Donnerstag, 20. Oktober 2016

Total entspannt

So fühl ich mich gerade.

Es sind Herbstferien in NRW und bis auf 3 Sportkurse ist Sportpause. Das gibt mir natürlich schon mal sehr viel Extrazeit. Dann ist der Mann noch für 3 Tage beruflich in Bulgarien gewesen (kommt aber gleich wieder) und so war ich das erste Mal seit gefühlt 1.000.000 Jahren allein Zuhause.

Was soll ich sagen?
HERRLICH!

Ich habe im Geiste eine Weile meine Todo-Liste durchforscht und mir überlegt, was ich denn alles erledigen könnte. Die ist beachtlich lang, da ich jeden Kleinstfussel notiere, weil es hinterher wohltuend und hübsch aussieht, wenn ich ganz viel streichen konnte.

Immerhin war ich in der Luxusversion unterwegs, dass ich mir aussuchen konnte, worauf ich Lust hatte - so richtig Drückenddrängendes war nicht in Sicht... Was also dann?

* Am 2. Buch weiterschreiben?

* LCHF-Rezepte ausprobieren und fotografieren?

* Meine PowerPoint-Präsentation für das LCHF Seminar in München am Samstag nächste Woche zum zweiten Mal "endkontrollieren"? (Damit kann ich mich ewig beschäftigen - PowerPoint ist wirklich klasse!)

* ein paar Mails schreiben, um zu hören, wie es manchen anderen so geht?

* Meinen Kleiderschrank aussortieren?

* Yin Yoga auf dem Wohnzimmerboden?

* den Artikel über das metabolische Syndrom für LCHF.de endlich fertigstellen?

* ein Ründchen telefonieren?

* Mir das Hormonsystem für die Heilpraktikerausbildung einbläuen, weil wir nächste Woche Lerngruppe zu diesem Thema haben?

* Bügeln? (Haha, DAS war ein Scherz!)

Undundund...

Na, und dann fiel Dr. Jason Fung und sein Buch "Obesity Code: Unlocking the secrets of weight loss" wieder ein, in dem unter vielem anderen zu lesen steht, dass Cortisol das Abnehmen gut bremsen kann.

Was ich an seiner Sichtweise so mag:

Viele sagen ja, man müsse bei zu viel Cortisol in der Blutbahn Stressoren aus dem Leben entfernen. ER sagt, dass dieser Gedanke ganz häufig nicht umsetzbar ist - ich kann ja nu schlecht sagen: "Tschö Chef, du bist ein Stressor!" oder "Adieu, Familie, ihr seid nicht so gut für mein Gewicht"... - und es Sinn machen würde, den Fokus darauf zu legen, den Cortisolabbau zu fördern bzw. zu unterstützen.

Das zum Beispiel mit Meditation, einer Verbesserung der Schlafsituation (und abends schon bewusst den persönlichen Tacho runterfahren), soziale und körperliche Kontakte (wir reden hier, neben der guten alten Berührung, zum Beispiel von einer wohltuenden Rückenmassage, meine Lieben!) und Bewegung. Als Mediationsmöglichkeit wird übrigens auch Yoga erwähnt.

Meditation: Check! (aber ich übe noch)
Yin Yoga: Check!
Bewegung: Checkcheck!
Soziale Kontakte: Reicht dicke!
Berührungen: Klar!

Schlaf...

Hm.
Schlaf...

DA hab ich eine Baustelle.

Spät nachts ins Bett, gerne auf dem Sofa krumm und schief ein Stündchen vorschlafen, morgens um 6 raus.

Hm.

Und so hab ich mir gestern ganz viele Kerzen angezündet und die Füße hochgelegt. Die Krönung für mich war aber, schon VOR Mitternacht ins Bett zu gehen, völlig dekadent bis halb 9 zu schlafen und dann noch eine Viertelstunde total entspannt dort herumzulümmeln und die Gedanken einfach fließen zu lassen.

DAS ist ja wohl auch sowas wie Meditation, oder?
Luxus.

Heute Morgen war ich dann aber auch sowas von aufgeweckt. Sehr angenehm. Dann ein Stündchen entspannt ruhiger Sport im Forschungszentrum und anschließend den Rest des Tages weiter fein gechillt.

Ich fühle mich so entspannt, dass ich bestimmt durch den Gulli fließen würde, sofern ich einen überquerte.. ;)

Tschüß Cortisol!



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