Geduld, sich stundenlang von mir einfach kraulen zu lassen.

Sie saß da und ich hab sie gekrault und Kaffee getrunken und war für den Moment glücklich.

Genauso hatte ich immer wieder eine Hundeseite im Visier. Und den Blog dazu, den von Susi.

Susi war zu Anbeginn meiner Bloggerei eine "ganz normale" Nachbarbloggerin, die in Portugal lebt - man kannte sich halt virtuell. Wir haben uns auch irgendwann mit Frau Nicht-Schmitt und Oona in Bremen getroffen, total schönes Erlebnis - man hatte also sogar einmal die Chance, sich mehr als virtuell zu sehen.

Jedenfalls hat Susi erst eigene Hunde gehabt und ist in Portugal aber auf immer mehr hilfebedürftige Hunde gestoßen, die sie aufnahm. In rasantem Tempo wurden es mehr. Aber wer kann bitte schön NEIN sagen, wenn Hilfe so dringend nötig ist? Wo zieht man die Grenze?

Susi nimmt Hunde auf, versorgt sie liebevoll und vermittelt sie an passende Herrchen und Frauchen. An ihrer Seite ihre Familie und andere Menschen, die ebenso mit Herzblut bei der Sache sind - wofür ich den ganz großen Hut ziehe!! All das finanziert sie aus Spenden und eigenen Mitteln! Unglaublich.

Hier ist die Webseite, die sie dazu aufgebaut hat:

Hunde aus Zentral-Portugal adoptieren

Jedenfalls stand für mich fest: Wenn ich noch einmal einen Hund haben wollen würde, würde ich glasklar bei Susi gucken.

Aber ich wollte noch keinen Hund - erst später!

Ganz schwer angetan hatte es mir dabei übrigens die dazugehörige Facebook-Gruppe und die Berichte von adoptierten Hunden. Es ist so schön zu sehen, wenn Hunde, bei deren Geschichte man auf dem Blog ein wenig mitgefiebert hat, auf einmal ein tolles Zuhause gefunden haben. Da hab ich ganz oft geweint. Ich bin ja so eine kleine, sensible Heulsuse manchmal.

Neulich.. eines schönen Tages... ich scrollte und klickte mich mal wieder durch das Orbit des Internets und landete bei Susi... sah ich SIE.

Und es machte BÄM!

BÄMBÄMBÄM!



Dieses kleine, schwarz-weiße Mädchen hat mich voll ins Herz getroffen. Ich bekam "Pumpe" und habe erst einmal das Laptop ausgeschaltet.

Hallo, ich wollte doch erst später einen Hund! 

Aber die Kleine ging mir nicht mehr aus dem Kopf und ich begann, meiner Familie auf den Zahn zu fühlen. Denn ein Hund ist ja ein Familienmitglied, kein Spielzeug - da hängt viel Verantwortung dran und die muss schon gemeinschaftlich getragen werden.

:)

Und dann hab ich Susi angeschrieben, nachdem ich noch dreimal feste geatmet hab.

Wir tauschten uns aus und wir als potentielles, neues Zuhause wurden auch gründlich befragt. Denn natürlich kann man nicht einfach so ein Lebewesen irgendwo hin tun, nur damit es erst einmal einen "Platz" hat. Ich finde das absolut richtig so! Es ist VERANTWORTUNG - ob nun für Susi und ihr Team oder für diejenigen, die einen Hund aufnehmen.

Der langen Rede kürzester Sinn:

WILLKOMMEN IN DER SUDDA-FAMILIE, NORR!

<3

Wir freuen uns unendlich auf dein Kommen und können es kaum erwarten.

Flugpate dringend gesucht


Leider braucht es noch etwas Geduld und Glück - wir brauchen eine/n Flugpaten/Flugpatin für sie.

Von Lissabon in Portugal gen Deutschland. Genial wäre natürlich Köln/Bonn oder Düsseldorf, aber wir fahren auch nach Frankfurt, wenn sie dorthin kommt.

Auf einen Flugpaten kommen keine Kosten zu. Bei Bereitschaft/Interesse bitte, bitte bei mir für mehr Information melden, ob als Kommentar oder per Mail.

Wer auch immer das tut, kann sich zudem sicher sein, dass ich ihn/sie vor Freude nahezu zerquetschen werde, wenn ich ihn/sie dort am Flughafen mit unserem Hund sehe - also im Zweifel besser schnell weglaufen. ;)



Noch was:

Der kleine, braune Hund neben ihr auf dem Foto ist übrigens ihr Bruder und sucht - ebenso wie viele, viele andere Hunde von Susi - ein liebevolles Zuhause. Der Gedanke, dass er erst einmal zurückbleibt, ist schwer.  

Und ich würde gerne Kontakt mit den neuen Besitzern von ihm aufbauen und halten, sofern gewünscht - schließlich sind die beiden Geschwister.






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Samstag, 15. Oktober 2016

DAS möchte ich euch nicht vorenthalten...

Hm... Irgendwie hat es sich - weil es so schnell und kommod ist - eingebürgert, dass ich sehr viele Sachen einfach nur bei Facebook verlinke. Ja, auch bei der "Sudda-Facebook-Seite". Das hat den Nachteil, dass ich recht häufig vergesse, diese Dinge auch hier zu erwähnen. Dabei ist recht häufig was dabei, was euch bestimmt ebenfalls interessieren würde.

Denn selbst wenn auf dem Blog in den letzten Monaten weniger viel passiert ist, heißt das noch lange nicht, dass ich nicht woanders schreibe. Die Webseite LCHF.de und das Forum sind ein "großes Erbe" und beides nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch. Aber mittlerweile hab ich eine echt starke Entlastung in diesen beiden Bereichen - was mir endlich wieder mehr Zeit für meine privaten Dinge lässt - denn so hab ich diesen Blog immer empfunden. Das ist MEINS - ganz allein und privat. 

Natürlich führt das dennoch zu einer Vermischung mit LCHF.de und/oder meiner Selbständigkeit rund um LCHF - wäre ja nu merkwürdig, wenn mich das nicht sehr bewegen würde, ich hab immerhin das große Glück, meine Leidenschaft ausleben zu dürfen!

Ich mach mir jedenfalls einen Knoten ins Taschentuch, damit ich euch auch hier "uptodate" halte... Denn gestern ist mir das wieder passiert. Ich hab auf LCHF.de über Jacquelines LCHF-Erfolg geschrieben und das *rappizappi* auf Facebook verlinkt. Nur hier eben noch nicht. Das holen wir jetzt nach - und ich gelobe echte Besserung!

Jacqueline hat nämlich mit meiner Begleitung richtig, richtig gut abgenommen - und ich bin so stolz auf sie, dass es innerlich fast im Herzen knallt. Ihre Geschichte findet ihr hier:


Und das ist das Foto dazu. <3








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Freitag, 14. Oktober 2016

Regensburg und Umland - HILFE!

Meine Lieben,

heute mal etwas in nicht eigener Sache, aber supersupersuperwichtig!

Eine ganz liebe Freundin, für die ich übrigens persönlich meine Pfötchen ins Feuer halten würde (!), sucht DRINGEND in REGENSBURG bzw. UMLAND eine bezahlbare, kleine 2-Zimmer-Wohnung mit großem Keller o.Ä., der auch gewerblich genutzt werden kann.

Wenn ihr iiiiirgendetwas wisst oder iiiiiirgendwen kennt, der weiterhelfen könnte, würde ich mich über eine Nachricht per Mail oder als Kommentar hier unten drunter extrem freuen.

Mails bitte an: suddasudda(ät)gmail.com

Danke!
<3



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Sonntag, 9. Oktober 2016

Was wär ich ohne Frau Yu?

Wie viele von euch sicher wissen, habe ich letztes Jahr die Webseite LCHF.de nebst Forum übernehmen dürfen. RIESIGE SACHE - die mich wahnsinnig stolz macht, mir superwichtig ist, gleichzeitig aber auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Jedenfalls war und ist es eine große Ehre, denn schließlich war LCHF.de, die Nicole damals erschaffen hat, die allererste Webseite zum Thema LCHF bzw. Low Carb High Fat im deutschsprachigen Raum. 

Und - noch wichtiger für mich - die Webseite war der Grundstein für meine persönliche Kehrtwende!

Alles in allem ist das Projekt LCHF.de, zu der auch das LCHF-Forum mit über 5.000 registrierten Usern gehört, für mich nur deshalb stemmbar, weil ich ganz tolle Unterstützung an meiner Seite habe, für die ich unendlich dankbar bin. 

Diese tollen Menschen möchte ich euch nach und nach vorstellen - gehe dabei von "hinten nach vorne" vor, der letzte Neuzugang ist somit die erste. Und das ist Frau Yu.

Frau Yu erobert!


Wann, wie, wo, wer, wen zuerst gefunden hat - das weiß ich nicht mehr. Irgendwann jedenfalls waren wir Blognachbarinnen der ersten Güte. Ich meine jedenfalls sehr sicher, dass das noch zu Zeiten war, in denen das Punktezählen die Waffe ihrer Wahl gegen das Übergewicht war. 

Jedenfalls ist das vor vielen, vielen Monden (eigentlich Jahren!) gewesen, aber nach wie vor beömmel ich mich über den "Untertitel" ihres Frau-Yubaba-Blogs:

So lange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende.

DER hätte echt von mir sein können - gerade weil ich ja doch ganz gerne das ein oder andere Wort verliere und böse Zungen behaupten, dass wenn ich mal länger als 15 Minuten schweigen würde, ich wahlweise vermutlich bewusstlos, im Tiefschlaf oder tot sei...


Ich verrat euch aber ein Geheimnis - ich kann eigentlich ziemlich gut schweigen zwischendrin. Vor allem, wenn ich extrem wütend bin. Oder aber wenn ich gerade mit großen Gedankenbergen zu Gange bin. Nur als Beispiel!

Ich fand sie nicht nur wegen dieses Untertitels von Anfang an toll. Frau Yu hat eine spezielle Art zu schreiben, die mag ich einfach! Da war es mir doch richtig Wurst, wie sie sich ernährt. 

Frau Yu went LCHF!


Dennoch machte es absolut unerwartet irgendwann *schnock* und Frau Yu hat mit LCHF angefangen. Das fand ich sehr spannend und reichlich super. Und dann tauchte sie konsequenterweise im LCHF-Forum auf - denn da tost das LCHF-Leben. Infos, Rezepte und vor allem der Austausch mit anderen kann richtig wertvoll sein - gerade als Anfänger/in. Und - ich betone es immer wieder gerne: Das Mitmachen bei uns kostet nix!

Wie schon im Blog tobte sie in ihrer unnachahmlichen Art dort weiter und gewann im Handumdrehen die Herzen des Forums. 



Die anderen Moderatoren und ich waren uns bald einig: Frau Yu ist eine Kandidatin, um bei uns Moderatorin zu werden. Wir sprechen solche Dinge ab - meine Stimme wiegt nicht mehr als die der anderen - da kann das theoretisch noch so meine Webseite sein, praktisch ist das Forum eine gemeinschaftliche Sache!

War ich froh, als sie JA sagte. :)

Exkurs:
Das hat fast was vom Werben um einen Partner. Willst du mit mir gehen? Kreuze an: Ja/Nein. Natürlich ohne "Vielleicht"...
Sehr spannende Sache! Das kribbelt richtig im Magen. Einen guten Moderator für das Forum zu finden, ist so ein großes Dingen! Jede/r einzelne ist handverlesen, denn menschlich toll finde ich einige, aber Moderatoren brauchen recht gute Nerven. 
Traurig, wenn er/sie dann nicht möchte. Da könnt ich aber weinen, echt. So wie mit Kap, die ich SO gerne mit dabei hätte. Da hab ich geweint.

Frau Yu textet auch auf LCHF.de


Aber nicht nur als Moderatorin engagiert sie sich! Auch von der Webseite ist sie als Autorin nicht wegzudenken. Nachlesbar in den Texten...

oder

Exkurs:
Kap ist übrigens auch nicht von LCHF.de wegdenkbar! Ihr Artikel über das Lipödem & LCHF (klickediklick!) ist einer der meistgelesenen auf der Webseite. Ich hoffe sehr auf ein Update - sie ist so "zart" geworden, ein Träumchen. <3
Oder Frau A.Meise mit ihren 1.000 Gesichtern des LCHF oder ihrem Beitrag zu Wechseljahre - Klimawandel spezial (hab ich gelacht...)

Unvergessen natürlich auch Anne mit Warum Esssucht nicht gleich Esssucht ist. Und Bianca mit dem Artikel über den Unterschied zwischen LCHF und Atkins.

Oder die vielen, vielen Erfolgsgeschichten von diversen guten Geistern...

Frau Yubabas LCHF-Tellerspione - auch noch!


Frau Yu hatte schon länger auf ihrem Blog eine Übersicht über ihre LCHF-Mahlzeiten der Woche und erklärte sich liebenswürdigerweise dazu bereit, diese fortan auf LCHF.de zu veröffentlichen. Woche für Woche erscheinen die daher pünktlichst am Samstag Vormittag unter der Rubrik:


Ach ja.

Auch ein Realkracher!


Jetzt könnte man sagen: Och ja, das ist ja nur virtuell!

NEIN! Das ist es nicht. Sie ist auch in echt total nett. 

Unvergessen der diesjährige Women's Run, bei dem Frau Yu und ich uns ein Hotelzimmer geteilt haben - wir nannten es "Klassenfahrtkumpanen". Noch nachts um halb 4 (alle anderen schliefen ganz sicher tief und fest) lagen wir nebeneinander im Schlafanzug mit hochgereckten Beinen im Bett und verglichen kichernd unsere Wadenmuskulatur.

:D

Ej, kann man nicht mit jeder, das sag ich euch aber!

Ein Fazit


<3

Mehr kann ich dazu nicht sagen. 

Oh. Doch. Kann ich!

DANKE, Frau Yu.




P.S.:
Falls jemand Frau Yus Blog nicht kennt und sich jetzt fragt, wie es mit ihr und LCHF und der Gewichtsabnahme steht, sollte sich u.a. diesen Artikel hier zu Gemüte führen:

Tote Hose

:)











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Freitag, 7. Oktober 2016

Ach hätt ich doch...

Manchmal... also wirklich nur manchmal... hab ich einen semioptimalen Moment und dann kann es vorkommen, dass sich der fiese, kleine Gedanke "Ach hätt ich doch" in mir hochdrängt.

Es gibt die unterschiedlichsten "Ach hätt ich dochs"

Das, was in mir am liebsten aufkeimt, ist das "Ach hätt ich doch früher abgenommen und dadurch zeitiger meine Liebe zum Sport entdeckt und konsequent trainiert - ich hätte sonstwas erreichen können, ich bin aus gutem Material!"-Ach hätt ich doch

In meinen dazugehörigen Träumen vermuteter, verpasster Gelegenheiten hätte ich so gut wie alles gekonnt und zwar "1mitSternchen"-gut. Theoretischer Olympiasieg sozusagen. 

Diese Version kann mich so richtig nerven, denn - ACHTUNG GESTÄNDNIS - ich merke durchaus ein wenig den nagenden Zahn der Zeit.

Dabei ist es total wurscht, dass ich mich in aller wunderschöner Regelmäßigkeit mindestens 10 Jahre jünger fühle als ich tatsächlich bin. DAS Empfinden ist nämlich eigentlich recht logisch, da sich vor 10 Jahren mein Körper deutlich steifer und schwerer angefühlt und verhalten hat als heute - das ist FAKT, keine Täuschung meiner selbst.  

Da sind jedoch auf einmal so blöde "Sperren" - Grenzen möchte ich das noch nicht nennen. Aber ich brauch schon etwas länger, um manches zu erreichen oder zu schaffen und - noch schlimmer - mich zu erholen. Ich "hab länger davon". 

Diese Woche, nur als Beispiel, hab ich mich beim Sport deutlich zurückgenommen und meine Kräfte gezielt dosiert. 

Exkurs:
Hintergrund dazu war, dass ich es LETZTE Woche übertrieben habe. Ich hab in meiner Begeisterung für den Effekt des verwendeten Trainingsgeräts (und ja, es war nichts weiter als ein schnödes Küchenhandtuch, mit dem ich die Teilnehmer erfreut habe - damit kann man SO viel anstellen...) in drei Kursen so ziemlich das Gleiche gemacht. 
Dazu kam, dass ich zuvor zwei Wochen in Urlaub und somit kursabstinent war, da gehen beim Wiedersehen vor lauter Freude die Böckchen regelmäßig gründlich mit mir durch. Plus dass ein übertriebener Kaltstart nach einer Pause sowieso bei mir alles andere als clever ist.
Folge: Mutti hatte derartig Muskelkater im Trizeps rechts, dass sie sich, um sich am Kopf zu kratzen, den KOPF zum FINGER führen musste, statt umgekehrt... 
Nein, mehr brauch ich dazu nicht sagen. 
Das war echt so richtig gigasaudämlich von der ansonsten konsequent "Hört zu, ich muss euch was ganz Wichtiges zur Superkompensation erklären"-Zeigefinger-wedelnden-Frau-Sudda. Da ist sie wieder, die berühmte Grätsche zwischen Theorie und Praxis. 

ICH fand also, dass ich mich diese Woche vernünftig verhalten habe. Und doch fühlte sich mein Körper gestern an wie "Omma" - abgesehen vom bereits angsprochenen Kopfkratzproblem war da wenig Unterschied festzustellen.

Längere Zeit sitzen und wieder aufstehen? Das kann knacken! 

Möööööööö... Das finde ich derartig abartig unfair!

Werde ich alt? 

Ich will das nicht! 
Ich will nicht, dass es knackt, ziept oder zwickt. 
Ich will schon gar nicht, dass das etwas mit dem Zahn der Zeit zu tun hat.

Ach hätt ich doch - ach hätt ich doch... 
Da ist es dann, das Gefühl.

Und es zwingt mich von einer Sekunde auf die andere mit schier unerträglicher Wucht fast in die Knie - wie zu Boden geschleudert. Dieses Gehader lässt mich zwischen Zorn und Tränen hin und her schwanken. Meistens kurz vorm Einschlafen - dann ist es stärker fühlbar. 

Ist man dann sensibler? 
Empfindlicher? 
Weil müder?




















AB HIER MÄNNERFREIE ZONE!!!

































































P.S.: Als mir heute gewahr wurde, dass es "Zyklus" war, hab ich ausgeatmet. Diese Empfindungsschwankungen kenn ich ja nun schon seit Jahrzehnten.

Wir sprechen uns in zwei Tagen.

Ich wette, da sieht die Welt schon wieder GANZ anders aus.

;)



















AB HIER GANZ PRIVAT




















Und doch... ich mag es nicht, das sich-älter-Fühlen...
Es ängstigt mich.
Bisweilen.
Sehr.

KACK DA!

:(


















WIRKLICH ALLERLETZTER GEDANKE








Und doch ist alles gut, so lange du wild bist...









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Dienstag, 4. Oktober 2016

Mit der Geschmeidigkeit einer in die Jahre gekommenen Ringelnatter, oder so.

Zunächst einmal möchte ich mich von Herzen bei euch für euren Zuspruch und eure tröstenden Worte zu meinem letzten Post bedanken. Das hat mir SO gut getan.

Auch gestern war ich emotional noch ein wenig wacklig auf den Beinen - jetzt fehlen nur noch die Fenster, Teile des Kellers und der Speicher, dann hab ich tatsächlich das Haus auf Links gedreht. Mir geht es damit besser und gleichzeitig ist die Umgebung poliert: Was will man mehr?

Ich veratme es jedenfalls so gut ich kann und habe mir fest vorgenommen, dass ich die mir jetzt zusätzlich zur Verfügung stehende Zeit NICHT in Arbeit, sondern vorzugsweise ganz einfach in mich selbst investieren werde. Und damit es mehr als nur ein Vorsatz ist, habe ich bereits in der letzten Woche einen ersten Schritt in diese Richtung getan.

Was bei mir zu kurz kommt, ist Entspannung. Ich bin eben ein wenig mit einem Duracell-Hasen verwandt, der parallel recht schlecht mit Ruhe klar kommt. Das ist eine echte Baustelle, die mir einiges abverlangen wird, das weiß ich jetzt schon.

Der Wunsch, meditieren zu "können" ist in den letzten Monaten immer fester geworden, aber in der Umsetzung bin ich eher lausig. Egal, wie motiviert ich VOR der Meditationseinheit bin, und egal, wie fest ich beschließe, dass ich mich jetzt entspanne (zwo-drei-vier), ich langweile mich, ich denke, ich singe Lieder in meinem Kopf, ich mach innen drin sonstwas, aber Entspannung ist das mal definitiv NICHT.

Daher brauche ich eine Form der Meditation bzw. Entspannung, bei der ich irgendetwas "zu tun" habe, auch wenn es noch so wenig ist. Beispielsweise ist ja Jacobson so eine Technik, bei der man durch Anspannung zur Entspannung kommt. Da hat man was zu tun.

YIN YOGA - das isses!


Jetzt kam mir der Zufall zur Hilfe. Das ist ja öfter so: Da suchste und suchste und dann läuft es dir von selbst zu. Du musst nur hinschauen und es merken!

Grundlage war eigentlich, dass meine Trainerkollegin Susanne und ich überein gekommen sind, dass wir in unseren Kursen dem Dehnen an und für sich wieder mehr Raum bieten möchten, das kommt etwas zu kurz und das, obwohl es wirklich sehr gut tut.

Wir tauschen uns zum Thema aus und wälzen Bücher - und dann kam uns das Angebot "Yin Yoga" bei unserem Verein, der BSG (klickediklick zum Angebot) in die Finger. Ich bin nämlich sowohl Trainerin als auch Mitglied im Verein, kann also auch heiter privat Sport machen. Ha!

Wir also in Elisabeths Kurs und das hat RICHTIG gut getan. Donnerstag ist ja nun auch das Ende meiner offiziellen Sportwoche, der letzte läuft am Morgen um 10 Uhr, da tut es unfassbar gut, sich am Nachmittag in aller Ruhe "auseinander zu atmen".

Das ist nämlich ganz grob das, was man beim Yin Yoga macht. Man nimmt eine Yoga-Position ein, lässt sich los bzw. hängen, atmet schön tief ein und aus und mit jedem Atemzug entspannt der Körper sich ein wenig mehr. Das in jeder Position mindestens 3 Minuten am Stück.

Generell soll (Yin) Yoga ja eine Vielzahl an gesundheitlichen Vorteilen mit sich bringen, aber damit muss ich  mich erst noch genauer auseinander setzen und mehr eigene Erfahrungen machen, dann schreib ich was dazu.

3 Minuten sind eine echte Herausforderung


Prinzipiell können 3 Minuten am Stück ganz schön lang werden, das sag ich euch aber. Aber dadurch, dass ich etwas zu tun habe, nämlich zu versuchen, überall loszulassen und sehr intensiv zu atmen, kann ich mich sehr gut darauf einlassen.

Zum Glück bin ich von Hause aus ziemlich beweglich - schon immer. Ich hatte z.B. noch nie Schwierigkeiten, im Stehen mit gestreckten Beinen die Hände flach auf den Boden zu legen und dabei noch zu lächeln.

Auf dem Boden sitzen und den Kopf auf die Knie legen? Check!

Im Grätschsitz die Brust auf den Boden bringen? Check!

Wobei der mir Zugemutete meint, dass ich da alleine durch meine herausragende Oberweite einen entscheidenden Vorteil hätte... Das Aas!

Und was man gut kann, macht man ja nun auch meistens recht gerne. Nicht wahr?

So gelang es mir bereits in der ersten Stunde in einer Übung nicht nur, die Füße aus der Kerze hinter dem Kopf auf den Boden zu stellen, sondern mich trennen auch nur ca. 5 cm, dann kann ich die Knie neben den Ohren ablegen. DAS will ich natürlich jetzt definitiv können. Da packt mich dann der Ehrgeiz mit Anlauf!

Also so hier:

© fizkes / www.fotolia.com


FALLS ich das schaffe, mach ich euch ein Foto. Oder einen kleinen Film. Versprochen! Aber ich zieh was mehr Klamotte dazu an. :D

Gut allerdings auch, dass ich noch ein bisschen abnehme. Denn in dieser Position schiebt sich mein Restbauch gegen die üppige Oberweite, die mir dann wiederum ein wenig die Gurgel zuschiebt. Ähm, ja. Da wird das mit dem 3 Minuten richtig tief und entspannt atmen dann doch ein wenig zur Herausforderung.

Nach der Kurseinheit fühlte ich mich jedenfalls prima durchgewalkt, entspannt und warm an. Da geh ich definitiv wieder hin.

Noch wer hier, der Yin Yoga macht?
HERRLICH!






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Sonntag, 2. Oktober 2016

Aus heiterem Himmel, mitten aufs Herz

Eigentlich hatte ich mich auf den Tag gefreut - den Tag, an dem mein "letztes" bzw. jüngstes Kind das Haus verlässt. Hatte ich ja sogar hier geschrieben. 

Ich mein.. Hand aufs Herz... natürlich liebt man in aller schöner Regelmäßigkeit seine Kinder abgöttisch, aber irgendwann ist der Gedanke, das Leben mehr oder minder ganz für sich zu haben, dann doch ganz nett. 

  • Niemand mehr, der - wo er/sie geht oder steht - ein Häufchen Krempel hinterlässt.
  • Morgens das Haus verlassen und es sieht noch genauso hübsch aufgeräumt aus, wenn du zurück kommst.
  • Weniger einkaufen (ihr wisst ja, ich gehe ü-ber-haupt nicht gerne Lebensmittel einkaufen).
  • Weniger Wäsche.
  • Kein Kochen mehr für verschiedene Ernährungsformen (die Tochter ist ja ein wenig wankelmütig - streckenweise vegetarisch, streckenweise LCHF, streckenweise bevorzugt Junkfood). Klar, ich hätte sagen können, dass das gegessen wird, was auf den Tisch kommt, aber ich finde, dass jeder ein Recht auf die Ernährung seiner Wahl hat, auch wenn es nicht meine ist... Das hat natürlich auch nicht Halt vor dem eigenen Haushalt gemacht. Wobei ich einmal echt sauer war - als die Dame plötzlich FETTARM essen wollte und Becel kaufte, was sie sich dann aber innerhalb von 2 Tagen anders überlegte, weil es nicht schmeckte und diese doofe (und nicht gerade preiswerte) chemische Schmiere in meinem Kühlschrank rumlungerte, bis sie - fast ungebraucht in den Müll wanderte.

Undundund...

Kinder sind toll, echt - aber sie kosten eben auch Nerven. Machen wir uns nix vor. 

Der Gedanke, mit dem Mann ein höchsteigenes und unabhängiges Leben leben zu können, erschien mir extrem reizvoll. Ebenso reizvoll der Gedanke, dass ich von 6 Uhr morgens (der Mann verlässt das Haus) bis 19 Uhr (der Mann kommt heim) meine Zeit fortan völlig frei einteilen kann. Gleichzeitig habe ich mich sehr für sie gefreut, dass sie sofort einen Studienplatz und fast genauso zügig eine wirklich gemütliche Wohnung gefunden hat. Ist ja eine total spannende Zeit, in der sie sich da befindet. Da passiert so viel.

Na ja - ich war jedenfalls positiv und offen und habe mich so gefreut, dass ich mich immer wieder genötigt sah, meine Freude anderen zu erklären, denen ich davon erzählte. Denn ich bin ganz sicher keine Rabenmutter, die ihre Kinder loswerden will.

Es ist eben einfach soweit.

Freitag war auch noch alles gut. Ich war den ganzen Tag mit ihr in der Wohnung und wir haben geputzt, damit für den Umzug alles "fresh" ist, haben ihr Geschirr eingeräumt, waren gemütlich im Studienstädtchen frühstücken und haben die erste Kühlschrankfüllung eingekauft - was man halt so macht. 

Gestern dann der Umzug. Ich blieb Zuhause, da der Sohn auch noch Geburtstag hatte und ich das Essen für den Abend vorbereiten wollte. Dazu musste ich etwas einkaufen, setzte mich ins Auto und fuhr los.

"Wish we could turn back time to the good old days..."

Aus der Automusikanlage dudelte "Stressed out" von twenty one pilots.

Und ich?
Ich fing an zu weinen.
Zu weinen.
Zu weinen.
Zu weinen.

Aus heiterem Himmel, mitten aufs Herz.

Und seitdem weine ich immer wieder.
Mir geht es nicht gut. 
Gar nicht gut.

Wurde nicht besser als die Musik im Edeka nachsetzte mit "Let her go" von Passenger. Sauber, Karma, sauber. Da hat aber jemand Spaß gehabt "da oben", was?

Hanna kam wieder mit zu uns, schließlich wollten wir den Geburtstag des Sohns feiern. Eine Übernachtung noch und am Sonntag dann "endgültig".

Ich kämpfte ständig gegen Halsklöße und verwischte Sicht an. Immer wieder. Das ging in Wellen, ganz von selbst.

Wenn es mir nicht gut geht, merken die wenigsten etwas davon. Dazu muss man mich schon ziemlich gut kennen. Meine Ausweichtechnik: Ungewöhnlicher Aktionismus, um mich abzulenken.

Bin ich beschäftigt, komm ich klar.

Und so begann mein Morgen heute damit, Wäsche zu waschen, die Spülmaschine auszuräumen, den Müll wegzubringen, die Schränke im Wohnzimmer einzeln auszumisten und auszuwaschen... Sonntags. 

Via Facebook erreichte mich in einer Pause datBea, die frisch aus dem Urlaub zurück ist und einfach mal hören wollte, was es Neues gibt. Ich erzählte zwar, dass das Mädchen auszieht, aber schwenkte schnell um. Schrieb von diesem und jenem.

"Und jetzt miste ich Schränke aus. Ich muss Ballast abwerfen."

Einzige Antwort der ansonsten doch recht gesprächigen Bea war:

"Hmmm hmmm"

Und ich fühlte mich so "ertappt", dass ich Facebook ausschaltete. Von ihr kam dann auch nichts mehr, wofür ich sehr dankbar bin. Sie kennt mich und weiß, dass ich nicht reden will. 

Einfach nur lassen.

Der Mann wusste natürlich, wo der Hammer hing - tröstete mich liebevoll immer wieder, aber das öffnete natürlich umgehend alle Schleusen. Für einen Moment Druck ablassen - das war dann doch sehr wertvoll. Es gibt Menschen, da kann ich das. Er ist so ein Mensch. Er ist der einzige Mensch, der mich wirklich trösten kann, glaub ich.

Als ich dann das gesamte Bad auf Links gedreht und die Fugen in der Dusche mit einer alten Zahnbürste bearbeitet hatte (Heureka, endlich wieder Platz auf der Ablage im Bad!) sagte das schlaue Tochterkind auf einmal zu mir:

"Oh weia, dir geht es nicht gut. Soviel aufräumen und putzen machst du nur, wenn es dir nicht gut geht. Das war auch so, als Piwi (Anmerkung: Unser Hund) gestorben ist."

Ertappt. Dabei wollte ich doch, zumindest vor ihr, stark sein. 

Warum ist das so?

Nein, das ist nicht nur die Tochter, auch wenn sie eins der wundervollsten Wesen auf dem Planeten ist - zu 99,9% gut drauf, super liebevoll und ultrawitzig. Wir haben generell so viel Spaß als Familie miteinander.

Das waren einfach zu viele Abschiede oder Veränderungen in diesem Jahr. Eindeutig.

Im Februar zog der Sohn aus.
Im Juni starb der weltbeste Hund.
Und jetzt der Auszug der Tochter.

Ein großer Abschnitt in meinem Leben geht zu Ende. Erinnerungen schießen hoch, eine nach der anderen. Ich hebe meinen Sohn in seiner Jeanslatzhose auf die Hüfte - er ist vier. Ich bastele Laternen zu Sankt Martin. Ich klebe Pflaster auf Schrammen. Ich sitze bei Lehrern. Ich liege zum Einschlafen neben meinem Baby, das daraufhin in nur fünf Minuten entspannt schläft. Und und und...



Dem Mann geht es übrigens genauso wie mir. Und nicht zuletzt steht natürlich auch für uns als Paar ein neuer Lebensabschnitt vor der Tür.

Irgendwann war "der" Abschied da - ich konnte mich nicht mehr bremsen. Mir tun jetzt noch die Augen weh. Nee, mehr sag ich dazu nicht. Aber ich musste das jetzt dringend mal rauslassen, vielleicht wird es dann besser? Nur schlucken und ablenken bringt irgendwie auch nix.

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel geweint hab. Das ist ein gefühltes Leben lang her.

Ja, ich weiß, dass es noch viele weitere wundervolle Momente mit meiner Familie geben wird - dennoch ist das hier ein ordentlicher Schnitt.

Und Schnitte tun weh.
Bis sie heilen.

(Ist das jetzt meine Midlifecrisis?)

Jetzt am Schluss bleibt mir nur, das folgende Lied zu hinterlassen (warum auch immer das in mein Hirn gepoppt ist):














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