Donnerstag, 29. September 2016

Update 1: Relative Vielfliegerin, Wette 2.0 und ein kleiner Keks wird flügge

Pfoah, he - das ist aber mal eine dicke Staubkruste hier, wird Zeit, dass ich mal wieder ein Update schreibe. Wobei ein einzelnes da wohl nicht reicht, denke ich. Aber ich fange einfach mal an.

Exkurs:

Das bringt mich ins Grübeln... hat eigentlich jemals einer von euch Bloggern ausprobiert, wie lang ein Post maximal sein kann? 

Aber kommen wir zum 1. Teil des Updates - was war los in der letzten Zeit?

Relative Vielfliegerin


Zunächst einmal möchte ich ganz stolz erzählen, dass ich in diesem Jahr bereits NEUNMAL geflogen bin. NEUNMAL! Ich!

Mag sein, dass einige darüber müde lächeln, aber es gibt in meinem Leben einen Abschnitt, in dem ich gute 20 Jahre nicht fliegen wollte. Flugangst vom Feinsten - eine echte Schissbüx. Das lässt sich hier auch gut nachlesen: Fliegen und schwanger sein (klickediklick!).

Ich bin nicht nur neunmal in diesem Jahr geflogen, ich habe davon sogar FÜNF Flüge in den letzten zwei Wochen hinter mich gebracht. *stolzes Aufgepluster*

Nein, ich mach das immer noch weit entfernt von gerne - ganz weit entfernt. Aber immerhin muss ich nicht mehr gegen so merkwürdige Wallungen in mir ankämpfen, die eigentlich blitzartiges Aufspringen und Kreischen einfordern. Stattdessen passiert etwas höchst Merkwürdiges: 

ICH SCHLAFE UMGEHEND EIN!

Meine Theorie: Meine Seele schaltet ab, irgendwie. Fährt runter. In schöner Regelmäßigkeit wache ich übrigens auf, sobald es ruckelt, weil der Flieger bei der Landung gerade aufsetzt.

Wobei.. wenn ich lange Strecken als Beifahrerin zurücklegen soll, schlafe ich auch binnen zehn Minuten der Autobahnfahrt ein. Ich habe es sogar schon auf "von Neuss bis hinter Hamburg" an einem Stück gebracht. In aller Seelenruhe. Den Mann freut's, dann muss er sich nicht die Kommentare anhören, die ich mir ansonsten nur schlecht verkneifen kann.

Eigentlich finde ich, dass ich damit eine Vielfliegerkarte irgendeiner Airline echt verdient hätte - leider reicht es praktisch dafür wohl eher noch nicht.

Ich bin übrigens wieder in Lappland und im Anschluss daran eine Woche in Südschweden gewesen, absoluter Zusatzluxus, der ganz wichtige Entspannung und Ruhe über mich geschüttet hat, aber da schreibe ich irgendwo extra drüber. 


Wette 2.0


Nach langer, langer Pause in Sachen Gewichtsreduktion ist mein Gehirn leicht nach hinten geschnackt und ich habe beschlossen, den letzten Kilos dann doch mal endlich den Garaus zu machen.

Geneigte Leser wissen aber, dass diese Vorsätze in den letzten Jahren ziemlich kurzlebig waren, viel zu lecker war das entspannte "Ich ess einfach LCHF vor mich hin und hab keine Lust mich sonstwie einzuschränken"

Was muss also her? Was hat mich beim ersten Mal angetrieben?

Genau!
EINE WETTE!

Mit dem Mann - was sonst.

Wette 2.0 wurde umgehend festgelegt und hier ist sie: 


Dabei haben sich zusätzlich schon ordentlich Wetten diverser Mitstreiter eingefunden, das macht Laune. Ich drücke allen Beteiligten die Daumen. Wer sich noch anschließen möchte: Herzlich Willkommen! Es muss übrigens nicht zwangsläufig ums Abnehmen gehen.

Stand der Technik: Ich bin am Ball (Start war mitten im Sommer), dennoch wird das eine knappe Sache, eine SEHR knappe Sache! Aber mehr als ein Viertel der Strecke ist erledigt. 

Zusätzlich hab ich übrigens mit dem Mann noch vereinbart, dass ER jederzeit sagen kann, dass es reicht, dass ich nicht noch mehr abnehmen brauche. Darüber hat er erst breit gegrinst. Ich setze aber ein wenig auf die Taktik, dass er irgendwann einknickt, wenn ich jetzt täglich nachfrage, ob ich nicht schon genug abgenommen hab. Abwarten, steter Tropfen höhlt vielleicht den Mann - wobei er wirklich von der hartnäckigen Sorte ist!  ;) 


Ein kleiner Keks wird flügge


Es ist soweit - die "Kleine" zieht aus.
Nicht erst bald, sondern dieses Wochenende.
Studium hat begonnen, eine schöne Wohnung ist gefunden, ein großer Schritt!

Das ist natürlich sehr aufregend und löst gespaltene Gefühle in mir aus. Einerseits freue ich mich sehr, sehr für sie - ich kann mich noch richtig gut daran erinnern, wie es war, auszuziehen. Spannend, aufregend, erwachsen. Andererseits werde ich sie vermissen - und ein bisschen geht es ihr bestimmt genauso. Wir haben ein tolles Verhältnis zu einander, die Gespräche und die direkt Nähe zu ihr werden mir fehlen. 

Mein Jüngstes, das Baby, verlässt also das Nest. Keine Kinder mehr ihm Haus. Auch das sind übrigens gespaltene Gefühle. ;)

Soweit die Theorie - über die Praxis kann ich euch natürlich erst später berichten. 


So viel von hier.

In den nächsten Durchgängen hätte ich da noch Frau Super-Yu (klickediklick!), der gefallene Groschen bezüglich meines Körpergefühls (noch unformuliert, weil heute erst gefallen), Gedanken rund um den "Luxus Lappland" (in Formulierung - inkl. Fotos, u.a. von den allerersten Nordlichtern unseres Lebens <3)  und dann freue ich mich auch schon sehr auf das bevorstehende Seminar in München (klickediklick!).












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